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Recht und Steuern in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Das AußenwirtschaftsCenter Abu Dhabi weiß über lokale Rechts- und Steuerfragen Bescheid und berät Sie gerne

Allgemeine Informationen

Andere Länder, andere Sitten: Die Rechts- und Steuersysteme unserer Handelspartner weichen oft sehr stark von dem ab, was uns aus Österreich bekannt ist. Bei Export, Import und Firmengründung müssen lokale Gesetze aber jedenfalls beachtet werden. Damit Sie nicht in teure Verfahren verwickelt werden, gilt: Besser vorher abklären, was die Spielregeln sind. 

Unsere AußenwirtschaftsCenter haben ein breites Fachwissen und Erfahrung bei lokalen Rechts- und Steuerfragen, die Sie Ihnen für eine juristische und steuerliche Erstberatung gerne zur Verfügung stellen. Sollte Ihre Anfrage einer rechtsanwaltlichen Expertise bedürfen, haben wir ein großes Netzwerk an deutsch- und landessprachigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten.

Das AußenwirtschaftsCenter Abu Dhabi hilft Ihnen in Rechts- und Steuerfragen in den Vereinigten Arabischen Emiraten weiter. Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Firmengründung 

Marktbearbeitung in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Eine zwingende Beteiligung eines lokalen Partnerunternehmens ist Voraussetzung. Dabei hat nach der heutigen Gesetzeslage die lokale Geschäftsbeziehung, die sowohl eine natürliche als auch eine juristische Person sein kann, mindestens 51 Prozent des Stammkapitals zu halten. Es gibt allerdings bezüglich der Gewinnverteilung und des Managements rechtliche Möglichkeiten, die Mehrheitsbeteiligung zugunsten der ausländischen Gesellschafterin oder des ausländischen Gesellschafters zu kompensieren. 

Marktbearbeitung der Golfstaaten ohne den Vereinigten Arabischen Emiraten: Sitz in einer der Freihandelszonen. Hauptvorteil der Firmengründung in diesen Investitionsparks ist die Möglichkeit, 100 Prozent Eigentum am gegründeten Unternehmen zu halten sowie der freie Kapital- und Gewinntransfer. Die Freizonenlizenzen ermächtigen Unternehmen nur zur Ausführung von Geschäften innerhalb der Freizone selbst sowie außerhalb des Staatsgebiets der VAE. In Ausnahmefällen (beispielsweise Montage, Reparatur und Wartung von speziellen technischen Anlagen) wird von der entsprechenden Freezone Authority (FZA) eine Genehmigung zur Tätigkeit außerhalb der Freizone erteilt.

Die Dauer und die Kosten der Firmengründung ist stark abhängig vom Gebiet, der Betriebsform und der Anzahl der Arbeitsstunden, die selber investiert werden oder ob der gesamte Gründungsprozess über eine lokale Anwaltskanzlei geregelt wird. Bei der Unternehmensgründung ist jedoch immer eine anwaltliche Beratung zu empfehlen. 

Das AußenwirtschaftsCenter Abu Dhabi steht für weitere Informationen gerne zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Firmenauskunft 

In den VAE gibt es kein mit Österreich vergleichbares offizielles Firmenbuch. Die Art der Auskunft hängt vom Standort des betreffenden Unternehmens ab.

Freezones: Die einzige Möglichkeit, die bei Free Zone Companies besteht, ist bei der Free Zone Authority einen Existenznachweis auf Basis des genauen Firmennamens einzuholen. Die wirtschaftliche Eigentümerin oder der wirtschaftliche Eigentümer, Zeichnungsberechtigungen oder der Tätigkeitsbereich werden seitens Free Zone Authorities nicht bekannt gegeben. Ein vertraulicher Hintergrundcheck ist daher nicht möglich. Diese Informationen müssen direkt beim betroffenen Unternehmen angefordert werden, die Qualität der Informationen hängen daher stark von dessen Goodwill ab.

Nicht-Freezone (Onshore): Falls das betreffende Unternehmen nicht in einer Freezone sitzt, kann beim Department of Economic Development (DED) oder der Handelskammer der jeweiligen Stadt eine Auskunft angefragt werden. Diese besteht jedoch höchstens aus den folgenden Informationen: 

  • ob dieses Unternehmen gemeldet ist
  • seit wann dieses gemeldet ist oder bis wann dessen Meldung noch gültig ist (Erneuerung der Anmeldung muss alle zwei Jahre vorgenommen werden)
  • Adresse des Unternehmens
  • Geschäftsführerin oder Geschäftsführer

Auskunftei: Über Middle East Commercial Services FZE (MECOS) können ebenfalls Daten vom betreffenden Unternehmen erfragt werden. Dies ist mit Kosten von 140 Euro verbunden, garantiert jedoch nicht, dass die Auskünfte umfangreicher als oben angegeben sind. 

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Arbeiten in den Vereinigten Arabischen Emiraten 

Für jede Art einer gewerblichen Betätigung in den Vereinigten Arabischen Emiraten muss eine Genehmigung eingeholt werden. Die Bewilligung einer Arbeitserlaubnis muss durch ein lokal ansässiges Unternehmen erfolgen. Dafür können Sie entweder selbst ein Unternehmen gründen oder Ihre Kundschaft als Partnerunternehmen und damit als Sponsorin oder Sponsor heranziehen. Eine Montage durch österreichische Personen ist grundsätzlich zulässig. Es ist jedoch zu beachten, dass für jegliche Arbeitsaufnahme auch eine dazugehörige Arbeitserlaubnis bestehen muss. Arbeiten auf Basis eines Touristenvisums ist nicht zulässig und kann mit Gefängnisstrafen, hohen Geldstrafen für die österreichische Firma, Abschiebung und erneutes Einreiseverbot enden. 

Am einfachsten und kostengünstigsten ist das sogenannte Mission Visa. Es ist 90 Tage gültig und kann vom lokalen Partnerunternehmen beim Ministry of Labour in den Vereinigten Arabischen Emiraten beantragt werden. Der Antrag muss von einem in den Vereinigten Arabischen Emiraten registrierten Unternehmen eingebracht werden und wird gegen eine Gebühr von ca. 150 Euro (zuzüglich 50 Euro Versicherungsprämie) für 90 Tage ausgestellt. Eine Verlängerung ist möglich. Sollte die Montage länger dauern, kann Ihr lokales Partnerunternehmen oder Sie selbst, wenn Sie ein Unternehmen gegründet haben, Ihr Personal in den Vereinigten Arabischen Emiraten anmelden. Dies ist jedoch mit erheblich höheren Kosten verbunden und erfahrungsgemäß erst ab einem Zeitraum von mindestens einem Jahr sinnvoll.

Ausländisches Personal muss im Besitz einer UAE Residence Permit (Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung) sein, um einer Tätigkeit nachgehen zu dürfen. Die Dauer für die Registrierung beim Ministerium und den Abschluss des Einreiseverfahrens liegt bei ungefähr 30 Tagen. Falls der Antrag auf Arbeitserlaubnis vom Ministerium für Arbeit und Soziale Angelegenheiten positiv beantwortet wird, erhält die Arbeitskraft eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung, die alle zwei Jahre zu erneuern ist. Mit dem Verlust der Beschäftigung geht auch der Verlust der Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung einher. 

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Handelsabkommen 

Seit 1990 verhandelt die EU mit dem Golfkooperationsrat über ein Freihandelsabkommen.

Doppelbesteuerungsabkommen – Österreich hat mit zahlreichen Staaten Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen. Diese regeln, welchem Staat das Besteuerungsrecht gegenüber einem Unternehmen zukommt, womit eine doppelte Besteuerung bei grenzüberschreitenden Aktivitäten verhindert wird.

Das Bundesministerium für Finanzen stellt weitere wichtige Informationen sowie eine Liste aller österreichischen Doppelbesteuerungsabkommen zur Verfügung.

Ausführliche Informationen 

Damit Ihre Marktbearbeitung in den Vereinigten Arabischen Emiraten problemlos abläuft, hat unser Team vor Ort Informationen zu außenhandels- und investitionsrelevanten Fach- und Branchenthemen, die Sie jederzeit beim AußenwirtschaftsCenter Abu Dhabi anfordern können.

Allgemeines zu Wirtschaft, Land und Leute sowie persönliche Tipps finden Sie in unserem Länderreport Vereinigte Arabische Emirate.

Das AußenwirtschaftsCenter Abu Dhabi berät Sie gerne, sollten Sie weitere Fragen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten haben.