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Recht und Steuern in Irland

Das AußenwirtschaftsCenter Dublin weiß über lokale Rechts- und Steuerfragen Bescheid und berät Sie gerne

Allgemeine Informationen 

Andere Länder, andere Sitten: Die Rechts- und Steuersysteme unserer Handelspartner weichen oft sehr stark von dem ab, was uns aus Österreich bekannt ist. Bei Export, Import und Firmengründung müssen lokale Gesetze aber jedenfalls beachtet werden. Damit Sie nicht in teure Verfahren verwickelt werden, gilt: Besser vorher abklären, was die Spielregeln sind. 

Unsere AußenwirtschaftsCenter haben ein breites Fachwissen und Erfahrung bei lokalen Rechts- und Steuerfragen, die Sie Ihnen für eine juristische und steuerliche Erstberatung gerne zur Verfügung stellen. Sollte Ihre Anfrage einer rechtsanwaltlichen Expertise bedürfen, haben wir ein großes Netzwerk an deutsch- und landessprachigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten.

Das AußenwirtschaftsCenter Dublin hilft Ihnen in Rechts- und Steuerfragen in Irland weiter. Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.  

Spezielle Steuer bei Bau- und Montagearbeiten: Relevant Contract Tax (RCT) oder Bauabzugssteuer 

Die irische Finanzbehörde Revenue Commissioners vertraut nicht blind darauf, dass in Irland tätige ausländische Subunternehmen ihre Einkünfte auch gewissenhaft in Irland versteuern.  

Bevor also im Rahmen eines Relevant Contracts (damit sind all jene Verträge gemeint, die entweder ein Werk oder eine Leistung als Vertragsgegenstand haben) Zahlungen von einem irischen Haupt- an ein ausländisches Subunternehmen erfolgen dürfen, müssen sich beide Unternehmen elektronisch bei Revenue registrieren, um die Relevant Contract Tax von 35% auf 20% beziehungsweise 0% zu reduzieren.  

Die Relevant Contract Tax als solche fällt an, wenn das Subunternehmen der Finanzbehörde unbekannt ist oder Irland gegenüber Steuerschulden hat. Sie wird auf null reduziert, wenn sich das ausländische Unternehmen registriert und in Irland keine Steuerschulden hat. Die Meldepflicht trifft auch das irische Hauptunternehmen. Neben der generellen Anmeldung zur RCT ist auch jeder einzelne Vertrag bei Revenue zu melden. 

Bevor in Irland Bau- und Montagearbeiten ausgeführt werden dürfen, sind noch zahlreiche weitere Fragen zu klären, wie beispielsweise die nach der Registrierung zur Mehrwertsteuer oder nach der Einhaltung der strengen Health and Safety Regulations. Während vor der Entsendung von Arbeitskräften aus EU-Ländern nach Irland keine Genehmigungen mehr eingeholt werden müssen, sind bezüglich der in Irland fälligen Einkommenssteuer (PAYE) und Sozialversicherung (PRSI) für die entsandten Arbeitskräfte genaue Fristen einzuhalten. 

Das AußenwirtschaftsCenter Dublin steht für weitere Informationen gerne zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.  

Firmengründung nach der Einführung des Companies Act 2014 noch einfacher, schneller und billiger 

Ein niedriger Körperschaftssteuersatz von 12,5% ist nicht alles. Schlussendlich muss auch die Firmengründung rasch, unbürokratisch und billig möglich sein. Diesen Kriterien trug Irland spätestens mit der Verabschiedung des Companies Act 2014 Rechnung. Für die bestehenden irischen Unternehmen brachte der Companies Act 2014 die Verpflichtung, sich bis November 2016 umzufirmieren und eine der durch den Companies Act neu geschaffenen Rechtsformen anzunehmen. Der irische Staat wollte verhindern, dass in Zukunft Unternehmensformen aus mehreren Jahrzehnten nebeneinander bestehen. 

Für neue Unternehmen gibt es die Wahl zwischen einer Kapitalgesellschaft (Limited Liability Company), einer Sole Proprietorship (Einzelkaufmann), einer Branch (Betriebsstätte) und einer Partnership (Partnerschaft mit Gewinnabsicht). Bei den Kapitalgesellschaften existieren mit der Private Company Limited by Shares (LTD) und der Designated Activity Company (DAC) zwei Formen der GmbH und daneben gibt es noch die Public Limited Company (AG). 

Die meisten ausländischen Unternehmen entscheiden sich für eine Private Company Limited by Shares (LTD). Diese kann innerhalb von fünf Arbeitstagen gegründet werden, wenn standardisierte Vorlagen für die Errichtungsurkunde verwendet werden. Das Mindestkapital beträgt lediglich zwei Euro und muss bei der Gründung eingezahlt werden. Die Kosten für die Gründung einer Limited Company belaufen sich unter Einberechnung der üblichen Rechtsvertretungskosten in etwa auf 1.500 bis 2.000 Euro. 

Das AußenwirtschaftsCenter Dublin steht für weitere Informationen gerne zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.  

Binnenmarkt 

Der Warenverkehr innerhalb des EU-Binnenmarktes ist grundsätzlich frei. Im innergemeinschaftlichen Handel gibt es daher nur sehr wenige Einschränkungen (beispielsweise für Abfälle, Chemikalien, Kulturgüter, Dual-Use und Militärgüter oder bestimmte pflanzenschutzrechtliche Bestimmungen).  

Aus steuerlicher Sicht sind bei der Abwicklung von Handelsgeschäften innerhalb der EU die Bestimmungen zur Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) sowie für verbrauchsteuerpflichtige Produkte (beispielsweise Alkohol, Bier, Wein, Schaumwein, Tabak, Mineralöl) die Verbrauchsteuerregelungen zu beachten.  

Doppelbesteuerungsabkommen – Österreich hat mit zahlreichen Staaten Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen. Diese regeln, welchem Staat das Besteuerungsrecht gegenüber einem Unternehmen zukommt, womit eine doppelte Besteuerung bei grenzüberschreitenden Aktivitäten verhindert wird.  

Das Bundesministerium für Finanzen stellt weitere wichtige Informationen sowie eine Liste aller österreichischen Doppelbesteuerungsabkommen zur Verfügung.

Ausführliche Informationen 

Damit Ihre Marktbearbeitung in Irland problemlos abläuft, hat unser Team vor Ort Informationen zu außenhandels- und investitionsrelevanten Fach- und Branchenthemen, die Sie jederzeit beim AußenwirtschaftsCenter Dublin anfordern können.

Allgemeines zu Wirtschaft, Land und Leute sowie persönliche Tipps finden Sie in unserem Länderreport Irland.

Das AußenwirtschaftsCenter Dublin berät Sie gerne, sollten Sie weitere Fragen zu Irland haben.