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Lohnordnung Kunststoffverarbeiter, Arbeiter/innen, gültig ab 1.5.2017

Archiviert - nicht mehr gültig!
Gilt für
Österreichweit

Beilage

              zum Kollektivvertrag für das

Holz- und Kunststoffverarbeitende
           Gewerbe Österreichs

                          in der für die

            Kunststoffverarbeiter

                       geltenden Fassung

          Lohnordnung
             Gültig ab
           1. Mai 2017


Anhang 1

Lohnordnung für die Berufszweige der Kunststoffverarbeiter

Kollektvvertrag abgeschlossen zwischen der Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter einerseits und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft Bau-Holz, andererseits.

Artikel I – Geltungsbereich

1. Räumlich: für das Gebiet der Republik Österreich.

2. Fachlich: für alle Mitgliedsbetriebe der Bundesinnung der  Kunststoffverarbeiter.

3. Persönlich: für alle in diesen Betrieben beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen einschließlich der gewerblichen Lehrlinge.

Artikel II – Lohnordnung für die Berufszweige der Kunststoffverarbeiter

Die letztgültigen kollektivvertraglichen Stundenlöhne und die Lehrlingsentschädigungssätze werden ab 1. Mai 2017 erhöht und im Artikel II B neu festgesetzt.

A. Lohngruppen

Lohngruppen einschließlich zusätzlicher Bestimmungen zu der Lohnordnung für die Berufszweige der Kunststoffverarbeiter.

Lohngruppen: Allgemein

I. Spezialfacharbeiter/in nach dem 3. Jahr nach der Auslehre sind jene Facharbeiter/innen, deren Kenntnisse und Fähigkeiten merklich über denen der Facharbeiter/innen der Lohngruppe II liegen und die aus diesem Grunde als besonders qualifizierte Arbeiter/innen verwendet werden, mit 3 Jahren Praxis.

II. Facharbeiter/in nach dem 2. Jahr nach der Auslehre sind Facharbeiter/innen mit abgeschlossener Berufsausbildung, welche 2 Jahre Praxis nachweisen können.

III. Facharbeiter/innen nach dem 1. Jahr nach der Auslehre
Sinngemäß wie II, mit 1 Jahr Praxis.

IV. Facharbeiter/innen im 1. Jahr nach der Auslehre
Sinngemäß wie II, ohne Nachweis einer Praxis.

V. Hilfsarbeiter/innen
a)
deren Beschäftigung eine größere physische Belastung mit sich bringt,

b) sonstige.

Lohngruppen: Für Absolventen/innen des Lehrberufes "Kunststofftechnik"

Ia. Kunststofftechniker/in
Facharbeiter/in mit positiv abgelegter Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf "Kunststofftechnik", mit 2 Jahren einschlägiger Praxis.

IIa. Kunststofftechniker/in nach dem 1. Jahr nach der Auslehre
Facharbeiter/in  mit abgeschlossener Berufsausbildung im Lehrberuf "Kunststofftechnik", welche 1 Jahr einschlägige Praxis nachweisen können.

IIIa. Kunststofftechniker/in im 1. Jahr nach der Auslehre
Sinngemäß wie IIa, ohne Nachweis einer Praxis.

Zusätzliche Bestimmungen zu der Lohnordnung für die Berufszweige der Kunststoffverarbeiter

1. Selbständige Maschinenarbeiter/innen werden je nach Qualifikation in die Lohngruppen I bis III eingestuft. Voraussetzung für die Einstufung in diese Lohngruppen ist neben der erforderlichen Qualifikation und der überwiegenden Ausübung der Tätigkeit, dass an der jeweiligen Kunststoffverarbeitungsmaschine ein Jahr Beschäftigung nachgewiesen werden kann.

Maschinenarbeiter/innen sind Arbeitnehmer/innen, die die Kunststoffverarbeitungsmaschine in Eigenverantwortung einstellen, programmieren, notwendige Instandhaltungsaufgaben und Änderungen vornehmen, Fehler analysieren und an der Maschine beheben, bei Störungen die Maschine runter- bzw. wieder hochfahren und nach fachlichen Regeln alle an der Maschine vorkommenden Arbeiten selbständig ausführen.

2. Lehrlinge

a) Kleiderpauschale für Lehrlinge
Soweit in einzelnen Betrieben Lehrlingen eine Kleiderpauschale gewährt worden ist, bleibt diese weiterhin aufrecht.

b) Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach Vollendung des 20. Lebensjahres beginnen, sowie Lehrlinge, die das Lehrverhältnis nach der Wehr- oder Zivildienstleistung fortsetzen, erhalten bis zum Ende des 3. Lehrjahres die Lehrlingsentschädigung des 3. Lehrjahres.

3. Praktikanten/innen

a) Pflichtpraktikanten/innen
Pflichtpraktikanten/innen sind Schüler/innen und Studenten/innen, die eine im Rahmen des Lehrplanes bzw. der Studienordnung vorgeschriebene oder übliche praktische Tätigkeit verrichten müssen.
Bei erstmaliger Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden als Pflichtpraktikant/in gebührt eine Vergütung in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 1. Lehrjahr pro Monat.
Bei Vorlage eines Nachweises für ein bereits absolviertes Pflichtpraktikum gebührt bei jeder weiteren Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden als Pflichtpraktikant/in eine Vergütung in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 2. Lehrjahr pro Monat.

b) Ferialarbeitnehmer/innen
Ferialarbeitnehmer/innen, sind Schüler/innen und Studenten/innen, die während einer schulischen Ausbildung oder während eines Studiums, ohne aufgrund einer schulrechtlichen oder studienrechtlichen Vorschrift dazu verpflichtet zu sein, während der Schul- bzw. Semesterferien vorübergehend beschäftigt werden.
Ferialarbeitnehmern/innen gebührt ein Lohn in Höhe von 65 % der Lohngruppe IV der jeweils geltenden Lohnordnung.

B. Lohnschema

Kollektivvertragliche Stundenlöhne für die Berufszweige der Kunststoffverarbeiter

Lohngruppen: Allgemein
EURO
1.5.2017 - 30.4.2018
I. ......................................10,38
II. .....................................9,90
III. ....................................9,06
IV. ....................................8,73
Va. ...................................8,73
Vb. ...................................8,43
Lohngruppen: Für Absolventen des Lehrberufes "Kunststofftechnik"
EURO
1.5.2017 - 30.4.2018
Ia. ....................................10,62
IIa. ...................................9,90
IIIa. ..................................9,06
Kollektivvertragliche Lehrlingsentschädigungssätze pro Monat
AllgemeinEURO
1.5.2017 - 30.4.2018
im 1. Lehrjahr630,00
im 2. Lehrjahr850,00
im 3. Lehrjahr1.020,00
im 4. Lehrjahr1.110,00
Für Lehrlinge des Lehrberufes KunststofftechnikEURO
1.5.2017 - 30.4.2018
im 1. Lehrjahr630,00
im 2. Lehrjahr850,00
im 3. Lehrjahr1.120,00
im 4. Lehrjahr1.410,00

C. Aufrechterhaltung der bestehenden Überzahlung – "Parallelverschiebung"

Die am 30.4.2017 bestehende Überzahlung des kollektivvertraglichen Stundenlohnes ohne Zulagen ist in ihrer euromäßigen Höhe (centgenau) gegenüber dem ab 1.5.2017 erhöhten kollektivvertraglichen Stundenlohn ohne Zulagen aufrechtzuerhalten.
Die bestehende betragsmäßige Differenz zwischen dem kollektivvertraglichen Stundenlohn und dem tatsächlich bezahlten Lohn ohne Zulagen darf aus Anlass einer kollektivvertraglichen Lohnerhöhung nicht geschmälert werden. Dieser Absatz kommt für Arbeitnehmer/innen, die in der Lohngruppe Vb eingestuft sind, nicht zur Anwendung.

Sollte diese Erhöhung einem Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich sein, so hat bis 15.5.2017 eine Meldung an die Schiedskommission zu erfolgen, die durch Beilage von wirtschaftlichen Kennzahlen zu begründen ist. Die Schiedskommission entscheidet bis 30.6.2017 über die Verpflichtung zur Aufrechterhaltung der Überzahlung.

Die Meldung hat nachweislich bis spätestens 15.5.2017; 23:59 Uhr an eine der folgenden Adressen zu erfolgen. (schiedskommission@gbh.at bzw. kunststoffverarbeiter@wko.at)

D. Lohnerhöhung mit 1.5.2018

1. Die bis 30.4.2018 geltenden kollektivvertraglichen Stundenlöhne und Lehrlingsentschädigungen werden per 1. Mai 2018 für eine Laufzeit von 12 Monaten um 0,5 % zuzüglich der prozentuellen Veränderung des VPI 2015 im Vergleich zum Vorjahr erhöht, wobei der Berechnung die Veränderung der von der Statistik Austria ausgewiesenen Werte für die Monate März 2017 bis einschließlich Februar 2018 im Durchschnitt zugrunde gelegt werden. Der kollektivvertragliche Stundenlohn in der Lohngruppe Vb. ist jedenfalls so anzupassen, sodass ein Mindestmonatslohn von 1.500,- EUR (ausgenommen bei Teilzeitbeschäftigung) erreicht wird.

Die sich dadurch ergebenden kollektivvertraglichen Stundenlöhne und Lehrlingsentschädigungen werden in einer zu diesem Stichtag veröffentlichten Lohnordnung neu festgesetzt. Die monatlichen Lehrlingsentschädigungssätze sind auf die nächsten 10 EURO aufzurunden.

2. Aufrechterhaltung der bestehenden Überzahlung – "Parallelverschiebung":
Die am 30.4.2018 bestehende Überzahlung des kollektivvertraglichen Stundenlohnes ohne Zulagen ist in ihrer euromäßigen Höhe (centgenau) gegenüber dem ab 1.5.2018 erhöhten kollektivvertraglichen Stundenlohn ohne Zulagen aufrechtzuerhalten.
Die bestehende betragsmäßige Differenz zwischen dem kollektivvertraglichen Stundenlohn und dem tatsächlich bezahlten Lohn ohne Zulagen darf aus Anlass einer kollektivvertraglichen Lohnerhöhung nicht geschmälert werden. Dieser Absatz kommt für Arbeitnehmer/innen, die in der Lohngruppe Vb eingestuft sind, nicht zur Anwendung.

Sollte diese Erhöhung einem Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich sein, so hat bis 15.5.2018 eine Meldung an die Schiedskommission zu erfolgen, die durch Beilage von wirtschaftlichen Kennzahlen zu begründen ist. Die Schiedskommission entscheidet bis 30.6.2018 über die Verpflichtung zur Aufrechterhaltung der Überzahlung.

Die Meldung hat nachweislich bis spätestens 15.5.2018; 23:59 Uhr an eine der folgenden Adressen zu erfolgen. (schiedskommission@qbh.at bzw. kunststoffverarbeiter@wko.at)

E. Lohnerhöhung mit 1.5.2019

1. Die bis 30.4.2019 geltenden kollektivvertraglichen Stundenlöhne und Lehrlingsentschädigungen werden per 1. Mai 2019 für eine Laufzeit von 12 Monaten um 0,6 % zuzüglich der prozentuellen Veränderung des VPI 2015 im Vergleich zum Vorjahr erhöht, wobei der Berechnung die Veränderung der von der Statistik Austria ausgewiesenen Werte für die Monate März 2018 bis einschließlich Februar 2019 im Durchschnitt zugrunde gelegt werden.

Die sich dadurch ergebenden kollektivvertraglichen Stundenlöhne und Lehrlingsentschädigungen werden in einer zu diesem Stichtag veröffentlichten Lohnordnung neu festgesetzt. Die monatlichen Lehrlingsentschädigungssätze sind auf die nächsten 10 EURO aufzurunden.

2. Aufrechterhaltung der bestehenden Überzahlung – "Parallelverschiebung":
Die am 30.4.2019 bestehende Überzahlung des kollektivvertraglichen Stundenlohnes ohne Zulagen ist in ihrer euromäßigen Höhe (centgenau) gegenüber dem ab 1.5.2019 erhöhten kollektivvertraglichen Stundenlohn ohne Zulagen aufrechtzuerhalten.
Die bestehende betragsmäßige Differenz zwischen dem kollektivvertraglichen Stundenlohn und dem tatsächlich bezahlten Lohn ohne Zulagen darf aus Anlass einer kollektivvertraglichen Lohnerhöhung nicht geschmälert werden.

Sollte diese Erhöhung einem Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich sein, so hat bis 15.5.2019 eine Meldung an die Schiedskommission zu erfolgen, die durch Beilage von wirtschaftlichen Kennzahlen zu begründen ist. Die Schiedskommission entscheidet bis 30.6.2019 über die Verpflichtung zur Aufrechterhaltung der Überzahlung.

Die Meldung hat nachweislich bis spätestens 15.5.2019; 23:59 Uhr an eine der folgenden Adressen zu erfolgen. (schiedskommission@qbh.at bzw. kunststoffverarbeiter@wko.at)

F. Änderung der Lohngruppe V mit 1.5.2019

1. Mit 1.5.2019 lautet die Lohngruppe V. Hilfsarbeiter/innen der Lohnordnung für die Berufszweige der Kunststoffverabeiter wie folgt neu:

V. Hilfsarbeiten

a) Arbeitnehmer/in ohne fachspezifische Ausbildung im kunststoffverarbeitendem Gewerbe, die Hilfsarbeiten, egal welcher Art im Betrieb verrichten - ab dem 3. Beschäftigungsjahr im gleichen Betrieb

b) Arbeitnehmer/in ohne fachspezifische Ausbildung im kunststoffverarbeitendem Gewerbe, die Hilfsarbeiten, egal welcher Art im Betrieb verrichten – im 1. und 2. Beschäftigungsjahr im gleichen Betrieb

2. Umstufungsbestimmungen ab 1.5.2019:
Hilfsarbeiter/innen, die bis 30.4.2019 in der Lohngruppe Va eingestuft waren, werden ab 1.5.2019 in die neue Lohngruppe "V. Hilfsarbeiten" Va umgestuft.

Hilfsarbeiter/innen, die bis 30.4.2019 in der Lohngruppe Vb eingestuft waren, werden ab 1.5.2019 in die neue Lohngruppe "V. Hilfsarbeiten" Va umgestuft, sofern sie am 1.5.2019 bereits ununterbrochen mindestens 2 volle Jahre im gleichen Betrieb beschäftigt sind.

Hilfsarbeiter/innen, die bis 30.4.2019 in der Lohngruppe Vb eingestuft waren, werden ab 1.5.2019 in die neue Lohngruppe "V. Hilfsarbeiten" Vb umgestuft, sofern sie am 1.5.2019 weniger als ununterbrochen 2 volle Jahre im gleichen Betrieb beschäftigt sind.
Sobald 2 volle ununterbrochene Beschäftigungsjahre nach dem 1.5.2019 im gleichen Betrieb vollendet werden, erfolgt die Umstufung in die Lohngruppe Va.

Hilfsarbeiter/innen, die ab 1.5.2019 ein neues Arbeitsverhältnis im Betrieb begründen, sind in die Lohngruppe Vb. einzustufen.

Artikel III – Akkorde, Prämien und Stücklöhne

Die Akkorde, Prämien und Stücklöhne werden per 1. Mai 2017 für eine Laufzeit von 12 Monaten um 1,5 % erhöht.

Die Akkorde, Prämien und Stücklöhne werden per 1. Mai 2018 für eine Laufzeit von 12 Monaten um den sich aus Artikel II D. ergebenden Prozentsatz erhöht.

Die Akkorde, Prämien und Stücklöhne werden per 1. Mai 2019 für eine Laufzeit von 12 Monaten um den sich aus Artikel II E. ergebenden Prozentsatz erhöht.

Artikel IV – Schiedskommission

Für die Entscheidung über die Verpflichtung zur Aufrechterhaltung der Überzahlung gemäß Artikel II Abschnitt C. bis E. wird eine Schiedskommission eingerichtet.

Diese besteht aus dem/der jeweiligen Bundesinnungsmeister/in, dem/der Vorsitzenden der Gewerkschaft Bau-Holz, den jeweiligen Geschäftsführern/innen sowie je zwei Ersatzmitgliedern.

Artikel V – Sonstige Vereinbarungen

1. Den Betrieben wird empfohlen, ihren Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern am 24. und am 31. Dezember, sofern diese auf einen Arbeitstag fallen, zur Gänze unter Fortzahlung des Lohnes für die ausfallenden Arbeitsstunden, arbeitsfrei zu geben.

2. Mindestens einmal jährlich sollen Sozialpartnergespräche zu aktuellen Themen und rahmenrechtlichen Fragen stattfinden. Insbesondere wird vereinbart, dass im Rahmenrecht die Anrechnung von Karenzzeiten im Bereich der Elternkarenz und die Neuregelung der Dienstverhinderungsgründe (bei Eheschließung und Übersiedlung) vorberaten werden und bis zur nächsten Kollektivvertragsverhandlung ein Lösungsvorschlag erarbeitet wird.

3. Sofern Lehrlinge für alle vierzehntägig erfolgten Heimfahrten die tatsächlich entstandenen Fahrtkosten des günstigsten öffentlichen Verkehrsmittels, die durch die Heimfahrt von der in Internatsform geführten Berufsschule entstehen, nicht vom Lehrberechtigten ersetzt bekommt, kann die Schiedskommission (schiedskommission@gbh.at) kontaktiert werden.

Öffentliche Förderungen, Freifahrten oder Freifahrtsbeihilfen für derartige Fahrtkosten für die Heimfahrten sind vom Lehrling in Anspruch zu nehmen und vermindern entsprechend die Höhe eines Fahrkostenersatzes. Organisierte und kostenlos dem Lehrling zur Verfügung gestellte Heimfahrten sind, bei sonstigem Verlust eines Fahrkostenersatzes, in Anspruch zu nehmen.

Auf Verlangen des Arbeitgebers/ der Arbeitgeberin sind entsprechende Belege der tatsächlich aufgewendeten Fahrtkosten des günstigsten öffentlichen Verkehrsmittels und der Nachweis des Bezuges sämtlicher oben genannten Begünstigungen vom Lehrling vorzulegen.

Artikel VI – Wirksamkeitsbeginn und Geltungsdauer

Dieser Kollektivvertrag tritt am 1. Mai 2017 bzw. 1. Mai 2018 bzw. 1. Mai 2019 in Kraft und gilt hinsichtlich des lohnrechtlichen Teiles bis 30. April 2018 bzw. 30. April 2019 bzw. 30. April 2020.

Nach dem 31. Jänner 2020 sind Verhandlungen wegen der Erneuerung des Vertrages aufzunehmen, sofern die Paritätische Kommission dem zustimmt.


Wien, am 3.4.2017

Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter

Komm.Rat Hans Prihoda

Bundesinnungsmeister

Mag. Erwin Czesany

Geschäftsführer


Österreichischer Gewerkschaftsbund
Gewerkschaft Bau-Holz

Abg.z.NR Josef Muchitsch

Bundesvorsitzender

Mag. Herbert Aufner

Bundesgeschäftsführer