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Beladenes Frachtschiff steht bei einem großen Container Terminal mit bunten Containern sowie Kränen
© M. Johannsen | stock.adobe.com

Südafrika: Partnerschaft mit Privatsektor zur Transformation von Durbans verkehrsreichstem Containerterminal

Neue Kooperation soll Kapazität, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit am DCT Pier 2 nachhaltig verbessern

Lesedauer: 1 Minute

Südafrika Logistik Maritime Industry Verkehrsinfrastruktur/Tiefbau
21.01.2026

Branchenexperten begrüßen die neue Partnerschaft zwischen Transnet SOC Ltd und International Container Terminal Services, Inc. (ICTSI) und sehen darin einen möglichen Wendepunkt für das stark belastete südafrikanische Hafen‑ und Logistiksystem in Durban. Die im Dezember unterzeichnete Vereinbarung, welche am 1. Januar 2026 in Kraft trat, schafft die Grundlage für die strategische Neuentwicklung des Durban Container Terminal (DCT) Pier 2. Dieser Terminalabschnitt wickelt über 70 % des Containerumschlags in Durban und rund 46 % des gesamten südafrikanischen Containerverkehrs ab.

Mit umfangreichen Modernisierungen soll die Kapazität von derzeit etwa 2,0 Millionen auf 2,8 Millionen TEU (Twenty Foot Equivalent Unit) erhöht werden. Zudem werden deutliche Leistungssteigerungen angestrebt, darunter eine Erhöhung der Kranbewegungen pro Stunde von etwa 18 auf 28 sowie eine Verdopplung der aktiven Schiffsbearbeitungszeit, um die Umschlagsprozesse und Schiffsabfertigung deutlich zu beschleunigen.

ICTSI, einer der weltweit größten unabhängigen Terminalbetreiber, bringt dafür internationale Best Practices, moderne Technologien und erhebliche Kapitalinvestitionen ein. Das Projekt ist ein zentraler Bestandteil der Transnet‑Strategie, die Modernisierung südafrikanischer Häfen durch stärkere Beteiligung des Privatsektors voranzutreiben. Verbesserte Abläufe in Durban sind besonders wichtig für Gauteng, das wirtschaftliche Zentrum Südafrikas, das in hohem Maße auf effiziente Import‑ und Exportströme angewiesen ist. Kürzere Verweildauern der Güter wirken sich positiv auf Industrie, Handel und Fertigung aus.

Gleichzeitig sollen die Investitionen in Ausrüstung und Betrieb neue Arbeitsplätze schaffen und das Wachstum entlang der gesamten Logistikkette von Transport über Lagerhaltung bis hin zu unterstützenden Dienstleistungen fördern. Nach Jahren erheblicher Herausforderungen in der Containerabfertigung bietet die Partnerschaft die Chance auf eine nachhaltige Stabilisierung und Modernisierung des Hafensystems.

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