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Aufnahme einer Mautgrenze mit sehr vielen Spuren. Die Fahrzeuge fahren auf den Spuren in beide Richtungen
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Wiederaufnahme der Grenzblockaden in Montenegro

Strenge 90/180‑Tage‑Regel setzt Transport- und Logistikbranche unter Druck

Lesedauer: 1 Minute

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Montenegro Nahrungsmittel/Softdrinks Logistik
Stand: 30.01.2026

Der Verband der Transportunternehmen Montenegros hat im Zeitraum vom 14. bis 17. April 2026 Blockaden des Güterverkehrs an acht Grenzübergängen angekündigt, die für den Güterverkehr genutzt werden, und mit Genehmigung der Polizei umgesetzt. Der Hafen von Bar ist von den Blockaden ausgenommen.

Die Maßnahmen betreffen ausschließlich den Güterverkehr; der Personenverkehr verläuft normal.
Ausnahmen gelten für den Transport von Medikamenten, lebenden Tieren und leicht entflammbare Stoffe.

Hintergrund der Proteste sind vor allem die seit Einführung des neuen EU-Einreise- und Ausreisesystems (EES) verschärften Kontrollen an den EU Außengrenzen, und dadurch die verpflichtende biometrische Erfassung auch für Berufskraftfahrer sowie die strikte Anwendung der 90/180-Tage-Regel für Fahrer aus Drittstaaten.

Zusätzlich verweisen die Organisatoren auf nicht umgesetzte Vereinbarungen mit der Regierung Montenegros (u. a. Mehrwertsteuerrückerstattung, begünstigte Dienstzeiten, Kraftstoffabgaben und Arbeitszeiten der Inspektionsdienste).

Die Transportunternehmen haben angekündigt, die Proteste zu verlängern, sollte es im genannten Zeitraum zu keiner Einigung mit der montegrinischen Regierung kommen.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an das AußenwirtschaftsBüro Podgorica podgorica@wko.at

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