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Ein Frachtschiff mit vielen Container fährt auf dem Meer. Im Hintergrund ist Festland
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Exportzahlen Burgenland

Starke KMU, internationale Märkte und Investitionen sichern Burgenlands Wertschöpfung trotz herausfordernder Rahmenbedingungen

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02.07.2026

Von den Exportzahlen bis zu internationalen Geschäftspartnerschaften

Auch in aktuell fordernden Zeiten erbringen heimische Betriebe unverzichtbare Leistungen für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand im ganzen Land. Eine große Rolle spielt dabei die vorherrschende KMU-Struktur, eine erfolgreiche Exportwirtschaft und zukunftsorientierte Investitionen. Weniger Belastungen ermöglichen mehr unternehmerische Sicherheit und bessere Planung.

Burgenlands Unternehmen schaffen Wertschöpfung, die Beschäftigung und Wohlstand sichert. Der Wert aller produzierten Waren und Dienstleistungen der gewerblichen Wirtschaft (Bruttowertschöpfung) lag 2023 bei 9,5 Mrd. Euro. Das ist ein Plus von 8 % gegenüber dem Jahr 2022. Mit 21.495 aktiven Kammermitgliedern gab es 2024 im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 1,2 %. Mit 1.528 Neugründungen wurden gegenüber dem Vorjahr um 5 % weniger gegründet. Im Burgenland liegt das Durchschnittsalter der Gründer:innen bei 42 Jahren. Der Frauenanteil an Neugründungen (ohne Personenbetreuer:innen) liegt im Burgenland bei 49 %. Eine aktuelle Studie der Überlebensquoten (Quelle: WKÖ) zeigt, dass heimische Gründungen überdurchschnittlich erfolgreich sind.

Exportzahlen

Der Export spielt für die burgenländischen Betriebe eine besondere Rolle für den Standort. Die burgenländische Exportwirtschaft verzeichnet im ersten Halbjahr 2024 Einbußen. Nach den vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria sanken die Ausfuhren im ersten Halbjahr gegen-über dem Vorjahr um 9,1%. Sie belaufen sich damit auf 1.379 Mio. Euro. Mit 1.588 Mio. Euro an Einfuhren im ersten Halbjahr, ist der Betrag im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleichgeblieben. Burgenlands Exportquote lag 2024 bei rund 30 %. Europa bleibt im Jahr 2024 unangefochtene Exportregion Nummer eins (siehe Grafik). Deutschland blieb im Hinblick auf die Ein- und Ausfuhren der mit Abstand bedeutendste Handelspartner für das Burgenland, obwohl import- als auch exportseitig Rückgänge zu verzeichnen waren. Österreichs Exportwirtschaft bekommt so wie Deutschland die Schwäche der internationalen Konjunktur zu spüren. Vor allem die schwache internationale Nachfrage nach Industriegütern belastet die österreichischen Exportmärkte. Für das Burgenland sind ausfuhrseitig aber auch Nachbarländer wie Ungarn, Schweiz, Italien und Slowakei bedeutende Absatzmärkte. Die Hälfte der Ausfuhren entfallen auf die benachbarten Regionen Deutschland, Ungarn und die Schweiz. Importseitig zeigt sich ein ähnliches Bild, neben China sind europäische Nachbarländer bedeutende Partner im Außenhandel. Im Burgenland dominierte sowohl ein- als auch ausfuhrseitig wie auch schon in den letzten Jahren der Außenhandel mit Maschinen, Apparaten und mechanischen Geräten. Gefolgt von Kunststoffen und Waren daraus. Im Vorjahresvergleich lieferten alle großen Produktgruppen negative Wachstumsbeiträge in der Ausfuhr.