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Spartenobmann KommR Anton Putz
© WKB

Baugewerbetag 2026: Was Unternehmen am Bau wissen sollten

Am 26. Februar 2026 findet in der Wirtschaftskammer Eisenstadt um 14 Uhr der Baugewerbetag statt, bei dem neben interessanten Themen auch eine Führung durch die Future Factory, das neue, interaktive Berufsinformationscenter, angeboten wird. Dort werden Kindern und Jugendlichen auch Berufskarrieren im Bauwesen nähergebracht.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 17.02.2026

Das Programm des Baugewerbetages 2026 am 26. Februar in der Wirtschaftskammer Burgenland in Eisenstadt umfasst neben den Begrüßungen durch den Präsidenten Mst. Andreas Wirth und Spartenobmann KommR Anton Putz Vorträge zu den Themen regionale Auftragsvergabe, Versicherungsfallen für Unternehmer wie auch das Thema Bauen außerhalb der Norm.

Regionale Vergabe

Regionale Vergabe entscheidet darüber, wer die Aufträge bekommt: Wie können lokale Betriebe bei öffentlichen Ausschreibungen besser berücksichtigt werden? Welche Spielräume gibt es rechtlich? Wie kann man sich als regionaler Anbieter strategisch positionieren? „Gerade für kleine und mittlere Betriebe in Gewerbe und Handwerk ist das ein Schlüsselthema“, betont Spartenobmann KommR Anton Putz.

Tipps für den unternehmerischen Alltag

„Als Unternehmer lohnt sich die Teilnahme am Baugewerbetag genau deshalb, weil dort Themen behandelt werden, die direkt den unternehmerischen Alltag, die Kosten und die Wettbewerbsfähigkeit betreffen – nicht abstrakt, sondern praxisnah“, lädt Landesinnungsmeister KommR Bernhard Breser ein. „Im Baugewerbe kann ein kleiner Fehler teuer werden. Es geht um den Schutz vor existenzbedrohenden Haftungsfällen sowie die Vermeidung von Über- oder Unterversicherung. Das spart im Ernstfall viel Geld – und oft auch Nerven.“

Bauen außerhalb der Norm

Normen sind wichtig – aber sie können auch Innovation bremsen: Wann sind Abweichungen zulässig? Wie lassen sich alternative Bauweisen rechtssicher umsetzen? Wo entstehen Kostenvorteile oder neue Marktchancen?

„Wer das versteht, kann flexibler, günstiger und kreativer bauen als die Konkurrenz“, resümiert Breser. „Der Baugewerbetag ist kein Kaffeekränzchen. Es geht um Kontakte zu Entscheidern und den Austausch mit Kollegen, die ähnliche Probleme haben. Oft entstehen dort Kooperationen oder Hinweise auf neue Aufträge“, lädt der Branchenvertreter ein.

Unterm Strich: Der Baugewerbetag ist eine Investition in Sicherheit, Zukunftsfähigkeit und unternehmerische Freiheit. Wer mitreden will, sollte auch zuhören – und genau das passiert dort.

Anmeldung: Brigitte Kalab, brigitte.kalab@wkbgld.at


Spartenobmann KommR Anton Putz

Landesinnungsmeister KommR Bernhard Breser

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