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Fachgruppenobmann Matthias Mirth
© WKB

Im Dreivierteltakt die Wirtschaft stärken

Bälle sind noch immer ein gesellschaftliches Ereignis, auch wenn sich die Frequenz und Art der Veranstaltung ändert. Für die heimischen Betriebe – von der Gastronomie über die Hotellerie, die Friseure und Kosmetik sowie die Mode – sind die Veranstaltungen nach wie vor ein relevanter, umsatzstarker Faktor, der branchenübergreifend Wirkung zeigt.

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Aktualisiert am 29.12.2025

Die Ballsaison ist längst eröffnet. Von Feuerwehr- über Matura- bis zu Faschingsbällen – die Balllandschaft im Burgenland ist bunt gespickt und bietet für jeden Geschmack die passende Gelegenheit. Aber auch dieses Veranstaltungsformat ist dem zeitlichen Geschmack unterworfen und es hat sich einiges geändert. Die ersten Schulbälle starten schon im Herbst, so manche winterliche Tanzveranstaltung wurde in Corona-Zeiten auf die wärmere Saison verschoben und füllt nun als Frühlingsball den Eventkalender.

„Die Art und Anzahl der Veranstaltungen hat sich in den letzten Jahren geändert. Die klassischen Bälle sind weniger geworden, andererseits gibt es trotzdem genug Anlässe, um zu feiern. In der Adventzeit gibt es mehr und mehr Veranstaltungen, Konzerte und Adventmärkte. Die Saison hat sich für die Gastronomie ausgedehnt, denn im Herbst erfreuen sich die Oktoberfeste großer Beliebtheit. Und auch das Frühjahr gibt den Rahmen für so manche Tanzveranstaltung,“ erklärt Matthias Mirth, Fachgruppenobmann der burgenländischen Gastronomie.

„Gerade in Österreich haben Ballveranstaltungen eine lange kulturelle Tradition, sie sind Treffpunkte für alle Generationen und ermöglichen gesellschaftliches und berufliches Netzwerken in ungezwungener Atmosphäre“, resümiert der Branchenvertreter.

Bälle und Tanzveranstaltungen sind auch für andere Branchen ein wichtiger Faktor: Für Kleidung, Frisur, Kosmetik, Schmuck und Schuhe sowie Konsumationen, Tanzkurse und Übernachtungen werden im Durchschnitt pro Person zwischen 200 und 300 Euro ausgegeben. Ein wichtiger Faktor für die Gastronomie, die Hotellerie, die Mode- und Schmuckbranchen, die Friseure, die Kosmetik und auch für die Tanzschulen.


Fachgruppenobmann Matthias Mirth // Foto © WKB