Reparieren als wirtschaftlicher Impuls für mehr Nachhaltigkeit
Geräte-Retter-Prämie
Lesedauer: 1 Minute
Konsumentinnen und Konsumenten können mit der neuen Geräte-Retter-Prämie Elektro- und Elektronikgeräte kostengünstig bei Partnerbetrieben in der Region instand setzen lassen. Bei der Neuauflage der Förderung sind viele Geräte vom Bildschirm über Hörgeräte und Rollstühle bis zum Kinderwagen dabei. Die Prämie ist ein Impuls für die teilnehmenden Gewerbe- und Handwerksbetriebe. Die Sparte Gewerbe und Handwerk ortet Chancen für ihre Mitgliedsbetriebe.
Konsumentinnen und Konsumenten können die Geräte-Retter-Prämie ab 12. Jänner 2026 beantragen. Unternehmen, die ein Partnerbetrieb für die Reparaturen werden möchten, konnten sich schon vorab eintragen lassen. Im Interesse des Umweltschutzes und der Kostenersparnis tragen die Mitglieder der Sparte Gewerbe und Handwerk so zu einem verantwortungsvollen, schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen bei.
„Von der Geräte-Retter-Prämie profitieren Konsumentinnen und Konsumenten, aber auch unsere Unternehmen. Die mehr als 200 Partnerbetriebe im Burgenland leisten durch ihre Qualifikation und ihr wertvolles Know-how einen wichtigen Beitrag im Sinne der Nachhaltigkeit und Effizienz“, betont KommR Anton Putz, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk. „Wir rufen unsere Mitgliedsbetriebe auf, sich an der Aktion zu beteiligen.“
Eine Studie des Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) zeigt: Rund die Hälfte der Österreicher lässt Elektrogeräte reparieren. In anderen Ländern, vor allem in Italien, liegt die Quote mit 61 % höher. „Die wirtschaftlichen Chancen sind noch lange nicht ausgeschöpft“, so Spartenobmann Putz. Über alle Länder hinweg liegt die Preisgrenze, bei der eine Reparatur als akzeptabel gilt, bei durchschnittlich 15 bis 20 % des Neupreises.
Die Abwicklung der Geräte-Retter-Prämie erfolgt einfach und vollständig digital über www.geräte-retter-prämie.at, die einzige offizielle Plattform zur Förderung.
Spartenobmann KommR Anton Putz // Foto © WKB