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Kürschnerhandwerk heute

Das Kürschnerhandwerk heute

Grundsätzlich gibt es zwei Vertriebsformen von Pelz

  1. Zum Einen gibt es den Bereich Mode/Geschäfte/Boutiquen, 
    etc.
  2. Zum Anderen gibt es das traditionelle Kürschnerhandwerk

In Österreich gibt es knapp 200 Kürschnerbetriebe, diese sind zum Großteil Kleingewerbebetriebe.

Nimmt man die Zahl der Geschäftsinhaber und ihrer Mitarbeiter her, so sind es etwa 1000 Menschen in Österreich, die in dieser Branche tätig sind.
Die österreichische Pelzbranche erwirtschaftet pro Jahr einen Umsatz von etwa 144 Millionen Euro.

Der Beruf

Den Beruf des Kürschners, so wie wir ihn kennen, gibt es eigentlich nur in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Italien. In anderen Ländern wird das Handwerk sozusagen nur "angelernt“, sprich: die Kürschner können nur Teilsegmente des Berufes und nie das ganze Handwerk ausführen. Die Ausbildung der österreichischen Kürschner gilt damit als eine der Besten die es weltweit gibt.

Woher kommen die Pelze?

Das Aufkommen der Ware wird weltweit in 3 Große Gruppen eingeteilt:

  1. Die Pelztierzucht. Sie wird meistens als bäuerlicher Nebenerwerb betrieben. Pelztierzucht wird meistens dort    betrieben, wo der normale Landwirt mit seinen Anbaumöglichkeiten auf Grund von Bodenbeschaffenheit, Dürre, etc. Schwierigkeiten hat, andere Dinge anzubauen oder Felder zu bewirtschaften. Das heißt: wo nichts mehr wächst (speziell im Norden), da werden Pelztiere gezüchtet.
  2. Die Weidehaltung. Sie dient großteils auch der menschlichen Ernährung (Schafe, Ziegen, etc.). Das sind auch die beim ACF zugelassenen Materialien. Auch bei der Kleingehegehaltung – z.B. Kaninchen – dient vorrangig der menschlichen Ernährung und werden hier zugezählt.
  3. Jagd und Hege. Gewisse Populationen von Tieren müssen auf einem bestimmten Stand gehalten werden, um nicht zu stark zu werden und die natürliche Umwelt zu bedrängen. Die komplette Schädlingsbekämpfung gehört auch hier dazugezählt.

Zur Zucht: gezüchtet wird nach den Richtlinien des IFTF – International Fur Trade Federation und nach nationalen Gesetzen. Diese Zuchtsstandards wurden von Verhaltensforschern, Veterinärärzten und verantwortungsvollen Tierschützern im Rahmen universitärer Forschungsprojekte entwickelt.

Schlussinfo

Es hat in Österreich nachweislich durch die Pelzbranche noch nie einen Verstoß des Artenschutzabkommens von Washington gegeben.

Eine holländische Studie besagt zudem, dass Pelztiere, die am tiergerechtesten gehaltenen Nutztiere (Definition der EU) sind.

Stand: