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Holzstaub: Änderung der Grenzwerteverordnung 2003 – GKV 2003

Große Brisanz kommt der EU-Richtlinie über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch Karzinogene bei der Arbeit und zu ihrer Ausdehnung auf Mutagene 1999/38/EG vom Rat der EU am 29. September 1999 beschlossen, zu. Mit dieser Richtlinie wird nicht nur der Staub von Eichen- und Buchenholz, sondern von allen Harthölzern in die Gruppe der eindeutig krebserzeugenden Arbeitsstoffe eingereiht.

Durch die Umsetzung der EU-Richtlinie in das österreichische Recht mit der Novelle der Grenzwerteverordnung 2003 (BGBl. Nr. 119/Teil II/2003), werden Stäube von allen Harthölzern den eindeutig krebserzeugenden Arbeitsstoffen zugeordnet und es gelten ab März 2003 dieselben gesetzlichen Auflagen für Staub von allen Harthölzern so wie bisher nur für Staub von Eiche und Buche!!!

Bezüglich der Definition des Begriffes Hartholz hat sich der Verordnungsgeber, wie in der Richtlinie, am Band 62/1995 des IARC (Int. Krebsforschungszentrums in Lyon) orientiert. Bedauerlicherweise sind dort auch Hölzer angeführt, die von der Holzwissenschaft und -wirtschaft nicht den Harthölzern zugeordnet werden.

Harthölzer gemäß Anhang V sind:
Afrikanisches Mahagony (Khaya), Afrormosioa (Pericopis Elata), Ahorn (Acer), Balsa (Ochroma), Birke (Betula), Brasilianisches Rosenholz (Dalbergia Nigra), Buche (Fagus), Ebenholz (Diospyros), Eiche (Quercus), Erle (Alnus), Esche (Fraxinus), Hickory (Carya), Iroko (Chlorophora Excelsa), Kastanie (Castanea), Kaurikiefer (Agathis Australis), Kirsche (Prunus), Limba (Terminalia Superba), Linde (Tilia), Mansonia (Mansonia), Meranti (Shorea), Nyaoth (Palaquium Hexandrum), Obeche (Triplochiton Scleroxylon), Palisander (Dalbergia), Pappel (Populus), Platane (Platanus), Rimu, Red Pine (Dacrydium Cupressinum), Teak (Tectona Grandis), Ulme (Ulmus), Walnuss (Juglans), Weide (Salix), Weißbuche (Carpinus)

Weitere Information über das Thema „Holzstaub“ finden Sie im Artikel „Holzstaub – Grenzwerteverordnung 2001“.

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