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Schulbuchvertrag bis zum Jahr 2025 verlängert

Verhandlungserfolg des Fachverbandes der Buch- und Medienwirtschaft: Ministerium und Buchwirtschaft einigen sich auf gratis Schulbücher

Das Schulbuch bleibt gratis und der Bildungszugang damit für alle Schüler gleich. Ein Verhandlungserfolg des Fachverbandes der Buch- und Medienwirtschaft. Dennoch stehen weitere Verhandlungen an, um auch das digitale Schulbuch nachhaltig finanziell abzusichern.

Ministerin Juliane Bogner-Strauß und Friedrich Hinterschweiger, Obmann des Fachverbandes der Buch- und Medienwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich haben einen langjährigen Schulbuch-Vertrag unterzeichnet – bis 2025 und in vielen Punkten der Zukunft des Lernens angepasst. Mit diesem Übereinkommen, das jährliche Volumen beträgt rund 109 Millionen Euro, ist der gleichmäßige Bildungszugang für alle Schüler weiterhin abgesichert.

In detailreichen Verhandlungen, gemeinsam mit Verlegersprecher Markus Spielmann und Fachverbands-Geschäftsführer Karl Herzberger ist es gelungen, das hybride Modell zu etablieren, also die Kombination aus gedrucktem Buch und E-Book.

Ein Riesenschritt für die Branche

Unterzeichnet sind vorerst zwei Verträge – einer für Bildungsverleger, ein weiterer für die Schulbuchhändler. Mit diesen Kontrakten wird der Branche seitens der Republik Rechtssicherheit bei der Entwicklung von Bildungsmedien gegeben.

Für Österreichs Verlags- und Buchwirtschaft sind mit diesen Verträgen bis 2025 die Rahmenbedingungen zur Entwicklung von Bildungsmedien klar. Es herrscht damit etwa Einigkeit bezüglich der Approbation von Bildungsmedien, die festgeschriebener Vertragsbestandteil zur Qualitätssicherung bleibt und den Wettbewerb zwischen den Bildungsverlegern weiter entfacht.

Insgesamt hat der „Schulbuchvertrag mit der Republik“ aber nicht nur Vorteile für Schüler und Eltern, auch für Österreichs Schulbuchhändler hat er wirtschaftliche Bedeutung. Denn dieser Teil des unternehmerischen Einkommens sichert zum Teil Standorte in den Regionen und im urbanen Bereich.

Digital-Verhandlungen stehen noch an

Mit diesem „Riesenschritt“ ist man nicht am Ende des Verhandlungsweges angelangt. In den kommenden Monaten gilt es den weiteren Ausbau der E-Books zu paktieren. Bisher überwiegend eine Vorleistung der Bildungsverlage, wird das mit der Ausbaustufe E-Book-Plus allein von den Unternehmern nicht zu finanzieren sein. Eine grundsätzliche Willenserklärung der Republik dazu gibt es, jedoch ist mittelfristig die budgetäre Bedeckung noch auszuverhandeln.

Dass dieser „hybride Weg“, also die Kombination aus gedrucktem Schulbuch und E-Book Plus die Zukunft des Lernens, Übens und Merkens sein wird, bestätigen auch Umfragen bei Schülern und Pädagogen, die seitens der Buch- und Medienwirtschaft in Auftrag gegeben worden sind.

Derzeit wird das E-Book plus ausschließlich in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik in der Sek 2 angeboten. Ziel ist es, das hybride Modell in allen Unterrichtsgegenständen und Schulstufen zu etablieren, also auch in der Sek 1.

Insgesamt ist der Schulbuchvertrag bis 2025 eine Win-Win-Win-Win-Situation zwischen Schülern, Eltern, Bildungsverlegern und Schulbuchhändlern. Kommt dazu noch die Finanzierungsgarantie des Staates für das E-Book plus, steht Österreich an der Spitze Europas bei Bildungsmedien in Schulen.

Schulbuchvertrag verlängert
© Karl Herzberger/Fachverband Buch- und Medienwirtschaft v.l.n.r. KR Friedrich Hinterschweiger, Obmann des Fachverbandes Buch- und Medienwirtschaft Mag. Dr. Juliane Bogner-Strauß, Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend Markus Spielmann, Sprecher der Bildungsverleger Österreichs
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