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Sommerweiterbildung der Experts Group WIME

Die ExpertsGroup Wirtschaftsmediation der UBIT Niederösterreich ist schon vor 3 Jahren einen innovativen Weg gegangen

Sie bietet ihren Mitgliedern wertvolle Weiterbildung in den „ruhigen“ Sommermonaten über TEAMS an.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Verminderter Zeitdruck und keine Anreise! 

Die heurige Sommerweiterbildung stand unter dem Thema

„Kooperation & Veränderung – Was bewegen Krisenzeiten?“

Die Weiterbildung begann mit einem Expertengespräch zum Thema 


Online Beratung und Mediation

Der Berufsgruppensprecher Unternehmensberatung NÖ, Gerhard Wanek und Bernhard Wisleitner als Experte  erörterten die Bedeutung der Online-Beratung und den Wandel, der seit Beginn der Pandemiestattgefunden hat, sowie die besonderen Herausforderungen der Online-Mediation.  

Klar aufgezeigt wurden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Online-Anforderungen im klassischen Consulting mit Schwerpunkten wie etwa Kalkulationen oder Qualitätsmanagement im Vergleich zur systemischen Beratung mit den Menschen im Mittelpunkt und den spezifischen Merkmalen der Mediation. 

Es ist immer die situationsbezogene Kommunikation und Sensibilität für die Anforderungen der Beteiligten die optimale Beratungsergebnisse liefern kann. 

Hubert Kienast, Landessprecher der ExpertsGroup Übergabe Consultans für NÖ referierte über Kommunikationsmanagement in der Unternehmensübergabe 

Die aktuelle Studie der KMU Forschung zeigt, dass in den nächsten Jahren vermehrt Übergaben von Familienbetrieben (nämlich 55%) durchgeführt werden. 

Davon werden 45% als Schenkung übertragen und 55% entgeltlich übergeben. 

Die Tendenz geht in die Richtung, dass die Übergeber mit Antritt des Pensionsaltes die Übergabe des Unternehmens durchführen und sich auch zur Gänze aus dem Unternehmen zurückziehen möchten. 

Anders als vor 20 Jahren, wo die Unternehmen mehrheitlich an externe Nachfolger (aber auch Mitarbeiter) übergeben wurden und innerhalb der Familie der Übergeber die Bereitschaft hatte noch zu unterstützen und aktiv mitzuarbeiten. 

Im Prozess der Übergabe ist es sinnvoll sich von einem Berater begleiten zu lassen, mehrheitlich wird hier Unterstützung beim Steuerberater, beim Notar bzw. Rechtsanwalt wahrgenommen. 

Die Bereitschaft einen Übergabeberater in Anspruch zu nehmen steigt, vor allem, weil dieser alle Aspekte der Übergabe  (betriebswirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Bedenken) dem jeweiligen Experten zur Lösung vorlegen muss.

Zeit – und Aufgabenpläne sind ein weiteres Tool, welches der Übergabeberater bei seiner Beratung einsetzt. Systemisch vorgebildete Übergabeberater erkennen gleichfalls die Gefahr auftretender bzw. schwelender Konflikte und empfehlen ihren Auftraggebern professionelle Konfliktlösungen wie z.B. durch die Begleitung eines Wirtschaftsmediators anzustreben.  

Lukas Wank, der Deputy Director des ASPR informierte über die weltumspannende


Friedens und Konfliktarbeit

des „Austrian Study Center for Peace and Conflict Resolution“  (ASPR). 

Das ASPR wurde 1982 als unabhängige, gemeinnützige und überparteiliche Organisation gegründet und trägt zur Förderung des Friedens und der friedlichen Konfliktlösung sowie zur Verbreitung praktischer Ideen für den Frieden bei. Es beschäftigt sich mit Konflikttransformation, Forschung, Training und Friedenspädagogik, ermöglicht informelle Dialogprozesse, berät Konfliktparteien, unterstützt offizielle Verhandlungsprozesse für den Frieden weltweit und führt Mediationen mit Konfliktparteien weltweit durch. 

Derzeit laufen Projekte im Heiligen Land, im Irak , Libyen, Sudan und Uganda. Das ASPR wurde wiederholt für seine Arbeit ausgezeichnet (z.B. UNESCO Preis für Friedenserziehung) und erhielt den UN-Status „Peace Messenger“ schon im Jahr 1987. 


1 + 1 = 2

Kooperation und Wirtschaftmediation 

Martin Seibt, der Bundessprecher der ExpertGroup Kooperation und Netzwerke, zeigte in seinen Ausführungen, dass ein probates Mittel mit Komplexität (=Krise)  umzugehen, Kooperation und Vernetzung ist. Je vernetzter wir in einem komplexen System sind, um stressresistenter sind wir bzw. ist das System. In dem komplexen System, das uns umgibt ist der zentrale Lebensprozess Kommunikation. Dabei ist wichtig, dass wir nicht glauben, alle Spielregeln zu kennen, unser Verhalten nicht immer vorhersagbar aber gleichzeitig kooperativ ist und wir lernen, „ums Eck“ zu denken. 

Ganz im Sinne eines Satzes von Winston Churchill:  „Wenn zwei Menschen der gleichen Meinung sind, ist einer überflüssig“  

Zwischen den Vorträgen wurde reflektiert und interessiert diskutiert. Obwohl digital, eine sehr lebendige Veranstaltung!

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