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Beratungsgespräch mit Psychologin. Zwei Personen vis-à-vis, sitzend auf einem gelben Sessel.
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Schützen statt Sitzen

Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz entsteht nicht durch noch mehr Sitzungen und Abstimmungen. 

Lesedauer: 1 Minute

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16.03.2026

Das Problem

Ein Unternehmen mit 15 Mitarbeiter:innen: Alle arbeiten eng zusammen. Mögliche Alltagsgefahren sind bekannt. Man kennt sich zudem seit vielen Jahren. Dennoch müssen Sicherheitsvertrauenspersonen (SVP) bestellt werden, die in regelmäßigen Arbeitsschutzausschüssen miteinander beraten. Protokolle schreiben, Termine finden, Zeit versitzen. Die Arbeit muss warten.

Wir fordern

Arbeitnehmerschutz funktioniert auch ohne Sitzungen. Statt zusätzliche Beauftragte können bestehende Rollen gestärkt werden, etwa dort, wo ohnehin schon Verantwortung liegt: Beim Betriebsrat oder Arbeitsmediziner. Auch das bringt mehr Sicherheit am Arbeitsplatz, aber weniger Sitzungen im Kalender. 

Zu den Fakten:

  • Ab 11 Beschäftigten ist verpflichtend eine Sicherheitsvertrauensperson zu bestellen.
  • Die Bestellung gilt für vier Jahre und muss danach wiederholt werden.
  • Unternehmen mit weniger als 51 Beschäftigten werden nicht sanktioniert, wenn SVP fehlen.
  • Österreichweit haben über 36.000 Betriebe mehr als 10 Beschäftigte und müssen die Bestimmung daher befolgen.

Wahr oder nicht?

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