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Drei Männer im Anzug halten eine Tafel mit der Aufschrift
© WKK | Peter Just

KI als neue Gefahr in der Cyberkriminalität

Neue Herausforderungen für Unternehmen durch KI-basierte Cyberangriffe. Zandonella: "Betriebe müssen sich proaktiv schützen und laufend in ihre IT-Sicherheit investieren."

Lesedauer: 1 Minute

11.11.2024

Cyberkriminalität nimmt weltweit zu und betrifft immer häufiger Unternehmen. Neue Technologien wie Voice-Cloning ermöglichen täuschend echte E-Mails und Anrufe im Stil von Führungskräften. 2022 wurden in Österreich 65.864 Cybercrime-Fälle gemeldet, mehr als doppelt so viele wie 2019. Besonders mittelständische Unternehmen sind zunehmend Ziel solcher Angriffe. Laut KPMG war jeder sechste Angriff im Vorjahr erfolgreich, und Fälle von Deepfakes stiegen um 120 Prozent. 

Fachgruppenobmann Martin Zandonella mahnt deshalb zur besonderen Vorsicht: "Durch KI entstehen neue, ausgeklügelte Bedrohungen, auf die Unternehmen vorbereitet sein müssen. Es ist unerlässlich, dass sich Betriebe proaktiv schützen und laufend in ihre IT-Sicherheit investieren."

Seit Oktober gilt die NIS2-Richtlinie der EU, die strengere Sicherheitsanforderungen für Unternehmen vorsieht. Die Wirtschaftskammer Kärnten unterstützt mit Beratungen zur Umsetzung, um Unternehmen vor Cyberangriffen zu schützen und den Wirtschaftsstandort zu stärken.

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