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Detailansicht Brille neben Taschenrechner auf Papier mit Zahlen liegend
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Sparte Industrie

Fakt 2: Österreich liegt bei der Abgabenbelastung auf Arbeit an 3. Stelle!

Lesedauer: 1 Minute

20.09.2024

In den meisten Ländern sind Abgaben vom Lohn eine wesentliche staatliche Einnahmequelle. Zu unterscheiden ist zwischen der Einkommensteuer, die dem Staat zufließt, den sonstigen Arbeitnehmer-Abgaben, die den Bruttolohn verringern, und den Arbeitgeber-Abgaben, die zum Bruttolohn hinzukommen und vom Arbeitgeber direkt entrichtet werden. Letztere werden meist als Lohnnebenkosten bezeichnet. Ein Großteil der Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-Abgaben sind Sozialversicherungsbeiträge, die – im Gegensatz zu Steuern – Ansprüche etwa auf Arbeitslosengeld, Pensionen, Gesundheitsversorgung etc. begründen. 

Österreich liegt bei der Steuer- und Abgabenbelastung auf Arbeit von 38 OECD-Staaten mit rund 47,2% an 3. Stelle, der OECD-Schnitt liegt bei 34,8% (OECD Taxing Wages 2024). Dieser sogenannte „Abgabenkeil“ ist die Differenz zwischen den Arbeitskosten des Arbeitgebers und dem Nettoverdienst des oder der Beschäftigten.

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