Neues EU-Australien-Handelsabkommen eröffnet attraktive Chancen für oberösterreichische Unternehmen
WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer: „Abkommen senkt Handelshemmnisse und stärkt Wettbewerbsfähigkeit“
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Das neue Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Australien markiert einen wichtigen Schritt in Richtung einer stabileren, faireren und zukunftsfähigen globalen Handelsordnung. „Für Oberösterreich, das traditionell stark exportorientiert ist, ergeben sich konkrete Wachstumschancen in einem dynamischen und wirtschaftlich leistungsstarken Markt“, sagt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.
Mehr als Zollsenkung
Australien rangiert derzeit mit Warenexporten aus Oberösterreich in der Höhe von 244,8 Millionen Euro auf Platz 29 der wichtigsten oö. Exportdestinationen. Mit insgesamt 12 oberösterreichischen Unternehmen, die bereits über Niederlassungen – sei es in Produktion oder Vertrieb – im australischen Markt verfügen, besteht eine solide Basis, die es nun gezielt auszubauen gilt.
„Ein modernes Handelsabkommen wie das mit Australien ist mehr als nur Zollsenkung – es ist ein Bekenntnis zu gemeinsamen Werten, zu Rechtssicherheit und zu nachhaltigem Wirtschaften“, betont WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer. „Für unsere Betriebe bedeutet die Reduktion von Handelshemmnissen Planungssicherheit und einen besseren Marktzugang – genau das, was wir in einer zunehmend unübersichtlichen Weltwirtschaft brauchen.“
Handelspartner für seltene Erden
Das Abkommen schaffe insbesondere für Technologie-, Maschinenbau- und Umwelttechnologieunternehmen aus Oberösterreich attraktive Voraussetzungen. Nicht zu vergessen sei aber auch die Rolle Australiens als Handelspartner für Rohstoffe wie seltene Erden, so Hummer abschließend.