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Auf die Qualifizierung der Mitarbeiter baut man weiterhin.
© Greiner

Die Geopolitik sitzt mit am Tisch

Greiner stärkt im Geschäftsjahr 2025 seine Resilienz und investiert mit weitem Blick.

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Aktualisiert am 05.05.2026

Saori Dubourg ist als Vorstandsvorsitzende der Greiner AG klar in ihrer Aussage: „Das, was wir im Moment erleben, ist kein Trend, sondern der Beginn einer neuen Ordnung. Deshalb treffen wir heute Entscheidungen mit der Sicht auf die kommenden 30 bis 50 Jahre.“

Greiner steht gut da. Der Umsatz lag bei 1,94 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2025, trotz der globalen Herausforderungen ist das ein stabiles Ergebnis. Auch der Cashflow ist mit 167 Mio. Euro im Vergleich zu 2024 mit 192 Mio. Euro nicht eingebrochen, wenn man die Kosten für Sozialpläne für die geschlossenen Werke in Sachsen und Baden-Württemberg einrechnet, so  Finanzvorstand Hannes Moser. 10.242 Mitarbeiter waren es zum Jahresende, die Zahl ging in den vergangenen Jahren kontinuierlich leicht zurück. Die drei Sparten Packaging, Bio-One und Neveon performen unterschiedlich, die Krise der Bauwirtschaft, der Krieg am Persischen Golf und die daraus resultierend explodierten Preise für Öl und Rohstoffe liegen dem Familienunternehmen im Magen.

Zentralisiert und gestrafft
„Wir gehen davon aus, dass die Wiederherstellung der Infrastruktur dort fünf bis zehn Jahre dauern wird, sagt Dubourg. „Die Geopolitik sitzt bei der Wirtschaft am Tisch.“ Und deshalb will man sich rüsten.  Ein Ziel, wie Vorstand Marcus Morawietz erläutert, ist die Zentralisierung und Straffung von unternehmensinternen Prozessen wie der IT-Abteilung, die für alle Sparten vereint wird. Außerdem will man Standorte bei den Kunden ansiedeln. Wir müssen uns ausrichten“, sagt Morawietz. „Da geht es dann auch um Faktoren wie Grundwasser und höhere Zölle.“

Saori Dubourg blickt optimistisch in die Zukunft. Wichtig ist ihr, strategisch und mit Weitblick zu agieren. „Die aktuelle Situation wirkt sich erheblich auf unsere Kosten aus, damit müssen wir umgehen.“

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