Cyber Security - Neue EU-Regeln
Informationsveranstaltung zu neuen EU-Cyber-Security-Regelungen
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Über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung der WKO Linz-Stadt, WKO Linz-Land und WKO Urfahr-Umgebung zu einer Informationsveranstaltung rund um neue EU-Vorgaben im Bereich Cyber Security und digitale Regulierung. Im Fokus standen aktuelle EU-Gesetzesinitiativen, die zahlreiche Unternehmen insbesondere aus Produktion, Maschinenbau, IT und Softwareentwicklung betreffen.
Begrüßt wurden die Gäste von Klaus Schobesberger (Obmann WKO Linz-Stadt) und Jürgen Kapeller (Obmann WKO Linz-Land), die die Bedeutung frühzeitiger Information und praxisnaher Unterstützung betonten. Sabine Lindorfer (Obfrau WKO Urfahr-Umgebung) übernahm die Moderation und führte durch den Nachmittag.
Im Zentrum der Veranstaltung standen der Cyber Resilience Act, die NIS-2-Richtlinie, der Data Act, der AI Act sowie die neue Maschinenverordnung. Diese bringen umfassende Anforderungen in den Bereichen Produktsicherheit, Dokumentation, Haftung und Absicherung vernetzter Systeme mit sich.
Die Vorträge von Jurist Peter Burgstaller, Robert Kolmhofer von der FH Hagenberg und Stefan Schöfl von der WKOÖ beleuchteten die rechtlichen und technischen Auswirkungen der neuen Vorgaben. Besonders im Fokus standen neue Sicherheits- und Nachweispflichten sowie die Anforderungen an ein strukturiertes Informationssicherheits- und Risikomanagement.
Ein Schwerpunkt lag zudem auf der NIS-2-Richtlinie und dem künftigen NISG 2026, die viele Unternehmen direkt betreffen werden. Ergänzend wurden Unterstützungsangebote der WKOÖ für die praktische Umsetzung vorgestellt.
Die Veranstaltung zeigte deutlich, dass die neuen EU-Regelungen weitreichende Veränderungen mit sich bringen, gleichzeitig aber auch Chancen zur Stärkung von digitaler Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit bieten.