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Sanierung ist eine gute Investition. Für den Sanierenden sinken die Heiz- und Kühlkosten, während sowohl der Immobilienwert als auch die Wohngesundheit steigen.
© Internorm

Internorm trotz Umsatzrückgang mit stabiler Entwicklung

Der Fenster- und Türenhersteller Internorm mit Sitz in Traun erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 407 Mio. Euro. Das entspricht einem Rückgang von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Auftragseingang fällt der Rückgang mit 2,3 Prozent deutlich geringer aus und liegt damit nahezu auf Vorjahresniveau.

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Aktualisiert am 27.03.2026

„Dank Qualität, Service und starker Vertriebsstruktur konnten wir uns auch unter schwierigen Rahmenbedingungen im Markt behaupten und ein stabiles Ergebnis liefern. Neben der längsten Rezession der Nachkriegsgeschichte erschweren auch wechselnde Rahmenbedingungen in der Förderpolitik die Entwicklung der Branche“, sagt Christian Klinger, Miteigentümer und Unternehmenssprecher von Internorm.

Stagnierender Heimatmarkt

Im Heimatmarkt Österreich verzeichnete Internorm 2025 einen mengenmäßigen Rückgang von 3,3 Prozent. Besonders deutlich fiel der Rückgang in Italien (–15,4 Prozent) aus, was vor allem auf reduzierte Sanierungsförderungen zurückzuführen ist. Positiv entwickelten sich hingegen Deutschland, die Schweiz und Frankreich, die ein leichtes Wachstum verzeichneten und damit zur Stabilisierung beitrugen. „Der Fenstermarkt im DACH-Raum zeigt laut Branchenradar erste leichte Erholung im Neubau, allerdings auf deutlich niedrigerem Niveau als in den vergangenen Jahren. Gleichzeitig stagniert der Sanierungsmarkt, für den erst ab 2027 wieder leichtes Wachstum erwartet wird“, so Johann Brandstetter, Geschäftsführer Internorm International. 

Planbare Förderung

„Was wir in Österreich angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen vermissen, ist eine verlässliche Fortsetzung der Sanierungsförderung, insbesondere für die thermische Sanierung von Gebäuden“, fordert Brand-
stetter. Klinger weist zudem erneut darauf hin, dass es sinnvoller wäre, erst eine thermische Sanierung durchzuführen und dann einen Heizungstausch, „weil in Summe man wesentlich günstiger fährt“. Zudem könne sich dann Österreich einen Teil der Strafzahlungen wegen der Nichteinhaltung der Klimaziele 2030 ersparen.
In den vergangenen zehn Jahren investierte das Unternehmen über 200 Mio. Euro in seine Werke in Traun, Sarleinsbach und Lannach. Für 2026 sind weitere Investitionen von 21 Mio. Euro in Gebäude und Anlagen geplant.

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