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Mann mit gelbem Helm bearbeitet Metallstück mit Winkelschleifer.
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Positiver Trend am oö. Arbeitsmarkt

„Insgesamt setzt sich in Oberösterreich der leicht positive Trend fort“, kommentiert AMS-Landesgeschäftsführerin Iris Schmidt die oö. Arbeitsmarktzahlen vom April.

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Aktualisiert am 06.05.2026

Laut AMS OÖ waren im April 37.574 Personen – 17.446 Frauen und 20.128 Männer – arbeitslos gemeldet. Das sind um 283 weniger als im April 2025. Die Arbeitslosenquote ist mit 5,2 Prozent die niedrigste im Bundesländervergleich. Einen ähnlich guten Wert weist nur Salzburg mit 5,3 Prozent auf. Der Österreich-Schnitt beträgt 7,5 Prozent. Die Gesamtbeschäftigung lag bei 692.000 Personen, geringfügig mehr als im April des Vorjahres (+0,1 Prozentpunkte).

Positiv auch die Entwicklung bei den offenen Stellen. Laut AMS OÖ waren 20.944 Stellen gemeldet. Das sind um 3,1 Prozent oder 628 Stellen mehr als noch vor einem Jahr. Diesen leicht positiven Trend führt Schmidt auf die konjunkturelle Stabilisierung zurück. Vor allem die Bereiche Produktion und Bau profitieren davon. So sind aktuell im Segment Herstellung von Waren um 2,6 Prozent mehr offene Stellen gemeldet als vor einem Jahr, am Bau sind es sogar um 11,3 Prozent mehr. Im Bereich Überlassung von Arbeitskräften sind es 19,7 Prozent.

Mehr Langzeitarbeitslose in Beschäftigung gebracht

Erfreulich für Schmidt ist weiters die Tatsache, dass trotz eines hohem prozentuellen Anstiegs der Langzeitarbeitslosigkeit von fast 20 Prozent um 18 Prozent mehr langzeitarbeitslose Menschen am Arbeitsmarkt integriert werden konnten als im April des Vorjahres. Schwierig ist laut AMS aktuell die Lage für Personen mit akademischer Ausbildung. In diesem Segment gab es mit einem Plus von 11,1 Prozent oder 254 Personen den größten Zugang in die Arbeitslosigkeit. Ende April waren in Oberösterreich insgesamt 2543 Personen mit Hochschulausbildung als arbeitslos gemeldet.

Am Lehrstellenmarkt gibt es nach wie vor mehr unbesetzte Lehrstellen als Lehrstellensuchende. Aktuell könnten sofort 1234 Lehrstellen besetzt werden. Denen stehen 886 sofort verfügbare Suchende gegenüber. 

Nach Arbeitsmarktbezirken gibt es die niedrigsten Arbeitslosenraten in Rohrbach (2,2 Prozent), Freistadt (2,6 Prozent), Grieskirchen (3,0 Prozent) und Eferding (3,2 Prozent). Die höchsten Raten weisen Steyr (7,7 Prozent), Linz (7,4 Prozent), Wels (7,1 Prozent) und Braunau (5,8 Prozent) auf. Die meisten offenen Stellen in absoluten Zahlen wurden in den Arbeitsmarktbezirken Linz (4991), Wels (2411), Traun (2246) und Vöcklabruck (2000) gemeldet.