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RLB-OÖ-Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer.
© RLB OÖ

RLB zieht Positivbilanz für 2025

Eine positive Bilanz zieht der Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, Reinhard Schwendtbauer, für 2025. 748,3 Mio. Euro Jahresüberschuss vor Steuern ergeben sich aus der guten Entwicklung des operativen Geschäfts und der Beteiligungsperformance, gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 261,8 Mio. Euro. 

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Aktualisiert am 27.03.2026

Die Konzernbilanzsumme der RLB OÖ liegt per Jahresende 2025 bei 48,7 Mrd. Euro, was im Vergleich zum Vorjahresergebnis einen leichten Rückgang um 1,2 Prozent bedeutet.

Die RLB OÖ sei mit einer Eigenmittelquote von 21 Prozent ein Garant für Stabilität und könne damit auch Wachstumsimpulse für die Wirtschaft setzen. Positiv bewertet Schwendtbauer auch die Entwicklung im privaten Wohnbau, der deutlich angezogen habe. „Das Volumen der neu vergebenen Immobilien-Kredite bei Raiffeisen OÖ knackt 2025 die Schallmauer von einer Milliarde Euro", so der General.

RLB größte Bank in österreichischem Eigentum
Die RLB ist die größte Bank in ausschließlich österreichischem Eigentum und behauptet ihre Stellung. Schwendtbauer: „Das Jahresergebnis 2025 gibt uns Rückenwind für die zukünftige Ausrichtung." Es unterstreiche den strategischen Weg, den die RLB OÖ eingeschlagen habe. „Wir können einerseits mit dem operativen Geschäft sehr zufrieden sein, andererseits haben wir 2025 besonders von der Entwicklung unserer wesentlichen Beteiligungen und weniger Kreditausfällen profitiert.

Die harte Kernkapitalquote im Konzern liegt bei rund 19,4 Prozent, die Eigenmittelquote beträgt per Jahresende 2025 rund 21 Prozent. „Wir verfügen über den Spielraum, den es braucht, um als Impulsgeber und Mitgestalter den Wirtschaftsstandort zu stärken. Die wesentliche Kennzahl der Kernkapitalquote wurde 2025 zum Vorjahr erneut um 1,7 Prozentpunkte ausgebaut uns zeigt damit auch unsere Stärke und unseren Gestaltungswillen." Schwendtbauer betonte, dass man gemeinsam mit den Kunden neue Wachstumsimpulse setzen wolle. 

Bankenabgabe zu Lasten des Finanzierungsvolumens
Die Bankenabgabe die sich in den vergangenen Jahren auf knapp 300 Mio. Euro belaufen hat, schmerzt Schwendtbauer, „damit hätten wir anderweitig rund drei Milliarden Euro an Finanzierungsvolumen für die Wirtschaft gewähren können." Die Deregulierung sieht er  als Positiveffekt für die Finanz- und Schlagkraft der heimischen Wirtschaft.

Leitzinserhöhungen erwartet Schwendtbauer für die Periode von April bis Juni, zu einer Rezession wollte er sich nicht festlegen. „Kritisch wird es, wenn der Ölpreis längere Zeit über 100 Dollar pro Barrel bleibt." Vage blieb der Generaldirektor auch, als es um die von ihm geforderten „Leuchtturmprojekte" für Oberösterreich ging, zu denen er auch die Raiffeisen-Arena zählt. Was er sonst konkret als wünschenswertes Leuchtturmprojekt betrachten würde, wollte er auf Nachfrage nicht verraten.

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