Hier sieht man den TGW-Standort Marchtrenk
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TGW lässt sich nicht vom Kurs abbringen

Trotz eines herausfordernden Jahres investiert TGW Logistics 140 Mio. Euro in den Standort Marchtrenk.

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Aktualisiert am 31.10.2023

Der Logistikanlagenbauer TGW aus Marchtrenk beendete das abgelaufene Geschäftsjahr 2022/23 mit gemischten Gefühlen. Zwar konnte der Umsatz um 3,5 Prozent auf 955,8 Mio. Euro gesteigert werden, beim EBIT erreichte man aufgrund von Preissteigerungen in den internationalen Projekten aber bloß eine „schwarze Null“. Erfreulich ist jedoch der Mitarbeiterzuwachs auf 4382 Beschäftigte. 

„Massive Kostensteigungen in unseren internationalen Projekten sowie brüchige Lieferketten und Bauteilverknappungen haben uns, ebenso wie viele andere Unternehmen, vor große Herausforderungen gestellt“, erklärt Geschäftsführer Harald Schröpf. Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich Schröpf mit Blick auf die Zahlen aber optimistisch. Beim Auftragseingang sowie beim Umsatz werde man die Milliarden-Grenze wohl knacken, beim Ergebnis „vernünftig positiv“ sein. 

Investitionen in die Zukunft

Von den gegenwärtigen He­rausforderungen lässt sich das Unternehmen, das zu den Top 10 der internationalen Intralogistik-Spezialisten zählt, aber nicht beirren. Das internationale Hauptquartier in Marchtrenk wird ab Sommer 2024 um Büro-, Produktions- und Lagerflächen erweitert. Dafür investiert TGW 140 Mio. Euro und legt damit die Basis für das Wachstum der kommenden Jahre. Zudem wurde das Budget für Forschung und Entwicklung um rund 20 Prozent auf 47,7 Mio. Euro erhöht. Hier stehen besonders Robotik, Künstliche Intelligenz sowie Digitalisierung im Fokus.