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EU-TAXONOMIE

Ratgeber zur Umsetzung

Lesedauer: 11 Minuten

15.04.2024

Dieser Ratgeber fokussiert sich auf die Anforderungen für die Unternehmen, welche die Taxonomie
Angaben bereitstellen müssen.

Bestimmte Unternehmen müssen im Nachhaltigkeitsbericht offenlegen, wie und in welchem Umfang ihre Tätigkeiten und Investitionen ökologisch nachhaltig sind.

Hier erhalten Sie erste Infos dazu.

Die EU-Taxonomie ist ein gemeinsames Klassifizierungssystem für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten. Damit die Klima- und Energieziele der EU erreicht werden, sollen Investitionen in nachhaltige Projekte und Aktivitäten gelenkt werden. Die EU-Taxonomie Verordnung soll den Begriff „Nachhaltigkeit“ näher definieren.

¹ EU-Taxonomie-Verordnung

Wann sind Unternehmen taxonomie-berichtspflichtig?

  • Ab 1.1.2021: Große Unternehmen, die bereits unter das NaDiVeG bzw. die NFRD fallen (Berichterstattung im Jahr 2022 auf Grundlage der Daten aus 2021)
  • Ab 1.1.2025: Unternehmen, die ab Gültigkeit der CSRD berichtspflichtig werden (Berichterstattung im Jahr 2026 auf Grundlage der Daten aus 2025)
  • Ab 1.1.2026: Kleine und mittlere kapitalmarktorientierte Unternehmen mit der Ausnahme von Kleinstunternehmen (Berichterstattung im Jahr 2027 auf Grundlage der Daten aus 2026)

  • Große Unternehmen, die in den Anwendungsbereich der EU Non-Financial Reporting
    Directive (NFRD, in Österreich umgesetzt als NaDiVeG) fallen NFRD §243b/§267a UGB
    (kumulativ)
    • große Kapitalgesellschaften
    • Unternehmen von öffentlichem Interesse
    • sowie mit durchschnittlich >500 Arbeitnehmer:innen zum Abschlussstichtag

  • Die neue Richtlinie, die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), soll 2024
    die NFRD ablösen. Sie vergrößert den Anwenderkreis der zur NFRD-Berichterstattung
    verpflichteten Unternehmen und somit auch den Anwenderkreis der EU-Taxonomie. Das
    sind Unternehmen, die mindestens zwei der folgenden Charakteristika erfüllen
    • 250 Mitarbeiter:innen
    • 25 Mio. Euro Bilanzsumme
    • 50 Mio. Euro Umsatz

  • Kleine und mittlere kapitalmarktorientiere Unternehmen ab dem Geschäftsjahr 2026
    Das betrifft kleine und mittlere Unternehmen mit max. 249 Mitarbeiter: innen. In der Regel handelt es sich um eine AG, deren Aktien zum Handel an einer Börse zugelassen sind. Ein Unternehmen ist kapitalmarktorientiert, wenn es einen organisierten Markt im Sinn des Wertpapierhandelsgesetzes durch von ihm ausgegebene Wertpapiere in Anspruch nimmt oder die Zulassung solcher Wertpapiere zum Handel an einem organisierten Markt beantragt hat. (Es kann aber auch eine GmbH oder eine Personengesellschaft kapitalmarktorientiert sein, die etwa eine Anleihe an einem organisierten Markt platziert hat.)

Betroffene Unternehmen unterliegen zudem der Verpflichtung einer externen Überprüfung ihrer Berichterstattung. Dies gilt, sobald die Umsetzung der CSRD in nationales Recht erfolgt ist.

  • in der nichtfinanziellen Erklärung innerhalb des Geschäftsberichts oder in einem speziellen Nachhaltigkeitsbericht

  • Offenlegung zur Einhaltung der §§ 243b und 267a UGB (NaDiVeG)

Bereitstellung eines EU-weiten einheitlichen Klassifizierungssystems:

  • Als wesentlicher Bestandteil des „Green-Deals“ stellt die Taxonomie-Verordnung einen
    wichtigen Schritt bei der Verwirklichung der Klimaziele der EU für 2030 und der Erreichung der Klimaneutralität bis 2050 dar, indem sie ein einheitliches Klassifizierungssystem bereitstellt

  • Die EU-Taxonomie definiert nachhaltige wirtschaftliche Aktivitäten sowie technische
    Prüfkriterien

  • Sie ist Transparenzinstrument und schafft ein einheitliches Klassifizierungssystem für
    ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

  • Sie bildet ein rechtliches Rahmenwerk für die Entwicklung wissenschaftsbasierter,
    technischer Kriterien für spezifische Wirtschaftstätigkeiten im Wege der Delegation

  • Sie wirkt Greenwashing entgegen.

Dieses Schema stellt einen Überblick über den Zusammenhang von Finanz- und Realwirtschaft im Rahmen der EU-Taxonomie dar.

Abbildung: Verbindung von Finanz- und Realwirtschaft im Rahmen der EU-Taxonomie

Die Europäische Kommission gibt 6 Umweltziele vor. Gemäß der Verordnung ist eine Wirtschaftstätigkeit als nachhaltig einzustufen, wenn sie einen substanziellen Beitrag zur Verwirklichung eines der mehrerer Umweltziele leistet, nicht zu einer bestimmten erheblichen Beeinträchtigung eines oder mehrerer Umweltziele („do no significant harm“) führt, unter Einhaltung des Mindestschutzes (also soziale Mindestkriterien) ausgeübt wird und technischen Bewertungskriterien, die die Kommission festgelegt hat, entspricht.

Welche Geschäftstätigkeiten unter welche Kategorien fallen sowie die jeweiligen technischen
Bewertungskriterien sind in delegierten Rechtsakten definiert.


Umweltziel 1:Wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz
Umweltziel 2:Anpassung an den Klimawandel
Umweltziel 3:Nachhaltige Nutzung und Schutz
von Wasser und Meeresressourcen
Umweltziel 4:Übergang zur Kreislaufwirtschaft
Umweltziel 5:Vermeidung und Verminderung von
Umweltverschmutzung
Umweltziel 6:Schutz und Wiederherstellung
von Biodiversität und von Ökosystemen


Folgend werden die sechs Umweltziele beschrieben:

  • Umweltziel 1: Wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz
    Die Wirtschaftstätigkeit muss wesentlich dazu beitragen, die Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre zu stabilisieren, indem Treibhausgasemissionen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen („1,5-Grad-Ziel“) vermieden oder verringert werden oder die Speicherung von Treibhausgasen verstärkt wird.

  • Umweltziel 2: Anpassung an den Klimawandel
    Die Wirtschaftstätigkeit umfasst Anpassungslösungen, die entweder das Risiko der negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Wirtschaftstätigkeit erheblich verringern, ohne dabei das Risiko negativer Auswirkungen auf Menschen, Natur oder Vermögenswerte zu erhöhen.

  • Umweltziel 3: Nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen
    Die Wirtschaftstätigkeit trägt zur Erreichung des guten Zustands von Gewässern oder zur Vermeidung der Verschlechterung der Qualität von Gewässern bei.

  • Umweltziel 4: Übergang zur Kreislaufwirtschaft
    Die Wirtschaftstätigkeit leistet einen wesentlichen Beitrag zum Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft einschließlich Abfallvermeidung, Wiederverwendung und Recycling.

  • Umweltziel 5: Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzung
    Die Wirtschaftstätigkeit trägt wesentlich zum Schutz vor Umweltverschmutzung bei, indem Emissionen verringert bzw. vermieden werden, Luft-, Wasser- oder Bodenqualität verbessert, nachteilige Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit oder Umwelt durch Chemikalien vermieden werden, oder Schadstoffe und Abfälle beseitigt werden.

  • Umweltziel 6: Schutz und Wiederherstellung von Biodiversität und von Ökosystemen
    Die Wirtschaftstätigkeit trägt zum Schutz, zur Erhaltung oder zur Wiederherstellung der
    Biodiversität oder zur Erreichung des guten Zustands von Ökosystemen oder zum Schutz von Ökosystemen bei.

Für die Aktivtäten, die als ökologisch nachhaltig einzustufen sind, sind folgende Leistungskennzahlen (KPI) offenzulegen:

Umsatz
Anteil des Umsatzes aus Produkten oder Dienstleistungen, die mit ökologisch nachhaltigen
Wirtschaftsaktivitäten verbunden sind.

CapEx
Anteil der Gesamtinvestitionen (Kapitalausgaben), die sich auf Vermögenswerte oder Prozesse beziehen, die mit ökologisch nachhaltigen wirtschaftlichen Aktivitäten verbunden sind.

OpEx
Falls zutreffend, Anteil der Ausgaben (Betriebsausgaben), die sich auf Vermögenswerte oder
Prozesse beziehen, die mit ökologisch nachhaltigen wirtschaftlichen Aktivitäten verbunden sind.

Ein Unternehmen muss seine wirtschaftlichen Aktivitäten zunächst im Hinblick darauf prüfen, ob diese in der EU-Taxonomie Berücksichtigung finden. Wenn ja, dann ist diese Tätigkeit taxonomiefähig und kann einen wesentlichen Beitrag zu einem oder mehreren Umweltzielen leisten. Die taxonomiefähige Wirtschaftstätigkeit ist dann daraufhin zu prüfen, ob sie die technischen Anforderungen der Taxonomie erfüllt. Taxonomiefähige wirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht den Anforderungen entsprechen, gelten nicht als konform.


Abbildung 1: 3-Level-Test einer Geschäftstätigkeit laut EU-Taxonomie Verordnung

  • Mehrwert - Vorteil für die Kreditwürdigkeit
    Über die neuen Berichterstattungspflichten hinaus werden sich für Unternehmen weitere Implikationen in Hinblick auf die Klimastrategie oder das Produktportfolio ergeben. Unternehmen sollten diese Chance nutzen und einen Mehrwert aus dem Aufwand der Taxonomie-Berichterstattung ziehen. An erster Stelle ist hier anzuführen, dass Finanzinstitute bei Kreditvergaben einen starken Fokus auf die Taxonomie-Konformität von Projekten oder Unternehmen im Allgemeinen legen werden, da sie selbst regulatorischen Anforderungen im Zusammenhang mit der EU-Taxonomie unterliegen. Es wird daher in Zukunft möglicherweise leichter oder günstiger, wenn man einen taxonomiekonformen Kredit erhalten möchte.

  • Stärkung der Resilienz - Erzielung von Kostenvorteilen
    Mit den Vorgaben der EU-Taxonomie kann die Resilienz des Unternehmens gegenüber diversen Aspekten des Klimawandels aufgezeigt werden. Eine Ausrichtung an den Taxonomie-Kriterien kann beispielsweise in den kommenden Jahren zu Kostenvorteilen im Rahmen der CO2-Bepreisung führen. Auch die Anpassungsmaßnahmen des Unternehmens, um sich gegen die Folgen des Klimawandels zu rüsten, wirken sich nicht nur auf die Berichterstattung aus, sondern stärken die physische Resilienz des Unternehmens. Zusätzlich kann mit einer nachhaltigen Ausrichtung der Unternehmensstrategie auch das Vertrauen von Investor:innen und der eigenen Mitarbeitenden in die Robustheit des Geschäftsmodells gestärkt werden.

  • Verbesserung der Förderwürdigkeit
    Darüber hinaus werden Förderungen, z. B. im Rahmen des Green Deals, sehr wahrscheinlich immer mehr an Kriterien der EU-Taxonomie gebunden. Auch nationale Förderstellen zeigen einen klaren Trend in Richtung grüner und nachhaltiger Förderprogramme. Selbst Förderprogramme, die auf den ersten Blick nicht unbedingt dem Bereich der Umwelt oder Nachhaltigkeit zuzuordnen sind, berücksichtigen mittlerweile oftmals Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsaspekte in den Zielen und Bewertungskriterien. 

  • Vorteil für Investitionsprämie
    Das Konzept, dass nachhaltige, grüne Projekte besonders gefördert werden sollen und
    dass im Gegenzug umweltschädliche Projekte keine Förderung erhalten, zeigte sich zuletzt insbesondere bei der Investitionsprämie. Bei dieser Prämie, mit der Unternehmen während der Coronapandemie zu Investitionen durch staatliche Bezuschussungen motiviert werden sollten, wurden klimaschädliche Neuinvestitionen explizit ausgeschlossen. Ergänzend ist noch anzuführen, dass sich Green Bond in Zukunft ebenfalls verstärkt an die Kriterien der EU-Taxonomie ausrichten werden.

Es ist daher empfehlenswert, die Anforderungen der EU-Taxonomie bereits jetzt bei der
strategischen Ausrichtung zu berücksichtigen und deren Bedeutung für das Unternehmen
zu beurteilen.



Die EU-Taxonomie-Verordnung erfordert strukturierte und kontinuierliche Prozesse zur Ermittlung, Bewertung und Berichterstattung der Wirtschaftstätigkeiten eines Unternehmens. Um adäquate Angaben zur EU-Taxonomie berichten zu können, kann es unter anderem notwendig sein, neue interne Prozesse aufzusetzen. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

Es ist daher unerlässlich, dass Unternehmen verstehen, inwieweit sie – schon jetzt oder in naher Zukunft – direkt oder indirekt von der EU-Taxonomie und ihren Entwicklungen betroffen sind, und sich entsprechend frühzeitig auf die Anforderungen vorbereiten. Die weiteren Umweltziele 3 – 6 inkl. ihrer technischen Bewertungskriterien sind nicht zu unterschätzen und werden den Mehraufwand weiter verstärken.

Bereits jetzt ist absehbar, dass sich die EU-Taxonomie in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird. Dies wird sowohl die Erweiterung des Anwendungskreis durch die CSRD betreffen als auch die inhaltliche Themenerweiterung. Umso wichtiger ist es, dass der entsprechende Rechtsakt schnell veröffentlicht wird.

Empfohlene Schritte

  1. Betroffenheit prüfen - direkt oder indirekt
  2. Identifizierung der Wirtschaftstätigkeiten des Unternehmens
  3. Analyse der Tätigkeiten durch Prüfung der Taxonomiefähigkeit gemäß den EU-Prüfkriterien
  4. Klassifizierung der Tätigkeiten durch Prüfung des wesentlichen Beitrags zu einem der sechs Umweltziele
  5. Klassifizierung der Tätigkeiten durch Prüfung der DNSH-Anforderung
  6. Klassifizierung der Tätigkeiten durch Prüfung der Einhaltung des Mindestschutzes
  7. Ermittlung des Umsatzes CapEx und OpEx, sowie weiterer qualitativer Informationen
  8. Berichterstattung der taxonomiekonformen Tätigkeiten durch KPIs und zusätzliche
    Informationen

Grundsätzlich adressiert die EU-Taxonomie Finanzmarktteilnehmer:innen, die Finanzprodukte bereitstellen, und Unternehmen, die verpflichtet sind, eine nichtfinanzielle Erklärung zu veröffentlichen. Für die betroffenen Finanzmarktteilnehmer:innen und Unternehmen ergeben sich dadurch erweiterte Offenlegungspflichten. Finanzmarktteilnehmer:innen müssen demnach berichten, inwieweit ihre Finanzprodukte mit der EU-Taxonomie in Einklang stehen. Um diese Angaben machen zu können, sind Finanzmarktteilnehmer:innen maßgeblich auf Informationen von Unternehmen der Realwirtschaft angewiesen.

Welche Herausforderungen ergeben sich dadurch?

  • Möglicher Einfluss auf die Finanzierung von Unternehmen
  • Höherer Reportingaufwand bei der Verschneidung von finanziellen und nichtfinanziellen
    Kennzahlen
  • Mögliche Implikationen auf die strategische Ausrichtung
  • Periodische Anpassung an neue Entwicklungen in der Taxonomie

Forderungen der WKOÖ:

  • Partnerschaftliche Lösungen
    Als erster Ansprechpartner der OÖ. Wirtschaftstreibenden bekennt sich die WKOÖ zu
    einer sozial und ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung – um dadurch langfristig den Wirtschaftsstandort und die hohe Lebensqualität, auch für zukünftige Generationen, gewährleisten zu können. Die angestrebten Ziele des EU-Green-Deals sind aber nur durch partnerschaftliche Lösungen gemeinsam mit der Wirtschaft erreichbar.

  • Geringhaltung der Zusatzbelastungen
    Durch die geplanten Neuregelungen zur EU-Taxonomie Verordnung müssen vor allem die Zusatzbelastungen für KMU geringgehalten werden, um die gemeinsam gesteckten Ziele möglichst rasch und wirkungsvoll erreichen zu können. Zusätzliche administrative Belastungen müssen Hand in Hand mit zumindest gleichwertigen Entlastungen gehen.

  • Abstimmung legislativer Initiativen
    Parallellaufende legislative Initiativen wie die EU-Taxonomie-Verordnung, das Lieferkettengesetz, die in enger Verflechtung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung stehen, sollen verstärkt aufeinander abgestimmt werden, um Unternehmen insgesamt so wenig wie möglich zu belasten und auch um Banken und Finanzdienstleistern ihre Geschäftstätigkeit so weit wie möglich zu erleichtern, z.B. bei der Vergabe von Krediten.

  • Fairer Wettbewerb
    Europäische Initiativen dürfen in einem globalisierten Marktsystem nicht zu Benachteiligungen heimischer Unternehmen führen. Die angestrebten Ziele können nur im fairen Wettbewerb erreicht werden- ein nationaler Alleingang muss vermieden werden.

  • Aufrechterhaltung der Entscheidungsfreiheit und technologische Weiterentwicklung

    Um die Innovationskraft der Unternehmen zu erhalten, braucht es eine Aufrechterhaltung der unternehmerischen Entscheidungsfreiheit und technologische Weiterentwicklung.

  • Bewahrung der Rechtssicherheit – für Planungssicherheit und Investitionsbereitschaft
    Rechtssicherheit muss für die Betriebe gewahrt sein, um dadurch Planungssicherheit und in weiterer Folge Investitionsbereitschaft aufrechtzuerhalten. 

  • Politische Rahmenbedingungen
    Planungssicherheit und Investitionsbereitschaft wird unterstützt durch politische Zielsetzungen, Rahmenbedingungen und marktwirtschaftliche Anreize. Daher ist es wichtig, dass noch fehlende Rechtsakte so schnell wie möglich fertig gestellt werden.

Die Europäische Kommission hat weitere Taxonomie FAQ-Dokumente veröffentlicht,
die Unternehmen bei der Berichterstattung unterstützen sollen. Diese enthalten wichtige

Informationen zum Zeitplan und den Anforderungen an die Berichterstattung im Rahmen der
Taxonomie Verordnung. Es werden sowohl inhaltliche Fragen zu bestimmten Sektoren und den technischen Kriterien sowie auch jene zu den Updates und zur weiteren Entwicklung beantwortet.  

Der Umfang der geplanten Berichtspflichten ist bereits jetzt sehr umfassend. Die Komplexität, insbesondere der Taxonomie, wird jedoch in den kommenden Jahren noch erheblich zunehmen. Neben der bereits bestehenden Taxonomie für die Umweltziele ist eine Ergänzung um weitere Kategorien (Soziales und Governance) zu erwarten.

Damit sich die Unternehmen leichter auf diesen neuen Trend vorbereiten und eine umfassende Berichterstattung aufbauen können, haben wir einen Leitfaden entwickelt, der als Download zur Verfügung steht.

Umsetzung der EU-Taxonomie