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Wirtschaftspartnerschaftsabkommen EU - Südost-Afrika (ESA)

Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Madagaskar, Mauritius, den Seychellen und Simbabwe

Bisher hat die EU mit sechs Ländern des ESA (Komoren, Madagaskar, Mauritius, Sambia, Seychellen und Simbabwe) ein Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen vereinbart.

Während Madagaskar, Mauritius, die Seychellen und Simbabwe das Abkommen am 29. August 2009 unterzeichnet haben, ist die Unterzeichnung des Abkommens durch die Komoren und Sambia nach wie vor ausständig. 

Das Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Madagaskar, Mauritius, den Seychellen und Simbabwe wird seit 14. Mai 2012 vorläufig angewendet.

Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreement, EPA) 

Seit 2003 verhandelt die EU parallel mit sieben Gruppen der Afrika-Karibik-Pazifik-Länder über Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreements, EPA).

Die Gruppe "ESA" umfasst Inseln im Indischen Ozean (Komoren, Madagaskar, Mauritius und den Seychellen), Länder am Horn von Afrika (Dschibuti, Äthiopien, Eritrea und Sudan) und einige Länder des südlichen Afrikas (Malawi, Sambia und Simbabwe). 

Alle Länder im östlichen und südlichen Afrika, mit Ausnahme Eritrea, sind Mitglieder der WTO. Aus dem östlichen und südlichen Afrika werden hauptsächlich Zucker, Kaffee, Fisch, Tabak, Kupfer und Rohöl in die EU exportiert. Die ESA-Ländern importieren vorwiegend Maschinen und mechanische Geräte, Fahrzeuge und pharmazeutischen Produkten aus der EU.

Im August 2009 unterzeichnete Madagaskar, Mauritius, die Seychellen und Simbabwe ein Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der EU, welches seit 14. Mai 2012 vorläufig angewendet wird.

Das Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen bietet den unterzeichneten Ländern uneingeschränkten Zugang zum EU-Markt mit einer Übergangsperiode für Reis und Zucker gemeinsam mit verbesserten Ursprungsregeln. Im Gegenzug werden die ESA-Länder ihren Markt schrittweise innerhalb von 15 Jahren für die EU öffnen (Seychellen zu 98%, Mauritius zu 96%, Komoren und Madagaskar zu 81%, Sambia und Simbabwe zu 80%).

Das Interim-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen sieht ferner Maßnahmen vor, die afrikanischen Ausführen helfen sollen, die EU-Einfuhrvorschriften im Bereich des Gesundheits- und Pflanzenschutzes zu erfüllen (SPS-Maßnahmen).

Die derzeit laufenden Verhandlungen mit allen ESA-Ländern über ein vollständiges Wirtschaftspartnerschaftsabkommen umfassen Bereiche wie Regeln und Verpflichtungen in Bezug auf Dienstleistungen und Investitionen, nachhaltige Entwicklung und Wettbewerb und Handelserleichterungen. Sie beinhalten auch die Zusammenarbeit im Bezug auf technische Handelshemmnisse und sanitäre und phytosanitäre Standards.

Rechtsakte

Abkommen

Interimsabkommen zur Festlegung eines Rahmens für ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen Staaten des östlichen und des südlichen Afrika einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits (ABl L 111 vom 24. April 2012)

Weitere relevante Rechtsakte


Achtung!

Alle EU-Rechtsakte zum Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit den Staaten des östlichen und des südlichen Afrikas finden Sie im Amtsblatt der Europäischen Union.

 
 
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