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Brexit: Praxis-Informationen für Unternehmen

Mögliche Auswirkungen eines Brexit: Wie Exporteure und Importeure sich vorbereiten können

Das Vereinigte Königreich plant die Europäische Union zu verlassen. Das künftige Verhältnis zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich ist noch offen. Schon heute steht aber fest: Mit dem Verlassen von Zollunion und Binnenmarkt werden unausweichlich Reibungen beim Handel auftreten.

Nach zähen Verhandlungen einigten sich die EU und das Vereinigte Königreich im Herbst 2019 auf ein Austrittsabkommen. Dieses fand im britischen Parlament zunächst keine mehrheitliche Zustimmung. Nachdem Neuwahlen im Dezember 2019 den Tories eine solide absolute Mehrheit in Westminster verschafften, kann nun auch das Austrittsabkommen formell vom britischen Parlament angenommen werden. Der für Ende Jänner geplante Brexit wird daher halten. Österreichische Unternehmer können von einem geregelten Austritt des Vereinigten Königreichs am 31. Jänner 2020 um 24:00 Uhr ausgehen. Das bedeutet:

Deal-Brexit: Ein Austrittsabkommen kommt zustande, das Vereinigte Königreich wird aufgrund von Übergangsbestimmungen mindestens bis zum 31.12.2020 wie ein EU-Mitglied behandelt. Danach wird das Vereinigte Königreich zum Drittstaat und verlässt den Binnenmarkt und die Zollunion der Europäischen Union.

Langfristig ist es allerdings noch unklar, wie die Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich gestaltet sein werden. Verhandlungsziel beider Seiten ist ein umfassendes Wirtschafts- und Sicherheitsabkommen (siehe unten). Wie weit dieses reichen wird, ist heute aber noch völlig offen. In vielen Bereichen kann es daher mit Ende der Übergangsphase zu erheblichen Änderungen kommen. 

Hinweis: Wir überarbeiten gerade die Detailinfos zu einzelnen Bereichen wie zB Zoll oder Arbeitsrecht. Diese Inhalte sind bis Ende Februar wieder verfügbar.