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Costa Rica: Informationen zu Wirtschaft, Recht und Steuern sowie Reisen

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Die Wirtschaft in Costa Rica

Vor Corona Virus-Krise Wirtschaftswachstum von +2,8 % für 2020 erwartet. OECD-Mitgliedschaft in Ausverhandlung. Förderung von öffentlichen und privaten Investitonen insbesondere bei Infrastrukturprojekten. Leistungsfähigster Container-Hafen in Lateinamerika seit Februar 2019 in Betrieb.

2019 lag das reale Wirtschaftswachstum bei + 2,0 %. Für 2020 wurde vor Ausbruch der Corona Virus-Krise und unter der Annahme einer sich erholenden Inlandsnachfrage durch wieder steigendes Vertrauen der Konsumenten in die Wirtschaft nach der erfolgten Steuerreform und einer allmählichen Beschleunigung des Kreditwachstums ein Wirtschaftswachstum von + 2,8 % prognostiziert. Gemäß jüngsten Schätzung der Weltbank müsse 2020 inzwischen in Costa Rica mit einem Wirtschaftsrückgang von bis zu -3,3 % gerechnet werden.

Das Wachstum bei den Exporten wird durch einen Einbruch der Weltwirtschaft, insbesondere jener des Haupthandelspartners USA, eine Wirtschaftsrezession im benachbarten Nicaragua und niedrige Weltmarktpreise für Bananen, Ananas und dem landwirtschaftlichen Hauptexportprodukt Kaffee gebremst werden.

Positiv auf die Investitionen vor allem in Schlüsselsektoren wie dem Fremdenverkehr und dem Bausektor werde sich mittelfristig die geplante Aufnahme Costa Ricas in die OECD auswirken. Dienstleistungen wie die Fertigung von High-Tech-Produkten v. a. im Bereich medizinischer Ausrüstung und die Errichtung von Call Centern werden weiterhin treibende Kräfte auf der Exportseite bleiben. Auch der Telekom-Sektor trägt zu einer positiven Entwicklung bei.

Besondere Entwicklungen

Präsident Carlos Alvarado von der mitte-links Partei “Partido Acción Ciudadano” (PAC) wird im Mai in sein drittes von vier Amtsjahren eintreten. Die Weiterverfolgung seiner Hauptziele – eine steuerliche Konsolidierung des Landes, eine Ankurbelung der Wirtschaft und eine Verbesserung der bestehenden Infrastruktur werden weiterhin zu den Hauptvorhaben der Regierung zählen. Für die Stabilität im Lande sprechen Costa Ricas starke politische Institutionen, seine langerprobte Demokratie, soziale Stabilität und eine relativ niedrige Kriminalitätsrate.

Attraktive unternehmenspolitische Rahmenbedingungen, die allmähliche Öffnung von Schlüsselsektoren für private Investoren, geplante bedeutende öffentliche und private Investitionen im Infrastrukturbereich sowie die bevorstehende Aufnahme des Landes in die OECD lassen auf eine weiterhin günstige Entwicklung der Auslandsinvestitionen hoffen.

Der vom Präsidenten vorgestellte nationale Plan zur Senkung des Kohlenwasserstoff-Ausstoßes („Plan Nacional de Descarbonización“), gestützt auf die Nutzung von erneuerbaren Energien, positioniert das Land einmal mehr als Musterschüler und Vorreiter bei Umweltfragen in Zentralamerika. Laut diesem solle Costa Rica bis 2050 auf die Nutzung von fossilen Brennstoffen vollständig verzichten. Bis 2035 sollen 70 % des öffentlichen Transportes elektrifiziert werden, bis 2050 100 % emissionsfrei sein.

Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich

Costa Rica ist für Österreich die drittwichtigste Exportdestination in Zentralamerika. Die österreichischen Exporte sind stark vom Projektgeschäft geprägt. 2019 stiegen die österreichischen Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr um + 11,3 % auf EUR 18,2 Mio. Dieser Anstieg wurde v. a. durch Exportzunahmen bei Chemischen Erzeugnissen (+42,1 %) und Maschinenbauerzeugnissen (+10,1 %) erreicht. Den größten Anteil (50,5 %) an den Gesamtexporten machten auch 2019 mit EUR 9,2 Mio. traditionell Maschinenbauerzeugnisse aus. Mit EUR 29,8 Mio. (66,7 %) der österreichischen Gesamtimporte von EUR 44,6 Mio. entfiel der überwiegende Teil auf Nahrungsmittel (v. a. Bananen, Ananas, Melonen und Papaya). Sonstige Waren wie medizinisch-chirurgische Instrumente / Apparate sowie orthopädische Apparate und Vorrichtungen wurden u. a. um EUR 12,2 Mio. importiert.

Dem Trend der Zeit Rechnung tragend konzentriert sich das AußenwirtschaftsCenter Mexiko in Zentralamerika nun mehr und mehr auf individuelle Betreuung österreichischer Firmen in der Region. Nach enger Abstimmung mit der österreichischen Firma entscheidet sich diese entweder zur Teilnahme an der Aktion „Business Leads“ oder für eine individuelle Wirtschaftsmission, welche zu dem für das österreichische Unternehmen am günstigsten erscheinenden Zeitpunkt organisiert wird. Mit der Sonderinitiative „Business Leads“ sollen insbesondere Chancen für Produkte und Technologie österreichischer Unternehmen in Zentralamerika sondiert werden. Im Rahmen von Dienstreisen präsentieren Mitarbeiter des AußenwirtschaftsCenters Mexiko das Waren-, Technologie- und Dienstleistungsangebot direkt bei potentiellen Partnerunternehmen vor Ort. Eine bereits vorhandene Erfahrung im Lateinamerika-Geschäft wäre von Vorteil.

Kontaktieren Sie uns für nähere Einzelheiten mexiko@wko.at.

Ausführliche Informationen über die Wirtschaftslage und die wirtschaftliche Entwicklung finden Sie in der Vollversion des AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsberichts aus Costa Rica.

Einen Überblick über die wichtigsten Daten zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bietet das Länderprofil Costa Rica der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der Stabsabteilung Statistik.

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Mexiko für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Recht und Steuern in Costa Rica

Das Team des AußenwirtschaftsCenter Mexiko hat ein breites Fachwissen und Erfahrung bei lokalen Rechts- und Steuerfragen, das Ihnen für eine juristische und steuerliche Erstberatung gerne zur Verfügung steht. Sollte Ihre Anfrage einer rechtsanwaltlichen Expertise bedürfen, haben wir ein großes Netzwerk an deutsch- und landessprachigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten. Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Seit 2013 wird der Handelsteil des Abkommens zur Gründung einer Assoziation zwischen der EU und Zentralamerika (Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Panama) vorläufig angewendet.

Darüber hinaus hat Österreich mit zahlreichen Staaten Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen. Diese regeln, welchem Staat das Besteuerungsrecht gegenüber einem Unternehmen zukommt, womit eine doppelte Besteuerung bei grenzüberschreitenden Aktivitäten verhindert wird.

Das Bundesministerium für Finanzen stellt weitere wichtige Informationen sowie eine Liste aller österreichischen Doppelbesteuerungsabkommen zur Verfügung.

Nach Costa Rica reisen

Wussten Sie, dass Costa Rica über keine offiziellen Straßennamen verfügt und Richtungsangaben meist über markante Punkte in der Umgebung angegeben werden? Wir kennen Land, Bürgerinnen und Bürger, die sogenannten Ticos, mittlerweile wie unsere eigene Westentasche und teilen mit Ihnen wichtige Informationen zu Einreise, Anreise, den üblichen Geschäftszeiten, Sicherheit oder Dos und Don'ts im Geschäftsverkehr.

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