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Die dänische Wirtschaft

Unser AußenwirtschaftsCenter in Kopenhagen hat die wichtigsten Informationen zur dänischen Wirtschaft für Sie zusammengefasst

Wirtschaftslage 

Nachdem Dänemarks Wirtschaft dem internationalen Abschwung erfolgreich die Stirn geboten hatte, stand das Land Anfang 2020 vor dem Ausbruch der Corona-Krise wirtschaftlich gut da. Zwar schien der Aufschwung nach Jahren guten Wachstums und niedriger Arbeitslosigkeit im letzten Quartal 2019 abzuebben, aber man hatte sein sechstes Aufschwungsjahr verzeichnet und ein BIP-Plus von +2,1% erreicht.

Eine erstaunliche Entwicklung, in Anbetracht dessen, dass Dänemarks Hauptabnehmerländer sich in konjunktureller Abbremsung befunden hatten. Im Gegensatz dazu startete die skandinavische Volkswirtschaft mit guten volkswirtschaftlichen Fundamentaldaten in die neue Dekade. 

Man war sich aber im Klaren, dass man sich der globalen Entwicklung nicht auf Dauer entziehen könne. Nicht wenige meinten, es sei eine Frage der Zeit, bis der Abschwung auch Dänemark erreiche. Man ging aber von einer weichen Landung aus, nachdem bis dato keine Überhitzung bei Verschuldung, Immobilienpreisen, Wettbewerbsfähigkeit oder Inflation eingetreten war. Einige Analysten meinten sogar, Dänemark könne dank Konsums und Investitionswachstums wirtschaftlich wieder Fahrt aufnehmen. Um den „Nordic Outlook“ der Danske Bank von 1. März 2020 zu zitieren:

„We see Denmark as well prepared for any new crisis that might appear on the horizon, with ample ammunition to counter a crisis in the form of fiscal policy measures.“

Niemand hatte aber damit gerechnet, dass „any new crisis“ das Ausmaß einer Corona-Krise annehmen würde. Deren Ausbruch bedeutet eine wesentliche Zäsur für den Status Quo der dänischen Wirtschaft zu Jahresbeginn 2020.

Mit einer guten Vermögensposition und seinem Fiskal-Polster findet sich Dänemark aber in einer vergleichsweise guten Ausgangslage, die damit verbundenen riesigen Herausforderungen zu bewältigen.

Besondere Entwicklungen

Mitte März ging es auch in Dänemark Schlag auf Schlag: Zwecks Eindämmung des Corona-Virus wurden öffentliches und Wirtschaftsleben per 13. März bis auf ein Minimum heruntergefahren.

Mit 14. März waren strikte Grenzkontrollen in Kraft getreten. Flug-, Fähr- und Zugverbindungen wurden Großteils eingestellt. Waren- und Dienstleistungsverkehr sowie das Pendeln bleiben zwar weiterhin möglich, aber mit den einhergehenden Effizienzverlusten, die Wartezeiten, Dokumentationserfordernisse bzw. Gesundheitsvorkehrungen mit sich bringen.

Anfang April wurde eine schrittweise Öffnung des Landes ab 14. April angekündigt, die mit dem Wiedereröffnen von Kinder- und Nachmittagsbetreuung sowie Volksschulen begann. Die Privatwirtschaft wurde aufgefordert, eine langsame Rückkehr der für die Produktivität essenziellen Mitarbeiter*innen an den Arbeitsplatz zu ermöglichen. All dies nur unter strikten Schutzvorkehrungen. Der öffentliche Verkehr erhöhte seine Frequenz wieder. In derselben Woche kündigte die Premierministerin an, dass weitere Öffnungsschritte früher als gedacht möglich seien, weil die Entwicklung in die richtige Richtung ginge. So durften per 20. April auch Friseure, Fahrschulen, Physiotherapeuten, Zahnärzte u.ä. wieder praktizieren. Auch Gerichte und das Rechtssystem werden seither langsam wieder geöffnet.

Um die tiefschürfenden Auswirkungen auf Unternehmen und Arbeitnehmer*innen auszugleichen, schnürte die dänische Regierung ein zig Mrd.-schweres Hilfspaket. Ziel ist insbesondere, Entlassungen in Grenzen zu halten und Unternehmen mit Liquidität zu versorgen. Mit Andauern der Krise erfolgen Nachschärfungen, Ergänzungen, Erweiterungen.

Dänische Top-Ökonomen gehen gegenwärtig davon aus, dass die Corona-Krise die schwerste ökonomische Krise auslösen könnte, die Dänemark jemals erlebt hat. Der größte Fall des BIP wurde bis dato 2009 registriert, als das dänische BIP im Zuge der Finanzkrise mit 4,9% gefallen war.  Nun laufe man aber Gefahr, dass dieser Negativrekord gebrochen werden könne. Gleichzeitig wird aber betont, dass das Land im Vergleich gut aufgestellt sei und gute Voraussetzungen für die Krisenbewältigung vorweise.

Der lock-down ist milder als in vielen anderen Ländern, die Schritte, die gegen die COVID-19 Ausbreitung getroffen wurden, werden als rasch und effektiv bezeichnet.  Öffnung und Exit scheinen schneller voranzugehen, als anderswo. Dänemark zeigt sich auch in dieser Krise relativ widerstandsfähig. Die dänische Kultur, die durch großes Vertrauen in Autoritäten und die Bereitschaft, für ein gesellschaftliches Ziel zusammenzustehen, geprägt ist, trägt das ihre dazu bei.

 Die Herausforderungen sind aber enorm. Die Hilfspakete haben ihren Preis für die öffentlichen Finanzen. Die weitere Widerstandsfähigkeit Dänemarks wird auch von der internationalen Situation und insbesondere dem Handel abhängen. Dass das Land bereits nach Ostern, und somit als eines der ersten Länder Europas wieder schrittweise öffnen konnte, lässt gewissen Optimismus zu. Und auch das Vorhandensein bedeutender, Zyklus-unabhängiger Branchen wie Pharma- und grüne Technologien ist hilfreich.

Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich

Nach den guten Zuwachsraten von +3,3% 2018 entwickelten sich Österreichs Warenausfuhren nach Dänemark 2019 noch besser als im Jahr zuvor. Sie wuchsen um +6,1% auf knapp 788 Mio. EUR.

Die gute Entwicklung war insbesondere starken Zuwächsen bei pharmazeutischen Produkten, bei Zugmaschinen. bei Waren aus Eisen oder Stahl, Mineralischen Brennstoffen, Eisen und Stahl und Aluminium bzw. Aluminiumwaren geschuldet.

Die wichtigsten Exportpositionen Österreichs 2019 waren - selbst, wenn von beiden Positionen 2019 insgesamt weniger geliefert wurde als 2018 - weiterhin Maschinen, Apparate und mechanische Geräte, gefolgt von elektrischen Maschinen.

Nach gutem 2018er-Wachstum (+6,2%) waren Österreichs Wareneinfuhren aus Dänemark auch im Vorjahr auf hohem Niveau. Die Importe aus dem Norden wuchsen um +2,1% auf knapp 705 Mio. EUR. Auch importseitig waren es v.a. Pharmazeutika, deren Lieferungen am stärksten wuchsen, weiters sahen die Mineralischen Brennstoffe besonders starkes Wachstum. Die wichtigsten Warenpositionen einfuhrseitig sind weiterhin Maschinen, Apparate und mechanische Geräte vor Pharmazeutika, gefolgt von elektrischen Maschinen. Auch Kraftfahrzeuge nehmen regelmäßig eine bedeutende Stelle ein.

Die Handelsbilanz ist aus österreichischer Sicht positiv, im Vorjahr wuchs unser Überschuss auf knappe 83 Mio. EUR an.

Deutliche Zuwächse konnte 2019 der Austausch von Dienstleistungen verzeichnen. Österreich lieferte um +6,9% mehr an Dienstleistungen nach Dänemark, im Wert von 435 Mio. EUR. Einfuhrseitig nahmen die Lieferungen von Services um +14% auf 245 Mio. EUR zu.

Beinahe die Hälfte der österreichischen Dienstleistungsexporte entfallen auf den Reiseverkehr, etwas über 20% auf Transportleistungen und ca. 17% auf unternehmensbezogene Dienstleistungen - v.a. Rechts- und Wirtschaftsdienste, Werbung und Marktforschung und technische Dienstleistungen.

Ausführliche Informationen über die Wirtschaftslage und die wirtschaftliche Entwicklung finden Sie in der Vollversion des AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsberichts aus Dänemark.

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Kopenhagen für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Statistik: Länderprofil 

Einen kurzen Überblick über die wichtigsten statistischen Daten zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bietet das Länderprofil Dänemark der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der Stabsabteilung Statistik. 

Wichtige Wirtschafts- und Basisdaten und Informationen für eine Vielzahl weiterer Länder finden Sie auf den jeweiligen Länderseiten sowie in der Übersicht Länderprofile weltweit.

Schwerpunktbranchen des AußenwirtschaftsCenters & Geschäftschancen für österreichische Unternehmen

Engineering

Der dänischen Ingenieurbranche geht es so gut wie lange nicht. Die Umsätze der dänischen Ingenieurfirmen wuchsen dank einer guten Wirtschaftslage zuletzt deutlich, während gleichzeitig investiert wurde und die Branche von einigen Fusionen gekennzeichnet war.

Fokusthemen bleiben die großen Verkehrsinfrastrukturprojekte, die nachhaltige Energieversorgung (die bis 2050 komplett durch erneuerbare Energien gedeckt werden), die Kreislaufwirtschaft, Stadtentwicklungsprojekte und Wohnbau sowie die Gesundheitsversorgung mit Großinvestitionen in den Krankenhausbau. In all diesen Bereichen sind Ingenieurleistungen bei Konzeption, Planung und Durchführung gefragt.

Hinzu kommen die Effektivierung und Umbrüche aufgrund von Digitalisierung, Robotisierung und anderen neuen Technologien. Bei Innovation ist Dänemark seit jeher Vorreiter ist – u.a. dank der klugen Ingenieursköpfe, die bei diesen Prozessen mitwirken.

Viele Ingenieurbüros vollziehen gegenwärtig eine Entwicklung weg von reinen Ratgeberfirmen hin zu Firmen, die komplette Leistungspakete anbieten. Das Portfolio wird verbreitert, u.a. durch den Zukauf von Firmen aus anderen Bereichen wie Architekturbüros. Verstärkt werden Experten mit komplementärem Wissen in die traditionellen Ingenieurbüros integriert. Zahlreiche Firmen der Branche sind international erfolgreich oder weiten ihre Aktivitäten dahingehend aus. Die größten bearbeiten seit Langem die Weltmärkte mit ihren Niederlassungen und Projekten in der ganzen Welt. Sie stehen im Wettbewerb mit den größten ausländischen Akteuren.

Chancen für österreichische Unternehmen

Dänemark hat viel vor: Es gilt, ehrgeizige Ziele in Bereichen wie Verkehrsinfrastruktur, Gesundheit oder Energie umzusetzen. Die Möglichkeiten für österreichische Unternehmen im Bereich Engineering in Dänemark sind daher zahlreich und umfassen Projekte in Bereichen wie Erneuerbare Energien, Neubau und Renovierung von Gebäuden, Stadtentwicklung, Verkehrsinfrastruktur, Klimasicherung und Küstenschutz.

Aus österreichischer Sicht interessant sein könnte auch das Andocken kleinerer Büros mit Spezial- und Nischenlösungen an die großen dänischen Ingenieurshäuser mit ihren zum Teil sehr breiten Portfolios. Diese sind durchaus an internationaler Zusammenarbeit interessiert und suchen für ihre im Projekte Ausland die Zusammenarbeit mit dort bereits erfahrenen Büros oder Anbietern, die spezielle, für das Projekt benötigte Lösungen anbieten können.

Das AußenwirtschaftsCenter Kopenhagen unterstützt Sie gerne auf dem dänischen Markt und liefert ihnen aktuelle Informationen über Projekte, mögliche Zusammenarbeitspartner und Geschäftschancen.

Nahrungsmittel/Softdrinks 

Das dänische Konsumverhalten unterscheidet sich wesentlich vom österreichischen. Junge und in Einzelhaushalten lebende Personen (ca. 40%) greifen häufiger auf Fertig- und Convenience-Produkte und zeigen eine höhere Preissensibilität. Im Hochpreisland Dänemark kommt somit den Diskontern eine besondere Bedeutung zu. Dänemark ist besonders im Lebensmittelhandel ein äußerst heiß umkämpfter Preismarkt, was wiederum zu einer hohen Konzentration im Einzelhandel und auch zu einem engmaschigen Netz an Diskontern führt. 

Konkurrenzsituation

Der dänische Lebensmitteleinzelhandel war lange Zeit von den drei großen Konzernen COOP Danmark, Salling Group (ehemals Dansk Supermarked) und Dagrofa dominiert. Den höchsten Marktanteil am dänischen Lebensmitteleinzelhandel hatte 2017 COOP Danmark, gefolgt von der Salling Group. In den vergangenen Jahren konnte allerdings der zum norwegischen Konzern Reitan zählende Diskonter Rema 1000 deutlich Marktanteile hinzugewinnen, während Dagrofa Marktanteile verlor. 2017 kamen die vier genannten Gruppen bei einem Markt von 14,9 Mrd. Euro zusammen auf einen Marktanteil von 92,6%, die beiden größten Konzerne Salling Group und COOP Danmark alleine auf 70,3%. Nahezu alle Einzelhandelskaufleute sind ebenfalls in Ketten zusammengeschlossen. 

Der dänische Bio-Lebensmittelmarkt gilt weltweit als Vorzeigebranche und entwickelt sich kaum wo dynamischer, als im Land der vielen Starköche und Top-Restaurants. Auch in Zukunft wird der Trend weiter stark in Richtung Bio und Gesundheit gehen, wobei der Fokus künftig auch vermehrt auf vegetarische und pflanzenbasierte Produkte liegen wird. 

Chancen für österreichische Unternehmen 

Was Produkte aus Österreich betrifft, ist die Nachfrage nach Fleischwaren (18,98 Mio. Euro), insbesondere Rindfleisch und Molkereierzeugnisse (9,54 Mio. Euro) traditionell hoch. Starke Zuwächse konnte 2017 vor allem bei Getränken (32,5% yoy) und Teigwaren (63,8% yoy) verzeichnet werden Im Bereich der Molkereierzeugnisse wies insbesondere der Käse im Vorjahresvergleich ein Zuwachs auf 4,4 Mio. Euro auf, während Milch- und Milcherzeugnisse um 28,4% zurück gingen. 

Bei Lebensmitteln aus biologischem Anbau ist Dänemark Nettoimporteur. Insbesondere bei den biologischen Lebensmitteln erlebt Dänemark einen starken Nachfragezuwachs. Aus Österreich wurden 2016 biologische Lebensmittel im Wert von 7,2 Mio. Euro importiert, was eine Steigerung von 40% im Vergleich zu 2015 darstellt. Der Plan der dänischen Regierung bis 2020 die Anbaufläche für Bio-Lebensmittel zu verdoppeln, zeigt von der Bedeutung dieser stark wachsenden Branche. Chancen für das „Bioland“ Österreich werden durch das ständig wachsende Bewusstsein und die wachsende Nachfrage nach BIO stetig steigen.

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Nahrungsmittel & Getränke? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Kopenhagen

Gesundheitssystem & Einrichtungen 

In Dänemark ist das Gesundheitswesen einer der wichtigsten Bereiche des öffentlichen Sektors. Laut Angaben des dänischen Statistikamts Danmarks Statistik betrugen die öffentlichen Ausgaben für den Gesundheitssektor 2017 16,4% der gesamten öffentlichen Ausgaben.

Themen wie E-Health oder Telemedizin sind in Dänemark sehr fortschrittlich und werden ständig weiterentwickelt. Der Fokus im Life-Science-Sektor soll in Zukunft v. a. auf die Arzneimittelentwicklung und auf die Herstellung von umweltfreundlichen Produkten und Lösungen gelegt werden. 

Dänemark setzt zudem einen klaren Fokus auf den Aus-, Um- und Neubau des öffentlichen Krankenhaussektors. Seit einigen Jahren läuft die ehrgeizige Erweiterung und Modernisierung von insgesamt fünf sogenannten „Superkrankenhäusern“ und elf weiteren Krankenhausbauten. Um diese Ziele zu erreichen, wird großer Wert auf modernste Technologie, Automatisierung, Unterstützung durch IT-Systeme, Festlegung von Prozessen, Integration von Systemen, ambulante Behandlung sowie Erfahrung aus dem Ausland und anderen Branchen gesetzt. 

Chancen für österreichische Unternehmen

Der dänische Markt für das Gesundheitswesen und für den Life-Science-Sektor ist hoch entwickelt und bietet, auch angesichts der Veränderung der Altersstruktur, zahlreiche Geschäftschancen für medizintechnische Produkte und Dienstleistungen.

Dank der gestarteten umfassenden Neuausrichtung des öffentlichen Krankenhauswesens mit u.a. den erwähnten Um- und Neubauten, ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für österreichische Unternehmen.

Zudem ist in der Erarbeitung von Know-how-Lösungen der dänische Markt für österreichische Firmen durchaus interessant.

Gute Chancen für österreichische Unternehmen bieten sich auch als Zulieferer für größere Unternehmen und/oder Kooperationen und Partnerschaften mit kleineren Firmen, um beispielsweise Gesamtlösungen anzubieten.

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Metalle/Verarbeitung 

Dänemark hat einen stark spezialisierten Maschinenbausektor mit hohem Know-how-Wert, der in der Wertschöpfungskette hoch oben angesiedelt ist. Da viele Unternehmen in Nischen operieren und über markante Marktanteile verfügen, liegen Rentabilität und das Anbieten von Gesamtlösungen besonders im Fokus, um sich in der Wertschöpfungskette optimal zu positionieren. Die Hauptinvestitionssegmente der dänischen Metall- und Maschinenindustrie sind u.a. die Automatisierungstechnik, Erzeugnisse und Zulieferungen für Ventilationstechnik, Metallver- und –bearbeitung und die Verpackungsindustrie. Die am häufigsten nach Dänemark exportierten Waren sind Maschinen (v.a. Bagger, Kräne und Maschinen für die Landwirtschaft). 

Chancen für österreichische Unternehmen

Insbesondere in den weniger konjunkturabhängigen Sektoren wie energiesparende Ausrüstungen für die Pharma-, Lebensmittel-, elektronische sowie elektrotechnische Industrie, Sicherheitstechnik und Automatisierungslösungen inklusive Robotik, sehen Branchenorganisationen wachsende Lieferchancen für österreichische Unternehmen. Nicht wenige österreichische Firmen sind als Zulieferer für die dänische Maschinenbauindustrie erfolgreich. 

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Ausführliche Informationen 

Damit Ihre Marktbearbeitung in Dänemark problemlos abläuft, hat unser Team vor Ort Informationen zu außenhandels- und investitionsrelevanten Fach- und Branchenthemen, die Sie jederzeit beim AußenwirtschaftsCenter Kopenhagen anfordern können.

Allgemeines zu Wirtschaft, Land und Leute sowie persönliche Tipps finden Sie in unserem Länderreport Dänemark

Das AußenwirtschaftsCenter Kopenhagen berät Sie gerne, sollten Sie weitere Fragen zu Dänemark haben.

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