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Die dänische Wirtschaft

Unser AußenwirtschaftsCenter in Kopenhagen hat die wichtigsten Informationen zur dänischen Wirtschaft für Sie zusammengefasst

Wirtschaftslage 

Dänemark kommt bisher relativ gut durch die Krise. Ein rascher Lockdown brachte das Virus unter Kontrolle und ermöglichte frühe Öffnungsschritte. Umfassende Hilfspakete hielten Menschen in Arbeit und Unternehmen über Wasser. Das Herunterfahren der wichtigsten Handelspartner und ein Einbruch im Konsumvertrauen verursachten aber einen deutlichen Rückgang der Wirtschaftsaktivität. 

Das 6,9%ige Minus der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal ist historisch, liest sich im EU-Vergleich jedoch relativ milde. Mit einem Ende der Rezession wird für Q3 gerechnet. Für das Gesamtjahr erwartet das dänische Finanzministerium Ende August ein Minus von 4,5%, die EIU von -4%;  Die Nationalbank geht Mitte September sogar „nur“ -3,6% Schrumpfung aus, am optimistischsten ist die Danske Bank mit -3,5%. 

Eine Abschätzung der zukünftigen Entwicklung der dänischen Wirtschaft ist mit großen Unsicherheiten behaftet und von der weiteren Entwicklung der Pandemie abhängig. Mit dem Re-Start der Wirtschaft konnte rasch ein gewisses Aktivitätsniveau wiedererlangt werden. Schwieriger und langwieriger ist es nun aber, die übrigen Meilen in Richtung Vorkrisenniveau zurückzulegen. Mit ansteigenden Infektionen bleiben Restriktionen bis auf Weiteres bestehen, halten die Wirtschaft im Allgemeinen und einige Sektoren im Besonderen zurück. Im Frühherbst verliert die Erholung nun etwas an Dampf. 

Gegenwärtig ist sie vor allem Konsum-getrieben. Weil die kleine offene dänische Volkswirtschaft aber stark von der internationalen Nachfrage und dem Wiedererstarken seiner wichtigsten Handelspartner abhängig ist, spielt deren weitere Entwicklung eine wesentliche Rolle für das Land. Einige Abnehmerländer sind deutlich schwerer getroffen, als Dänemark. Folglich ist zu erwarten, dass die Exporte nur sehr zögerlich auf das Vorkrisenniveau zurückfinden – mit allen Konsequenzen für die dänische Wirtschaft. Eine niedrige Auslandsnachfrage bremst Investitionen exportierende Unternehmen. Auch die Beschäftigung dürfte noch länger unter Potenzial verharren bzw. die Arbeitslosigkeit erhöht bleiben.  

Nicht verschwunden sind auch jene Unsicherheitsherde, die nicht COVID-19-bedingt sind. Dazu zählen Brexit, geopolitische Spannungen und protektionistische Tendenzen, die sich auf die dänische Volkswirtschaft auswirken.  

Stellen sich aber unerwartet positive Entwicklungen in der Bekämpfung des Corona-Virus ein, sollten diese zu größerem Optimismus bei Konsumenten und Unternehmen führen und eine dementsprechend schneller Überwindung der Krise ermöglichen. 

Besondere Entwicklungen

Vor der Krise standen bspw. die folgenden Großprojekte in der Pipeline, die auch im Zuge des Wiederaufbaus relevant und wesentlich bleiben.  

In der Nordsee ensteht „Thor“, einer der weltweit größten Offshore Windparks.  Mit 800 MW Kapazität soll er 800.000 Haushalte mit Strom versorgen und 8.000 Arbeitsplätze schaffen. Thor soll einen wesentlichen Beitrag zu den dänischen Klimazielen beitragen. 

Nach jahrelanger Verzögerung haben die ersten Arbeiten am Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Deutschland und Dänemark begonnen. Mit einem Budget von ca. 7,4 Mrd. Euro ist der Absenktunnel das größte Bauprojekt Dänemarks. Derzeit sind Vorbereitungsarbeiten im dänischen Rødby in Gang, mit Jahresbeginn 2021 werden schließlich auch die Verträge mit den Femern Link Contractors, die für Tunnelelementfabrik, Portal und Rampen verantwortlich zeichnen, aktiviert.    

Im Sommer veröffentlichte die Projektgesellschaft für den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels Femern A/S auch eine PIN (Prior Information Notice) – zu kommenden Ausschreibungen für elektrische und mechanische Arbeiten am Tunnelgroßprojekt. Damit setzt Femern A/S nun zwei große Verträge zu einer Gesamtsumme von 5,7 Mrd. DKK (rund 765 Mio. EU) in Bewegung. 

Ein Marktdialog ist auch für den Bau des 1,4 km langen Nordhavntunnels unter dem Svanemølle-Hafen in Kopenhagen Gang, für den die Ausschreibungen 2021 erfolgen sollen.  

Fest steht, dass Dänemark auch in einem herausfordernden Umfeld weiterhin zu den wettbewerbsfähigsten und digital fortschrittlichsten Ländern zählt. Der hohe Digitalisierungs- und Innovationsgrad macht sich in der Krisensituation bezahlt und erleichtert die Bewältigung. 

Wie konkurrenzfähig Dänemark ist, verdeutlichen Jahr für Jahr diverse internationale Rankings. Positiv bewertet werden transparente institutionelle Rahmenbedingungen, ein erstklassiges höheres Bildungswesen und gute Voraussetzungen für technologischen Fortschritt und Innovation. Die Arbeitsmarktflexibilität und der hohe Prozentsatz an Frauen im Arbeitsmarkt werden ebenso gelobt.  

Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich

Österreichs Warenausfuhren nach Dänemark hatten sich bis zu Corona gut entwickelt (2018 +3,3%, 2019 +6,9% - 786 Mio. EUR), bevor im zweiten Quartal 2020 der krisenbedingte Einbruch einsetzte. 

Der Rückgang der österreichischen Ausfuhren nach Dänemark fiel im ersten Halbjahr im EU-Vergleich verhältnismäßig mild aus (-4,1% im 1. Halbjahr 2020), dank der guten Resultate im ersten Quartal (+8,5%, im März selbst noch +9,7%).

Nach zweistelligen Einbrüchen im April und Mai (-12,7% und -15,1%) war der Rückgang im Juni (-2%) weit weniger drastisch, was wohl mit dem Erstärken der wirtschaftlichen Aktivitäten parallel zur schrittweisen Öffnung Dänemarks zu erklären ist.  

Dänemark war auch inmitten des Lockdowns bemüht, private Produktion und Baustellen offen zu halten. Dies machte die Erfüllung von Lieferverpflichtungen auch im zweiten Quartal notwendig. 

Einfuhrseitig waren unsere Einfuhren aus Dänemark bereits vor Corona deutlich rückläufig und konnte im heurigen Jahr nur im Monat Februar positives Wachstum verzeichnen. Seit Ausbruch der Pandemie wurden fallweise monatliche Rückgänge von mehr als 20% verzeichnet, die Einfuhren nahmen somit wesentlich drastischer ab als unsere Ausfuhren. Unsere Einfuhren aus Dänemark fielen im ersten Halbjahr 2020 um 14,2% (analog einer Verschiebung der dänischen Exporte von EU-Märkten hin zu Drittmärkten). 

In „normalen“ Zeiten fallen die Hälfte der österreichischen Dienstleistungsexporte auf den Reiseverkehr, etwas über 20% auf Transportleistungen und ca. 17% auf unternehmensbezogene Dienstleistungen - v.a. Rechts- und Wirtschaftsdienste, Werbung und Marktforschung und technische Dienstleistungen.  

Däninnen und Dänen sind begeisterte Skifahrer und urlauben grundsätzlich gerne in Österreich.  An den Zahlen der Wintersaison 2019/2020, die Corona-bedingt ein jähes Ende nahm, werden die Einbrüche trotz bis dahin ausgezeichneter Entwicklungen deutlich. Für den Sommer liefert die Statistik ein klares Bild des Rückgangs. 

Österreich bezieht aus Dänemark vor allem Transportleistungen (rund 40%, das meiste davon Fracht), sonstige unternehmensbezogene Dienstleistungen und Reiseverkehr mit jeweils ca. 20%.  

In Anbetracht steigender Infektionszahlen und weiterer Reisebeschränkungen (Mitte September belegte Dänemark Österreich mit einer strikteren Reisewarnung und erklärte es zu einem „geschlossenen“ Land, was touristische Bewegungen nach Österreich unwahrscheinlicher und Besuche aus Österreich in Dänemark rein für Tourismuszwecke unmöglich macht) ist nicht zu erwarten, dass der Tourismus sich bald erholt. Der bilaterale Handel mit Dienstleistungen wird allein deshalb in naher Zukunft weit unter Potenzial bleiben. 

Ausführliche Informationen über die Wirtschaftslage und die wirtschaftliche Entwicklung finden Sie in der Vollversion des AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsberichts aus Dänemark.

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Kopenhagen für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Statistik: Länderprofil 

Einen kurzen Überblick über die wichtigsten statistischen Daten zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bietet das Länderprofil Dänemark der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der Stabsabteilung Statistik. 

Wichtige Wirtschafts- und Basisdaten und Informationen für eine Vielzahl weiterer Länder finden Sie auf den jeweiligen Länderseiten sowie in der Übersicht Länderprofile weltweit.

Schwerpunktbranchen des AußenwirtschaftsCenters & Geschäftschancen für österreichische Unternehmen

Engineering

Der dänischen Ingenieurbranche geht es so gut wie lange nicht. Die Umsätze der dänischen Ingenieurfirmen wuchsen dank einer guten Wirtschaftslage zuletzt deutlich, während gleichzeitig investiert wurde und die Branche von einigen Fusionen gekennzeichnet war.

Fokusthemen bleiben die großen Verkehrsinfrastrukturprojekte, die nachhaltige Energieversorgung (die bis 2050 komplett durch erneuerbare Energien gedeckt werden), die Kreislaufwirtschaft, Stadtentwicklungsprojekte und Wohnbau sowie die Gesundheitsversorgung mit Großinvestitionen in den Krankenhausbau. In all diesen Bereichen sind Ingenieurleistungen bei Konzeption, Planung und Durchführung gefragt.

Hinzu kommen die Effektivierung und Umbrüche aufgrund von Digitalisierung, Robotisierung und anderen neuen Technologien. Bei Innovation ist Dänemark seit jeher Vorreiter ist – u.a. dank der klugen Ingenieursköpfe, die bei diesen Prozessen mitwirken.

Viele Ingenieurbüros vollziehen gegenwärtig eine Entwicklung weg von reinen Ratgeberfirmen hin zu Firmen, die komplette Leistungspakete anbieten. Das Portfolio wird verbreitert, u.a. durch den Zukauf von Firmen aus anderen Bereichen wie Architekturbüros. Verstärkt werden Experten mit komplementärem Wissen in die traditionellen Ingenieurbüros integriert. Zahlreiche Firmen der Branche sind international erfolgreich oder weiten ihre Aktivitäten dahingehend aus. Die größten bearbeiten seit Langem die Weltmärkte mit ihren Niederlassungen und Projekten in der ganzen Welt. Sie stehen im Wettbewerb mit den größten ausländischen Akteuren.

Chancen für österreichische Unternehmen

Dänemark hat viel vor: Es gilt, ehrgeizige Ziele in Bereichen wie Verkehrsinfrastruktur, Gesundheit oder Energie umzusetzen. Die Möglichkeiten für österreichische Unternehmen im Bereich Engineering in Dänemark sind daher zahlreich und umfassen Projekte in Bereichen wie Erneuerbare Energien, Neubau und Renovierung von Gebäuden, Stadtentwicklung, Verkehrsinfrastruktur, Klimasicherung und Küstenschutz.

Aus österreichischer Sicht interessant sein könnte auch das Andocken kleinerer Büros mit Spezial- und Nischenlösungen an die großen dänischen Ingenieurshäuser mit ihren zum Teil sehr breiten Portfolios. Diese sind durchaus an internationaler Zusammenarbeit interessiert und suchen für ihre im Projekte Ausland die Zusammenarbeit mit dort bereits erfahrenen Büros oder Anbietern, die spezielle, für das Projekt benötigte Lösungen anbieten können.

Das AußenwirtschaftsCenter Kopenhagen unterstützt Sie gerne auf dem dänischen Markt und liefert ihnen aktuelle Informationen über Projekte, mögliche Zusammenarbeitspartner und Geschäftschancen.

Nahrungsmittel/Softdrinks 

Das dänische Konsumverhalten unterscheidet sich wesentlich vom österreichischen. Junge und in Einzelhaushalten lebende Personen (ca. 40%) greifen häufiger auf Fertig- und Convenience-Produkte und zeigen eine höhere Preissensibilität. Im Hochpreisland Dänemark kommt somit den Diskontern eine besondere Bedeutung zu. Dänemark ist besonders im Lebensmittelhandel ein äußerst heiß umkämpfter Preismarkt, was wiederum zu einer hohen Konzentration im Einzelhandel und auch zu einem engmaschigen Netz an Diskontern führt. 

Konkurrenzsituation

Der dänische Lebensmitteleinzelhandel war lange Zeit von den drei großen Konzernen COOP Danmark, Salling Group (ehemals Dansk Supermarked) und Dagrofa dominiert. Den höchsten Marktanteil am dänischen Lebensmitteleinzelhandel hatte 2017 COOP Danmark, gefolgt von der Salling Group. In den vergangenen Jahren konnte allerdings der zum norwegischen Konzern Reitan zählende Diskonter Rema 1000 deutlich Marktanteile hinzugewinnen, während Dagrofa Marktanteile verlor. 2017 kamen die vier genannten Gruppen bei einem Markt von 14,9 Mrd. Euro zusammen auf einen Marktanteil von 92,6%, die beiden größten Konzerne Salling Group und COOP Danmark alleine auf 70,3%. Nahezu alle Einzelhandelskaufleute sind ebenfalls in Ketten zusammengeschlossen. 

Der dänische Bio-Lebensmittelmarkt gilt weltweit als Vorzeigebranche und entwickelt sich kaum wo dynamischer, als im Land der vielen Starköche und Top-Restaurants. Auch in Zukunft wird der Trend weiter stark in Richtung Bio und Gesundheit gehen, wobei der Fokus künftig auch vermehrt auf vegetarische und pflanzenbasierte Produkte liegen wird. 

Chancen für österreichische Unternehmen 

Was Produkte aus Österreich betrifft, ist die Nachfrage nach Fleischwaren (18,98 Mio. Euro), insbesondere Rindfleisch und Molkereierzeugnisse (9,54 Mio. Euro) traditionell hoch. Starke Zuwächse konnte 2017 vor allem bei Getränken (32,5% yoy) und Teigwaren (63,8% yoy) verzeichnet werden Im Bereich der Molkereierzeugnisse wies insbesondere der Käse im Vorjahresvergleich ein Zuwachs auf 4,4 Mio. Euro auf, während Milch- und Milcherzeugnisse um 28,4% zurück gingen. 

Bei Lebensmitteln aus biologischem Anbau ist Dänemark Nettoimporteur. Insbesondere bei den biologischen Lebensmitteln erlebt Dänemark einen starken Nachfragezuwachs. Aus Österreich wurden 2016 biologische Lebensmittel im Wert von 7,2 Mio. Euro importiert, was eine Steigerung von 40% im Vergleich zu 2015 darstellt. Der Plan der dänischen Regierung bis 2020 die Anbaufläche für Bio-Lebensmittel zu verdoppeln, zeigt von der Bedeutung dieser stark wachsenden Branche. Chancen für das „Bioland“ Österreich werden durch das ständig wachsende Bewusstsein und die wachsende Nachfrage nach BIO stetig steigen.

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Nahrungsmittel & Getränke? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Kopenhagen

Gesundheitssystem & Einrichtungen 

In Dänemark ist das Gesundheitswesen einer der wichtigsten Bereiche des öffentlichen Sektors. Laut Angaben des dänischen Statistikamts Danmarks Statistik betrugen die öffentlichen Ausgaben für den Gesundheitssektor 2017 16,4% der gesamten öffentlichen Ausgaben.

Themen wie E-Health oder Telemedizin sind in Dänemark sehr fortschrittlich und werden ständig weiterentwickelt. Der Fokus im Life-Science-Sektor soll in Zukunft v. a. auf die Arzneimittelentwicklung und auf die Herstellung von umweltfreundlichen Produkten und Lösungen gelegt werden. 

Dänemark setzt zudem einen klaren Fokus auf den Aus-, Um- und Neubau des öffentlichen Krankenhaussektors. Seit einigen Jahren läuft die ehrgeizige Erweiterung und Modernisierung von insgesamt fünf sogenannten „Superkrankenhäusern“ und elf weiteren Krankenhausbauten. Um diese Ziele zu erreichen, wird großer Wert auf modernste Technologie, Automatisierung, Unterstützung durch IT-Systeme, Festlegung von Prozessen, Integration von Systemen, ambulante Behandlung sowie Erfahrung aus dem Ausland und anderen Branchen gesetzt. 

Chancen für österreichische Unternehmen

Der dänische Markt für das Gesundheitswesen und für den Life-Science-Sektor ist hoch entwickelt und bietet, auch angesichts der Veränderung der Altersstruktur, zahlreiche Geschäftschancen für medizintechnische Produkte und Dienstleistungen.

Dank der gestarteten umfassenden Neuausrichtung des öffentlichen Krankenhauswesens mit u.a. den erwähnten Um- und Neubauten, ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für österreichische Unternehmen.

Zudem ist in der Erarbeitung von Know-how-Lösungen der dänische Markt für österreichische Firmen durchaus interessant.

Gute Chancen für österreichische Unternehmen bieten sich auch als Zulieferer für größere Unternehmen und/oder Kooperationen und Partnerschaften mit kleineren Firmen, um beispielsweise Gesamtlösungen anzubieten.

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Metalle/Verarbeitung 

Dänemark hat einen stark spezialisierten Maschinenbausektor mit hohem Know-how-Wert, der in der Wertschöpfungskette hoch oben angesiedelt ist. Da viele Unternehmen in Nischen operieren und über markante Marktanteile verfügen, liegen Rentabilität und das Anbieten von Gesamtlösungen besonders im Fokus, um sich in der Wertschöpfungskette optimal zu positionieren. Die Hauptinvestitionssegmente der dänischen Metall- und Maschinenindustrie sind u.a. die Automatisierungstechnik, Erzeugnisse und Zulieferungen für Ventilationstechnik, Metallver- und –bearbeitung und die Verpackungsindustrie. Die am häufigsten nach Dänemark exportierten Waren sind Maschinen (v.a. Bagger, Kräne und Maschinen für die Landwirtschaft). 

Chancen für österreichische Unternehmen

Insbesondere in den weniger konjunkturabhängigen Sektoren wie energiesparende Ausrüstungen für die Pharma-, Lebensmittel-, elektronische sowie elektrotechnische Industrie, Sicherheitstechnik und Automatisierungslösungen inklusive Robotik, sehen Branchenorganisationen wachsende Lieferchancen für österreichische Unternehmen. Nicht wenige österreichische Firmen sind als Zulieferer für die dänische Maschinenbauindustrie erfolgreich. 

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Ausführliche Informationen 

Damit Ihre Marktbearbeitung in Dänemark problemlos abläuft, hat unser Team vor Ort Informationen zu außenhandels- und investitionsrelevanten Fach- und Branchenthemen, die Sie jederzeit beim AußenwirtschaftsCenter Kopenhagen anfordern können.

Allgemeines zu Wirtschaft, Land und Leute sowie persönliche Tipps finden Sie in unserem Länderreport Dänemark

Das AußenwirtschaftsCenter Kopenhagen berät Sie gerne, sollten Sie weitere Fragen zu Dänemark haben.

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