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Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen 2018-2030

Fortschreibung bis zum Jahr 2030 unterzeichnet

Nach Evaluierung durch die Sozialpartner und Abstimmung mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat Wirtschafskammer-Präsident Dr. Christoph Leitl die Fortschreibung der Nachhaltigkeitsagenda unterzeichnet.

Damit wird die bisherige Nachhaltigkeitsagenda fortgeschrieben, die erfolgreich alle Zielvorgaben erfüllen konnte:

  • Bei Einwegverpackungen konnte dank einer Palette von Maßnahmen die Materialeffizienz erhöht werden. Sowohl bei PET als auch bei Metalldosen wurde der bereits hohe Recycling-Anteil erfolgreich weiter ausgebaut. Einen wesentlichen Beitrag leistet die 2007 in Betrieb gegangene innovative PET to PET-Recyclinganlage, wo aus gebrauchten Kunststoffflaschen neue PET-Getränkeflaschen und andere hochwertigen Werkstoffe entstehen.
  • Durch eine Vielfalt von Maßnahmen bei Produzenten, im Handel und bei den Systemen wurden die CO2-Reduktionsziele erfüllt.
  • Der Marktanteil an Mehrwegverpackungen konnte stabilisiert werden. Gezielte Aktionen zur Bewusstseinsbildung treten zu technische Maßnahmen, etwa die Einführung einer benutzerfreundlichen, gewichtsreduzierten Split-Box für Glasgebinde, hinzu.
  • Die Kampagne Reinwerfen statt Wegwerfen sensibilisiert gegen das achtlose Wegwerfen von Verpackungen auf der Straße und in der Natur.

Die einzelnen Jahresumsetzungsberichte zur Nachhaltigkeitsagenda sowie zur Zusatzvereinbarung dokumentieren die bisherigen Maßnahmen und Erfolge.

Die neue Nachhaltigkeitsagenda führt die bisherige Rahmenvereinbarung der Nachhaltigkeitsagenda, die Zusatzvereinbarung und die Evaluationsergebnisse in einem einheitlichen Dokument zusammen.

Ein neuer Schwerpunkt ist das Thema Lebensmittelabfallvermeidung.

Die Nachhaltigkeitsagenda – eine Erfolgsgeschichte

Mit der Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen (2008 - 2017) ist Österreich einen neuen Weg gegangen, die Umweltbilanz von Getränkeverpackungen ganzheitlich zu optimieren.

Konsumentinnen und Konsumenten, die sich umweltgerecht verhalten wollen, sollen Wahlmöglichkeiten – Mehrwegangebote und Wertstoffrecycling - vorfinden.

Die so entstandene freiwillige Selbstverpflichtung der Getränkewirtschaft ist als österreichischer Weg eine erfolgreiche Alternative zu Verpflichtungen und damit verbundenen Kostenbelastungen.

Aktuell sind über 1.000 österreichische Unternehmen Mitglieder der Nachhaltigkeitsagenda. Mit ihrem Beitritt unterstützen Getränkehersteller, der Lebensmittelhandel (Groß- und Einzelhandel sowie Import), Verpackungshersteller sowie Sammel- und Verwertungssysteme die Erfüllung der gesetzten Umweltziele.

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