"Lost in Translation - und wie wir eine gemeinsame Sprache finden"
Keynote von Paulina Parvanov anlässlich der Bzzzz Konferenz am 18. Mai 2026
Lesedauer: 13 Minuten
Die Keynote zeigt, wie wichtig gegenseitiges Verständnis für die Zukunft der österreichischen Musikbranche ist. Sprache, Austausch und gemeinsames Zuhören schaffen Vertrauen, machen unterschiedliche Bedürfnisse sichtbar und bilden die Grundlage für eine gemeinsame Musikstrategie und nachhaltige Zusammenarbeit.
Samo kogato se razbirame, mozhem da bŭdem chuti zaedno. How many of you got the first sentence? Und wie viele von euch haben den zweiten Satz verstanden?
Es gibt unterschiedliche Stufen von Verständnis. Manchmal verstehe ich gar nichts. Manchmal kann man sich aus dem Kontext herleiten, was gemeint ist. Manchmal verstehe ich man den Informationsgehalt, von dem was gesagt wird. Und die höchste Stufe Verständnis ist, wenn ich nicht nur alle Mehr- und Vieldeutigkeiten, sondern auch das Zwischen den Zeilen und die Motivation dahinter verstehe. Wenn ich nicht nur die Informationsebene begreife, sondern auch auf empathischer Ebene, das Warum der Aussage, begreife. Auf welcher Ebene meint ihr entsteht echtes Verständnis für das Gegenüber? Und auf welcher Ebene das Vertrauen gemeinsam zu arbeiten?
Im internationalen Kontext als Projektleiterin von Austrian Music Export begegnet mir regelmäßig wie viel Einfluss das Einander Verstehen auf unsere Arbeit und das Miteinander hat, Muttersprachler:innen vs. Englisch als Fremdsprache, als die gemeinsame Sprache, in der wir uns international verständigen, egal woher wir kommen. Wie gut unser jeweiliges Sprachverständnis ist, hat weitreichende Auswirkungen. Wie wohl fühle ich mich, wenn ich die Sprache, die rund um mich gesprochen wird, nicht verstehe. Wie zugehörig fühle ich mich, wenn ich an Gesprächen nicht teilnehmen kann, weil ich die Sprache nicht spreche. Dann ist oft die wichtigste Frage: Wie kann ich mich meinem Gegenüber verständlich machen? Denn nur wenn ich verstanden werde, wenn es einen gemeinsamen Rahmen gibt, wie Dinge gemeint sind, bin ich mit meinen eigenen Gedanken und Bedürfnissen auch sichtbar. Und genau an diesem Punkt verlassen wir die Ebene der Sprache im wörtlichen Sinn. Denn heute reden wir hier über etwas viel Größeres: darüber, wie sich eine Branche selbst versteht, wie wir aus der Summe der Bauteile eine zukunftsfähiges Haus der Musik Österreich bauen können und warum das Verstehen für unseren gemeinsamen Hausbau so wichtig ist.
Bei Fremdsprachen ist die Rolle von Verständnis ganz offensichtlich. Nicht ganz so offensichtlich ist aktuell noch, was das jetzt eigentlich mit unserer Musikindustrie zu tun hat. Das ist aber halt eine Keynote, ihr wisst, da gehört ein bisschen Spannungsbogen dazu. Es wird übrigens keine Nummernaufzählung geben. Reden mit Punkteaufzählungen machen mich immer unrund. Vor allem, wenn die vorher angekündigt werden, ihr kennt das? Ich erzähle euch jetzt die 27 wichtigsten Steps für eine gesunde Musikwirtschaft und nach zehn Minuten bei Punkte 3 weiß man schon nicht mehr, was Punkt eins war.
In der Musikindustrie verstehen wir uns doch eigentlich ganz gut. Wir haben ja die Musik, die uns verbindet. Und dennoch begegnet mir in meiner täglichen Arbeit, wie viele damit zu kämpfen haben: mit dem Unverständnis, dem Unverstanden sein, dem Unsichtbar sein als Künstlerin, als Unternehmerin, als Sektor. Das Menschen in unserer Branche das Gefühl haben, dass sie mit ihren Bedürfnissen nicht wahrgenommen werden.
Jetzt haben wir haben uns vorgenommen, die Zukunft der Musikindustrie zu gestalten. Ein Haus der österreichischen Musik zu bauen quasi, in dem wir alle die nächsten Jahrzehnte wohnen können. Wir müssen uns also gemeinsam überlegen, wie dieses Haus der österreichischen Musik aussehen soll, das wir bauen. Welche Fensterrahmen und welche Dachziegel soll es haben, wo wollen wir die Lichtschalter anbringen und wie sollen die Räumen ausgestattet sein, damit es auch noch zugänglich bleibt. Wollen wir mit 70 wirklich die Designertreppe erklimmen, um ins Dachgeschoss zu gelangen? Für so einen Hausbau braucht es also ein gutes Verständnis von den Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen der künftigen Bewohner:innen und natürlich einen Bauplan. Um das Verständnis zu schaffen, benötigt es Raum und Offenheit. Im Raum befinden wir uns schon. Die heutige Konferenz, die bzzzz 2026, kann dieser Raum sein, in dem Themen angesprochen werden und wir voneinander lernen. Die Offenheit kann ich euch nicht herleiten, die muss jede und jeder für sich selbst finden. Ich ermutige euch deshalb jetzt schon, euch heute auf Themen einzulassen, die ihr nicht versteht und nachzufragen, wenn ihr die Sprache nicht sprecht. Was meinst du genau? Erklär mir das bitte.
Was den Bauplan betrifft, das, was kommt wann wohin und in welcher Anzahl, der muss jedenfalls so gestaltet sein, dass uns beim Bauen kein Hammer auf den Kopf fällt. Es braucht also zur Durchführung eine Art Strategie. Aber sind wir uns da einig und was verstehen wir darunter? Brauchen wir eine, nennen wir das jetzt einfach mal, Musikstrategie?
Wer von euch denkt denn, dass man so etwas braucht, dass wir eine Musikstrategie für diesen Hausbau brauchen? Bitte um Handzeichen.
Verstehen statt vorbeireden
Menschen, die schon mal in einem meiner Kommunikationsworkshops waren, haben hier einen unfairen Vorteil. Weil jetzt kommt was Arges. Achtung. Ich glaub ja, man braucht überhaupt keine Strategie.
WENN man unbegrenzt Ressourcen hat. Wenn Zeit und Geld unbegrenzt vorhanden sind, kann man endlos experimentieren. Trial, Error, glückliche Zufälle und katastrophale Fehler. Und immer wieder kann man neu anfangen.
Jetzt sind aber unsere Ressourcen nun mal endlich. Und wir müssen uns wahrscheinlich besser als jede andere Industrie überlegen, wo wir unsere begrenzten Mittel für die größten Träume am effizientesten einsetzen. Denn trotz der bemerkenswerten wirtschaftlichen Wertschöpfung, die die Musik hervorbringt, ist unsere Branche kleinteilig, fragmentiert und seien wir uns ehrlich, schwer zu verstehen. Schwer zu erklären auch. Außenstehenden, meiner Mama meinen Job zu erklären, ist eine Herausforderung. Und ich stelle hier eine gewagte kleine These auf: wir tun uns manchmal schwer damit das Wesen der Musikindustrie außenstehnden zu erklären, weil wir sie im Innen, weil wir uns eineinander, noch nicht gut genug verstehen.
Damit wären wir wieder beim Ausgangspunkt: Verstehen lernen. Das Tolle ist, daran können wir den Rest des Tages gemeinsam arbeiten. So. Wir haben also begrenzte Ressourcen. Soweit so gut. Im Bauplan sollte also jedenfalls berücksichtigt werden, wie die Ressourcen zu verteilen sind, damit unser Haus lange steht.
Mit unserer Ressource Zeit gehen wir recht großzügig um. Viele, die ich in der Branche erlebe, gehen die Extrameile mit einer Selbstverständlichkeit, die man kritisch hinterfragen sollte. Wirtschaftlicher Erfolg heißt noch mehr als in anderen Branchen jahrelange Selbstausbeutung und Aufopfern für den eigenen Traum und den Traum von anderen, es ist ja auch ein romantisches Business. Das Versprechen des große Erfolg, wie immer dieser definiert ist, treibt viele dazu an, die eigenen Zeitressourcen zu strapazieren, bis vielleicht zufällig etwas aufgeht. „das gehört halt dazu“. Auch das muss man im Bauplan berücksichtigen. Ein guter Plan, kann Erfolg selbst zwar nicht garantieren, aber er kann jedenfalls verhindert, dass die Ressource Zeit und man selbst völlig erschöpft wird.
Und dann kann so ein Strategieprozess noch etwas bewerkstelligen, wenn die Ressourcen begrenzt sind – nämlich Lücken festmachen. Dort hinzeigen, wo Mittel gebraucht werden. Und Ressourcen dann umverteilen, wenn sie noch nicht gut verteilt sind. Über die Ressource Zeit haben wir schon kurz gesprochen. Und dann gibt’s noch die zweite, die viel präsenter ist. Es geht ums Geld. Um mehr Geld. Und mehr Geld wollen ja alle. Na no na ned. Auch hier stoßen wir wieder auf eine diffuse Begrifflichkeit, das mehr an Geld. Fragt mich jemand auf der Straße nach „bitte mehr Geld“, gehe ich vermutlich weiter. Fragt mich eine Freundin, ob ich ihr Geld fürs Mittagessen leihe, verstehe ich das schon viel besser. Und ich denke, dass die meisten Menschen in dieser Branche sehr genau benennen können, wofür sie das mehr an Geld brauchen. Für mehrjährige Planungssicherheit. Nachhaltige Exportarbeit. Ausbildungsmöglichkeiten. Mitarbeiter:innen. Sichtbarkeit. Faire Bezahlung. Um die Miete zu finanzieren, während man Kultur schafft.
Again: Wir müssen benennen können. Wir brauchen Begriffe für das, was wir brauchen. Und wir müssen uns so verständlich machen können, dass unsere Bedürfnisse auch im Bauplan stehen und das Haus für uns bewohnbar wird und bleibt.
Und schon stolpern wir in den nächsten Begriff, den wir inflationär verwenden. Es geht dahin. Man hat mir ja auch gesagt, mein Redebedürfnis kennend, wir hätten nicht den ganzen Tag Zeit. Also schmeißen wir uns ins Wir. Mit einem r. Der kollektive Wir Begriff. Der ist auf mehreren Ebenen spannend. Weil wir als Branche ja gleichzeitig Individualität so feiern, das Alleine schaffen, den großen Erfolg ganz allein bewerkstelligen, das Eierlegende Wollmilchsau sein. Unter uns, ich freu mich immer total, wenn ich schaffe, dieses Wort in eine öffentliche Rede einzubauen.
Dem gegenüber steht das Wir. Und das fühlt sich ja auch gut an. Nicht alles alleine tragen zu müssen. Die Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Ich bin da leider schon wieder anderer Meinung. Ich glaub, dass das Gruppen-Wir, das Gemeinsamkeit hervorstreicht (gute Sache!), das Individuum oft unsichtbar macht. Denn WIR haben keine Herausforderung. WIR haben unterschiedliche Lebensrealitäten. Die Künstlerin muss ihre Gitarre zum Konzert schleppen, das Taxi zur Venue wird nicht vom Arbeitgeber übernommen, weil sie neue Selbstständige ist. Es muss also mit den Einnahmen des Auftritts gedeckt werden. Genauso wie die Honorare für die Band, die sie instrumental begleitet. Sie hat das auch selbst organisiert, veranstaltet sie sich jetzt selbst? Wie funktioniert das mit der AKM? Gute Frage, neben musikalischen Proben kommt die Herausforderung von Buchhaltung, die Band koordinieren, Werbung machen.
Der Festivalbetreiber möchte interessante Artists buchen, die er sich nicht leisten kann, weil er Geld braucht, für die, die er sich leisten muss, damit genug Tickets verkauft werden.
Die Managerin muss einen fairen Vertrag mit ihrer Künstlerin aufsetzen, der aber oft beinhaltet, ich verdiene erst, wenn meine Künstlerin verdient. Die Jahre, bis das soweit ist, werden mit anderen Jobs querfinanziert.
Und all diese individuellen, oft sehr persönlichen Herausforderungen können nur dann angegangen werden, wenn sie nicht im kollektiven WIR untergehen. Teil eines künftigen Bauplans können sie nur sein, wenn sie sichtbar sind und verstanden werden.
Ein Plan für die Zukunft
Wenn wir uns darüber bewusst werden, dass wir in diesem zukünftigen Haus der österreichischen Musik alle gemeinsam wohnen werden müssen, wird die Notwendigkeit vom Einander Verstehen auf einmal ganz klar.
Beim Schreiben dieser Rede sitze ich übrigens im österreichischen Kulturforum in London – einem wortwörtlichen Haus der u.a. Musik der Republik Österreich und überlege, wie wir zu diesem gemeinsamen Verständnis füreinander kommen können. Was ist die Grundlage dafür? Was haben wir jetzt schon, auf dem wir aufbauen können? Etwas wirklich Verbindendes, das, über Lebensrealitäten und Genres hinweg, eine allgemeingültige Grundlage dafür sein kann, dass wir uns besser verstehen.
Und dann habe ich daran gedacht, wie das in der Musikindustrie international funktioniert. Wie all diese Kulturen und Menschen miteinander arbeiten können, obwohl Sprachen und Lebensumstände nicht unterschiedlicher sein können. Und ich hab’s im „wie cool“ gefunden. Was wir wirklich alle gemeinsam haben in der Musikindustrie ist der „wie cool“ Moment. Gehen eine Mexikanerin, ein Thailänder und ein Ire in eine Konzertvenue in Wales und finden die österreichische Band gut. Wie cool. warum ist dieser wie cool Moment jetzt so wichtig? Der geteilte wie cool Moment ist der erste Schritt sich aufeinander einzulassen. Der wie cool Moment schafft ein Stück von Vertrauen und Zusammengehörigkeit. Und dieses Gefühl schafft es wie kein anderes, Barrieren abzubauen und die Hemmung abzubauen, miteinander zu reden. Weil man ja über Grenzen, Altersgruppen, Wissensstand und Genres hinweg schon etwas teilt. Das schafft eine unglaublich starke Basis für Gespräche und fürs Fragen stellen. Da ist auf einmal ein Interesse da, die Sprache des anderen zu lernen und verstehen zu wollen, wie die Person tickt und was sie braucht. Ich hatte vor zwei Wochen in Wrexham, einer kleineren Stadt in Wales mit viel Fußball Geschichte (das kann ich euch nicht erzählen, von Fußball hab ich gar keinen Plan, aber Ryan Reynolds hat da so einen Verein gekauft) ein Gespräch mit einem Festivalbooker im Hip Hop Bereich, der mir erzählt hat, Prost kennt er in 20 Sprachen. Jechid-da. Walisisch. Das kulturenübergreifende Arbeiten hat mir deutlicher wie nichts anderes gezeigt, wie gleich wir alle sind und wie unterschiedlich und wie cool – (see what I did there) das ist, dass wir das Privileg zu haben, in einer Branche zu arbeiten, die diese Gemeinsamkeit nicht faken muss. Weil das Musik ist das Herzstück, darin sind sich alle bedingungslos einig. Die gemeinsame Begeisterung für Musik schafft diese niedrigschwellige Verbindung und dadurch auch eine Gesprächsbereitschaft. Und somit wissen wir, das Fundament unseres Hauses ist eigentlich schon gebaut. Die Grundlage um den anderen zu verstehen sitzt fest und tief verankert in jeder einzelnen Person hier im Raum. Das ist die beste Grundlage um gemeinsam den Hausbau anzugehen.
Wenn man vom gemeinsamen wie cool Moment aufbauend Gespräche führt, wird dann auf einmal schnell alles sichtbar. Man sieht die Gemeinsamkeiten, die Bedürfnisse der kleinen und großen, der Unternehmer:innen und der Künstler:innen. Man nimmt die Herausforderungen wahr, die der andere zu meistern hat; versteht besser, wie das Haus ausgestaltet sein müsste, damit die Person auch drin wohnen kann. Und jetzt ist das fast schon ein bisschen überfordernd, weil es da so viel gibt, was man angehen und was man machen möchte und muss, damit solche „wie cool“ Momente auch in Zukunft stattfinden können. Damit wir zukunftsfähig sind.
Da muss der Label Geschäftsführer drin wohnen, der den wirtschaftlichen Druck managen muss und für seine Mitarbeiter:innen verantwortlich ist.
Auch die Musikerin braucht ein Zimmer, die eine 2jährige Tochter hat und genug Publikum hätte, um zu touren, wenn denn die Kinderbetreuung gesichert wäre.
Die Band, die sich aktuell noch alle Konzerte selbst organisiert, braucht einen Proberaum.
Und die junge Musikmanagerin, die in einer Männerrunde immer noch mit Küss die Hand begrüßt wird, braucht den Esstisch, um sich mit anderen Frauen in der Industrie auszutauschen.
Wie vielfältig sind diese einzelnen Situationen, unsere Bauteile. Arg oder. Wie soll man das jetzt angehen. Wo soll man anfangen. Wir haben so viele Bausteine in unserem Kasten. Wir brauchen also diese Anleitung, die Bausteinchen identifiziert, und Hinweise gibt, wann, wo und wie sie am besten einzusetzen sind. Wir brauchen die Musikstrategie.
Und das tolle ist, genau dafür haben wir nun in Österreich auch die besten Grundlagen, Wir haben existierende Institutionen in der Musikwirtschaft und eine engagierte dialogbereite Branche – look at you! Ein ungleicher Vorteil gegenüber vielen anderen Ländern.
Wir haben den Musikfonds, der von so vielen verschiedenen Institutionen getragen wird, dass er schon jetzt eine gute Plattform für Austausch ist und seit 20 Jahren die finanzielle Grundvoraussetzung für viele national und international erfolgreicher Produktionen war und ist.
Wir haben das mica, das niederschwellige Informationsangebote bereitstellt und für viele die erste Anlaufstelle in der Musikwirtschaft ist.
Wir haben den Wirtschaftskammer Fachverband Film- und Musikwirtschaft, der Musik über organisationsinterne Fachgruppen-Grenzen nicht zuletzt hier zusammenbringt.
Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Wir sind viele, von Verwertungsgesellschaften bis zu den Ministerien. Und das heißt, sobald der Bauplan steht, sind wir bereit für den Bau von unserem schönen Haus. Was abseits dieser guten Strukturvoraussetzung auch noch super is: sehr viele von uns sitzen hier gemeinsam in einem Raum, um – und ich hoffe nach dieser Keynote umso mehr, sonst hab ich dramaturgisch was falsch gemacht – Verständnislücken abzubauen. Weil nochmal, wir müssen da alle gemeinsam drin wohnen. Melissa Naschenweng und Wanda. Das Porgy und Bess und das Waves Vienna Festival. Konzertdirektion Ost und Arcadia. Ja ich weiß, was ihr denkt, mindestens 2 Badezimmer.
Wenn wir das schlau anstellen, sind in dieser Strategie, in unserem Bauplan, all diese Bedürfnisse, alle eure, alle unsere Bedürfnisse abgebildet. Nur dann können „WIR“ (in Großbuchstaben steht das hier auf meinem schlauen Notizzettel) uns darin wiederfinden und einziehen. Samo kogato se razbirame, mozhem da bŭdem chuti zaedno. Ihr erinnert euch, ja?. Samo kogato se razbirame, mozhem da bŭdem chuti zaedno ist Bulgarisch und bedeutet so viel wie: Nur wenn wir einander verstehen, können wir gemeinsam laut sein. In diesem Sinne, versteh ma uns. Danke.