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Verleihung des Berufstitels Kommerzialrat an Gerald Lackner
© Foto Fischer
Fahrzeugindustrie, Fachvertretung

Verleihung des Berufstitels Kommerzialrat an Gerald Lackner

Zu diesem besonderen Anlass haben wir den Technologieexperten zum Interview gebeten.

Lesedauer: 1 Minute

09.01.2026

Mit der Verleihung des Berufstitels Kommerzialrat wurde DI Gerald Lackner, Vorsitzender der Fahrzeugindustrie Steiermark und langjähriger Geschäftsführer der AVL DiTEST, für seine herausragende unternehmerische Leistungen und seinen nachhaltigen Beitrag zur steirischen und österreichischen Industrie geehrt. Aus diesem besonderen Anlass haben wir ihn zum exklusiven Interview gebeten, um über seine Erfolgsstrategie, Innovationskraft und die Zukunft der Branche zu sprechen.

Die Auszeichnung zum Kommerzialrat würdigt Ihre langjährigen, bedeutenden Leistungen für die steirische Wirtschaft. Was bedeutet Ihnen dieser Titel persönlich – und was sehen Sie als Ihren wichtigsten Beitrag für den Standort Steiermark?

„Die Auszeichnung zum Kommerzialrat erfüllt mich mit großem Stolz. Es ist mir wichtig zu betonen, dass ich wesentliche Wegbegleiter hatte, mit denen ich in den vergangenen Jahren gemeinsam an der Weiterentwicklung des steirischen Fahrzeug- und Mobilitätssektors arbeiten konnte. Ihnen möchte ich an dieser Stelle meinen Dank aussprechen. Mir war es immer ein Anliegen, technologische Innovation mit wirtschaftlicher Verantwortung zu verbinden – und Unternehmen dabei zu unterstützen, aus der Steiermark heraus international erfolgreich zu sein. Die Region hat enormes Potenzial, und es war mir wichtig, dieses Potenzial sichtbar zu machen.“

Elektromobilität, Digitalisierung und globale Lieferketten verändern die Fahrzeugindustrie radikal. Als Technologieexperte und Treiber dieser Transformation: Wo liegen aktuell die größten Chancen?

„Die Fahrzeugindustrie befindet sich in einer der spannendsten Phasen ihrer Geschichte. Elektromobilität und Digitalisierung stellen enorme Herausforderungen dar, eröffnen aber auch neue Chancen. Für die Unternehmen gilt es, mutig, flexibel und technologiegetrieben zu agieren.“

Wenn Sie in die Zukunft blicken: Wie gelingt es der steirischen Fahrzeugindustrie, ihre Innovationskraft zu bewahren und gleichzeitig das optimale Zusammenspiel von Menschen, Technologie und Unternehmenskultur sicherzustellen?

„Wie der Vortrag von Prof. Krautzer im Rahmen der 175-Jahr-Feier der steirischen Wirtschaftskammer eindrucksvoll gezeigt hat, ist Unternehmertum in der Steiermark gelebte Tradition. Die gesamte steirische Industrie, und auch die steirische Fahrzeugindustrie, zeichnet ein besonderes Zusammenspiel aus: Exzellenter Forschergeist trifft auf starkes, unternehmerisches Wirken. Das manifestiert sich in zahlreichen Clustern und Plattformen wie der AT Styria. Auch die wichtige Rolle der Industriellenvereinigung ist an dieser Stelle zu erwähnen. Wenn wir diese Stärke weiter pflegen und ausbauen, wird die steirische Fahrzeugindustrie auch in Zukunft ein international sichtbarer Innovationsstandort bleiben.“

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