China kontrolliert einen großen Teil der weltweiten Verarbeitung strategisch wichtiger Rohstoffe. Bei 19 von 20 wichtigen Mineralien ist das Land führend. Im Durchschnitt liegt Chinas Anteil an der Weiterverarbeitung bei rund 70 Prozent. Bei Seltenen Erden sind es sogar 85 bis 90 Prozent. Bei Gallium erreicht der Anteil etwa 98 Prozent.
Diese Rohstoffe werden für Batterien, Windturbinen, Solaranlagen, Elektromotoren und Chips benötigt. Auch viele Hightech-Produkte und moderne Rüstungssysteme sind davon abhängig. Ohne eine sichere Versorgung geraten Energiewende, Digitalisierung und Verteidigung unter Druck.
Europa, die USA, Japan, Australien und Kanada suchen deshalb nach neuen Minen, Partnern und Lieferketten. Neue Abbaugebiete allein lösen das Problem jedoch nicht. Werden die Rohstoffe weiterhin in China verarbeitet, bleibt die Abhängigkeit bestehen. Entscheidend ist daher der Aufbau eigener Verarbeitungsanlagen. Das benötigt viel Geld, Fachwissen, Energie, Infrastruktur und Zeit.
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