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Warum die Schweiz China als EU-Markt überholt

53 Sekunden

LOOKAUT
16.03.2026

2025 hat die Schweiz China als drittgrößten Absatzmarkt der EU überholt. Das wirkt überraschend, weil die Schweiz nur etwa 0,6 Prozent der Bevölkerung Chinas hat. Der Hauptgrund liegt in der schwächeren Nachfrage aus China. Die EU exportiert dorthin immer weniger. Allein 2025 sanken die Exporte um 6,5 Prozent. Seit 2022 beträgt das Minus fast 14 Prozent. Ein wichtiger Faktor ist der Wechselkurs. Der Schweizer Franken ist sehr stark. Dadurch können Unternehmen und Verbraucher in der Schweiz günstiger im Ausland einkaufen, auch in der EU. Beim chinesischen Yuan ist die Lage anders. Er wird künstlich niedrig gehalten. Das macht europäische Produkte in China oft weniger attraktiv. Gleichzeitig bleiben chinesische Waren im Ausland besonders wettbewerbsfähig. So verschieben sich die Absatzmärkte Europas. Die Schweiz wird für die EU wirtschaftlich wichtiger, als viele erwarten.

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