Die Arktis schmilzt. Dadurch wird eine neue Handelsroute wichtiger: die Northern Sea Route entlang der russischen Arktisküste. Sie verbindet Europa mit Ostasien und ist zwischen Nordostasien und Nordeuropa bis zu 40 % kürzer als der Weg durch den Suezkanal. Das kann kürzere Distanzen, weniger Treibstoffverbrauch und schnellere Lieferzeiten bedeuten. In der Praxis bleibt die Route aber schwierig. Sie ist nur in einem begrenzten Zeitfenster nutzbar. Versicherungen sind teuer. Auch Eisbrecher-Begleitung und fehlende Infrastruktur treiben die Kosten nach oben. Dazu kommt das geopolitische Risiko. Die Strecke ist stark von Russland abhängig und wegen Sanktionen für viele westliche Reedereien politisch und operativ problematisch. Für Unternehmen zählt deshalb nicht nur die kürzeste Route. Entscheidend sind Verlässlichkeit, Planbarkeit und die tatsächlichen Gesamtkosten. Genau dort liegt die größte Schwäche der Arktisroute.
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