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Weniger Lohnnebenkosten – Mehr Beschäftigung?

01:15 Minute

MARIE MARIE Shorts
10.07.2026

Ab 2028 sollen die Lohnnebenkosten in Österreich sinken. Konkret wird der Beitrag zum Familienlastenausgleichsfonds, den Arbeitgeber zusätzlich zum Bruttolohn zahlen, von 3,7 auf 2,7 Prozent reduziert. Davon profitieren rund 250.000 Betriebe im ganzen Land.

Ein Handwerksbetrieb mit zehn Mitarbeitenden spart dadurch beispielsweise rund 3.800 Euro pro Jahr. Insgesamt sollen Österreichs Unternehmen ab 2028 jährlich rund zwei Milliarden Euro weniger an Lohnnebenkosten bezahlen. Die Maßnahme soll die Beschäftigung fördern, denn Arbeit zählt in Österreich zu den am stärksten belasteten Kostenfaktoren.

Von einem Euro Arbeitskosten kommen bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Durchschnitt nur rund 53 Cent an. Geringere Lohnnebenkosten können Unternehmen dabei helfen, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen.

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Was braucht Österreichs Wirtschaft, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu bleiben? Warum sind steigende Löhne nicht immer ein Vorteil? Bei MARIE analysieren wir die größten Herausforderungen für die heimische Wirtschaft, zeigen, warum Innovation entscheidend ist, und erklären, wie Österreich wirtschaftlich fit für die Zukunft bleibt.

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