Vorarlbergs Juweliere warnen eindringlich vor dubiosen Gold- und Schmuckankäufen
Die Fachgruppe der Juweliere in der Wirtschaftskammer Vorarlberg schlägt Alarm: Derzeit häufen sich Fälle von unseriösen Ankäufern, die mit überhöhten Versprechen und teils aggressiven Methoden versuchen, an Gold, Schmuck und andere Wertgegenstände zu gelangen. Die Vorarlberger Juweliere rufen Konsument:innen daher zu besonderer Vorsicht auf.
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In den vergangenen Wochen wurden vermehrt Inserate, Flugblätter sowie direkte Kontaktaufnahmen beobachtet, bei denen außergewöhnlich hohe Preise für Gold, Schmuck, Uhren und Antiquitäten in Aussicht gestellt werden. Häufig wird dabei mit Zeitdruck gearbeitet oder eine besonders schnelle und unkomplizierte Abwicklung versprochen. Nicht selten erhalten Verkäuferinnen und Verkäufer am Ende jedoch deutlich weniger als erwartet.
Seriöse Fachbetriebe arbeiten transparent, orientieren sich am aktuellen Edelmetallkurs und nehmen sich ausreichend Zeit für eine nachvollziehbare und faire Bewertung der angebotenen Stücke.
„Leider versuchen immer wieder Anbieter, die in unserer Branche nichts verloren haben, mit scheinbar attraktiven Angeboten Menschen zu übervorteilen. Diese Menschen schaden nicht nur den Betroffenen finanziell, sondern auch dem Ruf des ehrlichen, regionalen Fachhandels. Wir appellieren dringend: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und holen Sie im Zweifel mehrere Angebote bei konzessionierten Fachbetrieben ein“, betont Paul Mathis, Obmann der Fachgruppe Juweliere.
Vorarlbergs Juweliere empfehlen, vor einem Verkauf den aktuellen Goldpreis zu prüfen, sich die Bewertung transparent erklären zu lassen und ausschließlich auf etablierte, regionale Unternehmen zu setzen. Besonders bei kurzfristigen Aktionen, Hotelankäufen oder unangekündigten Kontaktaufnahmen ist erhöhte Vorsicht geboten.
Die Vorarlberger Juweliere stehen für Qualität, Fairness und eine nachvollziehbare Preisgestaltung – und setzen sich entschieden gegen unseriöse Praktiken im Gold- und Schmuckankauf ein.