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Tourismusaustausch mit Staatssekretärin Zehetner
© WKV

Tourismus im Fokus: Austausch mit Staatssekretärin Elisabeth Zehetner in Vorarlberg

Wie sichern wir die Zukunft des Tourismus als attraktiven Arbeitsplatz und Ausbildungspfad? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines hochkarätigen Austauschs, zu dem die Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft sowie die Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie eingeladen haben.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 10.11.2025

Staatssekretärin Elisabeth Zehetner diskutierte vergangenen Freitag mit Vertreterinnen und Vertretern der touristischen Berufsbildung, regionalen Destinationen sowie Wirtschafts- und Tourismusorganisationen über Herausforderungen und Zukunftsstrategien im Bereich „Ausbildung und Arbeitsmarkt im Tourismus“. Im Mittelpunkt standen Fachkräfteentwicklung, Kooperationen zwischen Bildung, Wirtschaft und Politik sowie innovative Wege zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen. „Der Tourismus ist eine der wichtigsten Säulen der österreichischen Wirtschaft, insbesondere auch in Vorarlberg. Österreich lebt vom Tourismus, und der Tourismus lebt von den Menschen, die ihn tagtäglich mit Leidenschaft gestalten“, betonte Zehetner. Sie verwies auf erreichte Maßnahmen wie die neue Trinkgeldregelung und die Saisonkontingente-Verordnung, die für Fairness und Planungssicherheit sorgen. Mit der „Vision T“, der neuen nationalen Tourismusstrategie, wolle man nun die Anforderungen von Betrieben, Regionen und Beschäftigten in konkrete Ziele und Maßnahmen übersetzen, „damit Österreichs Tourismus auch morgen für Spitzenqualität, Wertschöpfung und Lebensqualität steht.“

Einstimmiger Tenor von allen Seiten
„Wir brauchen neue Zugänge zur Ausbildung, mehr Begeisterung für unsere Berufe und ein starkes Zusammenspiel zwischen Schule, Betrieb und Politik“, betont Spartenobmann Markus Kegele. „Der Tourismus ist eine der spannendsten Branchen überhaupt. Wir müssen das auch wieder stärker nach außen tragen.“ Weitere behandelte Themen waren die Abschaffung des Saisoniers-Kontingents, Krankenstände und Regeln in anderen EU-Ländern sowie der extrem hohe Arbeitnehmerschutz in Österreich. Mit dem Austausch wurde ein wichtiges Signal für die Zukunft des Tourismusstandorts Vorarlberg gesetzt. Als Einladung, Herausforderungen gemeinsam anzugehen und Perspektiven neu zu denken. Das Zusammenspiel zwischen den Politikverantwortlichen und den Akteuren vor Ort funktioniert derzeit gut, weil Rahmenbedingungen geschaffen werden, die jungen Menschen Lust machen auf eine Karriere in der Tourismusbranche, was auch die Vorarlberger Tourismuswoche von 17. bis 21. November zeigen wird.