Zum Inhalt springen
KI-Generiertes Symbolbild vom Hörtest
© Symbolbild, KI-generiert

Welttag des Hörens am 3. März

Hörverlust beginnt oft schleichend. Häufig werden Ausreden wie Umgebungsgeräusche oder undeutlich sprechende Gesprächspartner:innen gefunden – und der Hörtest aufgeschoben. Den Welttag des Hörens am 3. März nehmen die Vorarlberger Hörakustikmeister:innen zum Anlass, über die Bedeutung guten Hörens für Sicherheit, soziales Leben, Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und Gesundheit zu informieren.

Lesedauer: 1 Minute

Einen Moment bitte. Ladevorgang läuft ...
0:00
Audio konnte nicht geladen werden. Erneut versuchen
0:00
0:00
Aktualisiert am 03.03.2026

1. Senkung des Unfallrisikos
Ob Straßenverkehr, Sirenen oder ein überkochender Topf: Wir hören Gefahren oft früher, als wir sie sehen. Eine frühzeitige Versorgung mit Hörgeräten erleichtert zudem die Gewöhnung und erhöht die Sicherheit im Alltag.

2. Stärkung des sozialen Lebens
Gutes Hören ist Voraussetzung für gelingende Kommunikation – im Beruf wie im Privatleben. Wird das Verstehen anstrengender, ziehen sich viele Betroffene zurück. „Die Skepsis gegenüber Hörgeräten ist unbegründet, denn die Zeiten von klobigen Geräten mit nervigen Störgeräuschen sind längst vorbei. Viele moderne Hörsysteme arbeiten bereits mit KI-Unterstützung, diese analysieren die aktuelle Hörsituation der Träger:innen und passen die Einstellungen automatisch an, indem zum Beispiel störende Hintergrundgeräusche reduziert und Sprache verstärkt wird“, erklärt Simon Bitsche, Innungsmeister der Vorarlberger Hörakustiker.

3. Mehr Leistungsfähigkeit
Wer schlecht hört, muss sich stärker konzentrieren – das belastet Gehirn und Nervensystem. Moderne Hörgeräte bieten zudem praktische Zusatzfunktionen wie Smartphone-Anbindung oder App-Steuerung. „Gerade jüngeren Personen ist der Gedanke an ein Hörgerät oft unangenehm“, weiß der Landesinnungsmeister. „Dabei bieten die Hörgeräte heute auch praktische Zusatznutzen: Sie lassen sich zum Beispiel mit dem Smartphone verbinden, so kann man sich das Telefongespräch oder die Lieblingsmusik direkt ins Ohr holen. Viele Geräte sind zudem über Apps steuerbar. Damit kann zum Beispiel die Lautstärke ganz unkompliziert und ohne auffälligen Griff ans Ohr angepasst werden.“

4. Höhere Lebensqualität
Musik, Naturgeräusche oder Gespräche bewusst wahrzunehmen steigert die Lebensfreude. Simon Bitsche rät: „Lassen Sie sich von einem Hörakustikmeister oder einer Hörakustikmeisterin beraten. Es besteht auch immer die Möglichkeit zum Probetragen. Nehmen sie sich ausreichend Zeit dafür.“

5. Förderung der Gesundheit
Studien zeigen, dass unbehandelter Hörverlust mit kognitiven Einschränkungen in Zusammenhang stehen kann. Hörgeräte können helfen, soziale Teilhabe und geistige Fitness bis ins hohe Alter zu unterstützen.

Fünf gute Gründe für einen regelmäßigen Hörtest

Simon Bitsche betont: „Wir empfehlen ab einem Alter von 40 Jahren regelmäßig einen Hörtest machen zu lassen, um einen Hörverlust rechtzeitig zu erkennen und frühzeitig gegenzusteuern. Genau darum bieten die Vorarlberger Hörakustikmeister:innen auch das Probetragen an.“