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Neu im Bezirk: MietVan
© Patrick Raith

Anderer Zugang

 Neu im Bezirk: Mit MietVan gibt es in Inzersdorf seit kurzem einen Transporter-Verleih, der einiges anders und vieles besser machen will.

Lesedauer: 1 Minute

11.02.2026

Komplizierte Abwicklungen, verzögerte oder verweigerte Kautionsrückgaben, ungerechtfertigte Weiterverrechnung von Strafen – ihre eigenen Erfahrungen beim Ausleihen von Transportern waren der Grund für ihre Selbstständigkeit: Mit MietVan will Neo-Firmenchefin Melanie Müller eine, wie sie sagt, oft sachliche und unpersönliche Branche menschlicher, zugänglicher und fairer gestalten.

„Ich habe den Schritt in die Selbstständigkeit in einer traditionell männerdominierten Branche gewagt, weil ich überzeugt bin, dass ein wertschätzender und unterstützender Zugang vielen Menschen den Transportalltag erleichtern kann.“ 25 Jahre Erfahrung aus der Privatwirtschaft und eine Ausbildung für Organisations- und Personalentwicklung sollen ihr dabei helfen, MietVan „strukturiert, fair und kundenorientiert“ zu führen. 

Wenn Frauen sich in von Männern dominierten Branchen selbstständig machen, kann das nur ein Gewinn für die Branche sein. Denn sie bringen oft andere Perspektiven und Lösungsansätze mit.

Beim Fuhrpark setzt man nicht auf teure Neufahrzeuge, sondern robuste, bewährte Gebrauchttransporter, die genau das tun, was sie sollen: transportieren. Und das zu flexiblen Mietdauern und passenden Schutzpaketen. „Unsere Fahrzeuge sind gepflegt, sicherheitsgeprüft und bei Bedarf mit praktischer Zusatzausstattung wie Zurrgurten, Packdecken und Transportrollern ausgestattet – ohne zusätzliche Kosten“, preist Müller ihr Angebot an. 

Ein wichtiger Teil von MietVan ist ihr Lebensgefährte Patrick Raith: Laut Müller der kreative Kopf und das technische Talent, das dafür sorgt, dass jedes Fahrzeug läuft und der Service passt. Zum Start beginnt MietVan klein mit einem Transporter und einem Anhänger. Der Fuhrpark soll aber kontinuierlich wachsen. Außerdem will Müller auch Familien-Vans aufnehmen, damit „Großfamilien, Patchwork-Familien oder auch Reisen mit den Großeltern bequem und stressfrei möglich werden“.

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