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Margarete Kriz-Zwittkovits
© Florian Wieser

Chancen nutzen und das Risiko reduzieren

Kommentar von Margarete Kriz-Zwittkovits, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 02.09.2026

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz boomen und bringen viele Chancen. Vor allem Wiener Unternehmen profitieren davon schon jetzt und werden das in Zukunft noch stärker können. Denn die Wiener Wirtschaft ist vielfältig und innovativ. Wien ist auch die Hochburg der IT-Unternehmen in Österreich.

Dass sich Unternehmen selbst schützen, ist daher eine zentrale Zukunftsfrage: Es braucht Prävention und intensive Schulungen der Mitarbeitenden. Die Wirtschaftskammer Wien unterstützt Sie dabei.

Diese Entwicklung hat allerdings auch ihre Schattenseiten. Kennen Sie das? Seltsame Anrufe, immer öfter von einer KI durchgeführt. Emails, die auf perfide Weise Druck erzeugen, Daten bekanntzugeben. Und vieles mehr. Gefühlt wird das immer häufiger. Das bestätigen leider auch die Zahlen. Immer mehr Unternehmen sind von Cyberkriminalität betroffen. Oft sind es KMU. Und immer öfter wird dabei KI eingesetzt. Leider ist auch jeder fünfte Cyberangriff auf ein Wiener Unternehmen erfolgreich.

Internationale Banden

Die Angreifer sitzen meist im Ausland, sind in internationalen Banden organisiert und haben Cyberkriminalität zu einem Geschäftsmodell entwickelt. Der Zugriff ist daher schwierig. Dass sich Unternehmen selbst schützen, ist daher eine zentrale Zukunftsfrage: Es braucht Prävention und intensive Schulungen der Mitarbeitenden. Die Wirtschaftskammer Wien unterstützt Sie dabei. Wir betreiben zudem eine eigene Cybersecurity-Hotline (0800 888 133). Sie bietet rasche Hilfe im Fall der Fälle. Und wir arbeiten mit der Stadt Wien intensiv an einer KI-Strategie, die die Chancen für unsere Unternehmen steigern soll und das Risiko reduzieren.