Junge Wirtschaft Wien startet mit neuem Vorstand und klarem Kurs ins Jahr 2026
Mehr Impact, mehr Service, mehr Stimme für junge Unternehmer – Karas: „Wichtig sind Services, die im Alltag helfen“
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Nexus – der Begriff steht für Verbindung und Verknüpfung. Genau das stand im Mittelpunkt der gestrigen Veranstaltung der Jungen Wirtschaft Wien. Mit „Nexus“ wählte der neue Vorstand bewusst den Titel für sein erstes Event und machte damit deutlich, worum es gehen soll: Unternehmer, Ideen und Perspektiven zusammenzubringen. Bewusst wurde auf Themen wie Wachstum, Investitionen, Internationalisierung oder Transformation gesetzt. Gleichzeitig brachte das Event mehr als 300 Gründerinnen und Gründer, Geschäftsführer sowie Unternehmer zusammen und schuf Raum für Austausch, neue Kontakte und wirtschaftliche Impulse.
Es geht uns um den konkreten Mehrwert für jeden jungen Unternehmer. Die Wirtschaftskammer Wien ist der verlässlichste Partner, wenn es um die Fragen geht, die wirklich zählen.

Gabriel Karas
Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Wien
„Unser Anspruch ist es, eine Vertretung für alle Unternehmerinnen und Unternehmer unter 40 in Wien zu sein“, sagt Gabriel Karas, der neue Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Wien. Dabei setzt die Junge Wirtschaft Wien einen Fokus auf den Service-Gedanken: „Es geht uns um den konkreten Mehrwert für jeden jungen Unternehmer. Die Wirtschaftskammer Wien ist der verlässlichste Partner, wenn es um die Fragen geht, die wirklich zählen.“ Der Abend stand dabei ganz im Zeichen von Austausch auf Augenhöhe. Highlight war der Paneltalk ´Der Standort braucht keine Ausreden mehr´ u.a. mit Christian Kern, Unternehmer und ehemaliger Bundeskanzler sowie Mic Hirschbrich und Karin Teigl. „Gerade für junge Unternehmer ist es wichtig den Blick über den eigenen Tellerrand zu werfen, Erfahrungen mitzunehmen und daraus mutige Entscheidungen für das eigene Unternehmen zu treffen“, sagt Karas.
Wien bleibt Gründerhauptstadt
Der Rückenwind für junges Unternehmertum in Wien ist dabei ungebrochen: Mit rund 11.000 neu gegründeten Unternehmen verzeichnete Wien erneut einen Gründerrekord und bleibt damit unangefochtene Gründungshauptstadt Österreichs. Knapp ein Viertel aller österreichischen Neugründungen entfällt auf die Bundeshauptstadt. Diese Dynamik unterstreicht, wie wichtig funktionierende Netzwerke, praxisnahe Services und eine starke Interessenvertretung für Gründerinnen und Gründer sind. Genau hier setzt die Junge Wirtschaft Wien mit ihren Angeboten und Schwerpunkten an. „Das Durchschnittsalter der Gründer in Wien ist 36 Jahre. Damit hat Wien nicht nur die meisten, sondern auch die jüngsten Gründer. Rund zwei Drittel der Unternehmensgründer sind unter 40 Jahre alt, fallen also in unsere Zielgruppe. Mehr als 30 Prozent sind zwischen 20 und 30 Jahre alt. Diese junge Kraft gibt Impulse und hält den Wirtschaftsstandort Wien lebendig. Deshalb ist es zentrale Aufgabe unserer Organisation junge Unternehmerinnen und Unternehmer auf ihrem Weg nicht nur zu begleiten, sondern auch nach Kräften zu unterstützen“, sagt Karas.
Neuer Vorstand mit neuen Vorhaben
Die Junge Wirtschaft Wien präsentierte am 5. März nicht nur ihren neuen Vorstand, sondern auch die Themen und Schwerpunkte für das Jahr 2026:
- Vorsorge / Sozialversicherung / Pensionsvorsorge
- KI / Digitalisierung / Daten
- Mitarbeiterführung und Lohnverrechnung
- Finanzierung und Risiko
- Betriebsansiedlung und Mobilität