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Seitliche Aufnahme einer Person, die aus einer Fensterfront blickt und einen Rollkoffer mit der rechten Hand leicht schräg hält. Im Hintergrund steht ein Flugzeug, das durch eine Verbindung mit einem Gebäude verbunden ist.
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Kriz-Zwittkovits und Ecker zur Flugabgabe: Worauf warten wir?

Wirtschaft fordert Abschaffung der Flugabgabe: Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität stehen auf dem Spiel

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 19.10.2026

Die Wirtschaftskammern Wien und Niederösterreich sehen die Beibehaltung einer Flugabgabe als große Standortgefahr. „Vor allem in einer exportorientierten Volkswirtschaft sind gute internationale Anbindungen ein entscheidender Standortfaktor, ebenso wenn es um Betriebsansiedelungen aus dem Ausland geht. Höhere Abgaben auf Flugreisen bedeuten einen Wettbewerbsnachteil für unsere Unternehmen. Sie verteuern Geschäftsreisen, belasten den Tourismus und werden dazu führen, dass Verkehrsströme auf andere Flughäfen im benachbarten Ausland ausweichen. Erste Tendenzen dazu sehen wir bereits“, betont die Wiener Wirtschaftskammer Präsidentin Margarete Kriz-Zwittkovits.

Höhere Abgaben auf Flugreisen bedeuten einen Wettbewerbsnachteil für unsere Unternehmen. 

Schuss ins eigene Knie

Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ, verweist zudem darauf, dass nationale Sonderbelastungen im Luftverkehr „der berühmte Schuss ins eigene Knie“ sein können. Stattdessen würden Passagiere und Unternehmen verstärkt auf Flughäfen in Nachbarländer ausweichen und damit gehen neuerlich Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Österreich verloren.

Die Wirtschaft spricht sich daher für die Abschaffung der Flugabgabe aus und fordert Rahmenbedingungen, die sowohl Klimaschutz als auch wirtschaftliche Entwicklung und internationale Erreichbarkeit des Standorts Österreich sicherstelle.