Zum Inhalt springen
Italienische Flagge, rot-weiß-grün gestreift, an Masten mit Adler aus Metall an der Spitze im Wind wehend vor blauem Himmel
© RomanWhale studio | stock.adobe.com

Ruck: Wien und Rom stehen wirtschaftlich vor großen Chancen

WKW-Präsident Walter Ruck betont beim Treffen von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri die Bedeutung von Zusammenarbeit, Exportchancen und wirtschaftlichem Austausch. Ruck sieht großes Potenzial für Wien und Rom

Lesedauer: 3 Minuten

Einen Moment bitte. Ladevorgang läuft ...
0:00
Audio konnte nicht geladen werden. Erneut versuchen
0:00
0:00
Aktualisiert am 29.05.2026

Beim Arbeitsgespräch von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig  und Wirtschaftskammer Wien Präsident Walter Ruck mit Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri standen zentrale Zukunftsfragen europäischer Städte im Mittelpunkt. Für Ruck zeigt das Treffen vor allem die wirtschaftlichen Chancen einer engeren Zusammenarbeit zwischen Wien und Rom.

Mit unserem starken Life Sciences-Sektor können wir hier Impulse setzen”


„Städte wie Rom aber auch Wien stehen wirtschaftlich vor großen Chancen. Daher sind wechselseitiger Austausch und Zusammenarbeit besonders wichtig. Wie Wien für Österreich ist Rom das wirtschaftliche Zentrum Italiens. Ähnlich ist auch der hohe Dienstleistungsanteil sowie die Stärke bei wissensbasierten Industrien. Italien ist zudem mit einem Volumen von mehr als vier Milliarden Euro ein wichtiger Handelspartner für die Wiener Unternehmen, bei steigenden Exporten in den letzten Jahren. Mit unserem starken Life Sciences-Sektor können wir hier Impulse setzen”, sagt Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck.

Italien bleibt wichtiger Markt für Wiener Unternehmen

Aus Sicht Rucks ist Italien für Wiener Unternehmen ein zentraler Handelspartner. Das Handelsvolumen von mehr als vier Milliarden Euro und steigende Exporte zeigen die wirtschaftliche Bedeutung der Verbindung. Besonders der starke Wiener Life Sciences-Sektor kann neue Impulse in der Zusammenarbeit setzen.

Wien und Rom verbinden ähnliche Standortfragen

Wien und Rom sind starke Wirtschaftsstandorte mit einem hohen Dienstleistungsanteil und Potenzial in wissensbasierten Industrien. Der Austausch zwischen beiden Städten kann daher wirtschaftliche Kooperationen stärken und neue Chancen für Unternehmen eröffnen.

Auch Wohnen, Vergabe und Mobilität im Fokus

Neben der wirtschaftlichen Zusammenarbeit wurden leistbares Wohnen, die Reform des EU-Vergaberechts und nachhaltige Mobilität besprochen. Künftig sollen Vergabeverfahren für Städte und Regionen einfacher, schneller und transparenter werden. Wien verwies zudem auf sein leistungsfähiges öffentliches Verkehrssystem und das Zukunftsprojekt U2xU5.

Ruck: Austausch zwischen Metropolen stärkt den Standort

Für Walter Ruck macht das Treffen deutlich, wie wichtig direkte Kontakte zwischen europäischen Metropolen sind. Enge Zusammenarbeit mit Rom kann Wiener Unternehmen zusätzliche Exportchancen, neue Kooperationen und wirtschaftliche Impulse bringen.

Walter Ruck
© Florian Wieser „Städte wie Rom aber auch Wien stehen wirtschaftlich vor großen Chancen. Daher sind wechselseitiger Austausch und Zusammenarbeit besonders wichtig," sagt WKW Präsident Walter Ruck.