WIFO-Prognose: Positive Entwicklung in Wien
Konjunktur in Österreich erholt sich langsam – Wien entwickelt sich besser als Gesamtösterreich
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Trotz geopolitischer Herausforderungen zeigt die aktuelle Konjunkturprognose des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) vom Juni, dass Wien zuversichtlich in die Zukunft blicken kann. Die Einschätzung für Wien bleibt insgesamt robust: Die erwartete wirtschaftliche Erholung setzt sich fort.
„Einmal mehr entwickelt sich Wien wirtschaftlich besser als Gesamtösterreich. Es ist uns gelungen, die Heterogenität unseres Wirtschaftsstandorts zu stärken. Die Vielfalt der Branchen und Unternehmensgrößen ist dadurch eine solide Basis für eine positive Entwicklung – wie auch die Innovationskraft und Flexibilität unserer Unternehmen“, sagt

Walter Ruck
Präsident der Wirtschaftskammer Wien
„Trotz der unsicheren geopolitischen Lage bleibt Wien der zentrale Wirtschafts- und Beschäftigungsmotor Österreichs. Mit gezielten Investitionen in Zukunftstechnologien stärken wir die Resilienz unserer Stadt und leisten einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der österreichischen Konjunktur“, betont auch Vizebürgermeisterin Barbara Novak.
Hauptergebnisse der WIFO-Prognose
- Die reale Bruttowertschöpfung 2026 zeigt ein Wachstum von +1,1% für Wien. Für Österreich prognostiziert das WIFO +0,9%.
- Der Wachstumsvorsprung Wiens gegenüber Österreich bleibt unverändert bestehen. Der Abstand beträgt weiterhin 0,2 Prozentpunkte.
- Die Beschäftigungsprognose für Wien im Jahr 2026 liegt bei + 0,9% (Österreich-Prognose + 0,5%).
Darüber hinaus zeigt die aktuelle WIFO-Prognose für 2026 eine schrittweise Stabilisierung der Investitionstätigkeit. Die Bruttoanlageinvestitionen wachsen real um 1,3%. Besonders die Ausrüstungsinvestitionen entwickeln sich positiv und deuten darauf hin, dass Unternehmen wieder gezielt in Maschinen, Anlagen und technische Ausstattung investieren. Der Bau bleibt zwar noch verhalten, stabilisiert sich aber zunehmend und soll 2027 wachsen. Insgesamt scheint sich eine vorsichtige, aber erkennbare Erholung der Investitionskonjunktur einzustellen.