Wirtschaftskammer Wien verstärkt Zusammenarbeit mit Prag
WKW-Präsident Walter Ruck: „Metropolregionen haben großes wirtschaftliches Potenzial. Mehr Zusammenarbeit und bessere Verkehrsinfrastruktur können es heben“
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„Wien und Prag verbindet nicht nur eine lange gemeinsame Geschichte, sondern auch große Chancen auf eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Daher werden wir unsere Zusammenarbeit intensivieren“, sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien anlässlich eines gemeinsamen Arbeitstreffens mit dem Präsidenten der Prager Wirtschaftskammer, Petr Michal.
Gemeinsam mit Wien und den umliegenden Metropolregionen Bratislava, Budapest und eben Prag kann ein Wirtschaftsraum mit „enormem Potenzial“ entstehen.

Walter Ruck
Präsident der Wirtschaftskammer Wien
„Metropolregionen gehört die Zukunft“, sagt Ruck und ergänzt: „Wien entwickelt sich wirtschaftlich deutlich besser als Gesamtösterreich. Das liegt vor allem daran, dass Städte wie Wien wirtschaftlich sehr heterogen aufgestellt sind, und dass es uns gelungen ist, diese Vielfalt der Branchenverteilung und der Unternehmensgrößen, zu stärken. Urbane Räume ziehen die Wirtschaft an.“
Bessere Verbindungen
Gemeinsam mit Wien und den umliegenden Metropolregionen Bratislava, Budapest und eben Prag könne daher, so Ruck, ein Wirtschaftsraum mit „enormem Potenzial“ entstehen. Bereits jetzt liegt die gemeinsame Wirtschaftsleistung dieser Metropolregionen über der von Österreich. „Um dieses wirtschaftliche Potenzial auch zu realisieren, braucht es bessere Verbindungen, sowohl was die Zusammenarbeit betrifft als auch die Verkehrsinfrastruktur“, sagt Ruck: „Eine Hochleistungsbahnstrecke zwischen Wien und Prag würde beispielsweise beide Städte deutlich näher zusammenrücken.“
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