Weihnachtsgeschäft 2025 in den Floridsdorfer Einkaufsstraßen
Ein selektiver Rückblick auf die Umsätze von Floridsdorfer Handelsbetrieben
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Zu Beginn des Jahres 2026 ersuchte WKOimBezirk die Floridsdorfer (Handels-)Betriebe um eine realistische Einschätzung zum Verlauf des Weihnachtsgeschäfts 2025. Die Rückmeldungen sollten ein unverfälschtes Bild der Situation vermitteln – weder beschönigt noch übermäßig negativ dargestellt.
Die Rückmeldungen erfolgten nicht in absoluten Zahlen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie basieren auf subjektiven Einschätzungen einiger Betriebe, mit denen bereits im Laufe des Jahres zu verschiedenen Themen Kontakt bestand.
Ein differenzierteres Bild – je nach Branche & Lage
Österreichweit konnte der Handel im Weihnachtsgeschäft ein leichtes Umsatzplus verzeichnen. Allerdings hatten leider manche Betriebe aus unterschiedlichsten Gründen mit deutlichen Umsatzrückgängen zu kämpfen.
Das Weihnachtsgeschäft 2025 zeigte auch in Floridsdorf, wie wichtig die stationären Handels- und Dienstleistungsbetriebe für unseren Bezirk sind. Vor allem letztere verzeichneten gute Umsätze. Beim Handel ergab sich ein differenzierteres Bild – je nach Branche & Lage.
Katharina Graber
WK Wien-Bezirksobfrau für Floridsdorf
So freute sich zum Beispiel Frau Bianca (Bücher am Spitz) über eine spürbare Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Jedoch reiche es nicht mehr, nur auf Kund:innen zu warten, sondern es gilt, aktiv Kooperationen zum gegenseitigen Nutzen auch mit anderen Betrieben unterschiedlichster Branchen einzugehen.
Entsprechend äußerte sich auch Frau Sonja (Die Naturgreißlerinnen). Sie zeigt sich mit dem Weihnachtsgeschäft 2025 insgesamt zufrieden und hebt die Bedeutung ihrer Stammkund:innen hervor, die ihr bei der Geschenkeauswahl verlässlich zur Seite standen. Gleichzeitig verweist sie auf ein deutlich gestiegenes Preisbewusstsein der Konsument:innen. Gerade Kleinstbetriebe müssten unter diesen Bedingungen um jeden Euro Umsatz kämpfen – insbesondere am Stadtrand in Stammersdorf.
Am/beim Schlingermarkt berichten Johanna (Die Rösterin) und Anja (Die Stoffecke) – trotz ihrer völlig unterschiedlichen Branchen – übereinstimmend davon, dass der Wegfall der Jungfamilien als Kund:innen deutlich spürbar war und nicht ausgeglichen werden konnte.
Dennoch herrsche bei vielen Floridsdorfer Gewerbetreibenden eine positive Grundstimmung, ist Graber überzeugt und ergänzt: „Das zeigt, dass Nähe, persönliche Beratung und ein vielfältiges lokales Angebot gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten geschätzt werden.“