Belgien: Branchenprofil Holz und Papier
Exportwissen, Marktchancen und Trends
Lesedauer: 1 Minute
Belgien Forst/Holzwirtschaft Papier/VerpackungBranche und Marktsituation
Belgiens Staatsfläche beträgt 30.688 km², wovon 23 % (706.530 ha) bewaldet sind. Die Region Wallonien ist mit 557.300 ha am waldreichsten.
Es dominiert die Produktgruppe Holzplatten, gefolgt von Bauelementen, Verpackungen und verschiedenen Holzarbeiten. Die höchsten Umsatzsteigerungen verzeichnen die Holzplatten.
Konkurrenzsituation
Die belgische Holzindustrie deckt von der Rund- und Sägeholzproduktion bis hin zu Möbeln eine sehr breite Produktpalette ab. Die holzverarbeitenden Unternehmen, wie etwa Sägewerke und Holzbaufirmen, sind zum größten Teil Klein- und Mittelbetriebe, ebenso die meisten Hersteller von Holzbauprodukten. Sie sind vorwiegend in Flandern angesiedelt.
Gesetzliche Rahmenbedingungen
In vielen Bereichen ist die CE-Zertifizierung bereits obligatorisch, um ein Holzprodukt in Belgien auf den Markt zu bringen. Dies gilt unter anderem für Schnittholz, Holz-Paneele, Balkenbau und auch für Brettschichtholz.
Trends und Entwicklungen
Ein Trend, der die hochpreisige Produktsparte betrifft, ist der des gesundheitsbewussten Wohnens. Passiv- und Energiesparhäuser werden immer populärer, insbesondere jene aus Holz. Heute weist Belgien, nach Österreich und Deutschland, die höchste Anzahl an Passivhäusern auf.
Chancen für österreichische Unternehmen
Die im letzten Jahrzehnt zahlenmäßig stark angestiegenen Importe weisen Belgien als attraktiven Markt aus. Chancen für den Holzexport nach Belgien bestehen insbesondere durch den zunehmenden Einsatz von Biomasse für Heizzwecke und die steigende Nachfrage nach Holzbauten.
Weitere Fragen?
Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Holz und Papier?
Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Brüssel.