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Verhaltene Stimmung bei österreichischen Niederlassungen in China

Umfrageergebnisse des „Global Business Barometer“ in China 2025"

Lesedauer: 1 Minute

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China
Stand: 23.03.2026

Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der WKÖ führt jährlich das „Global Business Barometer“ (GBB) durch, eine weltweite Befragung österreichischer Tochterunternehmen. Die vertrauliche Online Erhebung für 2025, die im Oktober 2025 in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsuniversität Wien durchgeführt wurde, umfasst die Rückmeldungen von 51 österreichischen Niederlassungen in China. Die Ergebnisse geben einen wertvollen Einblick darin, wie österreichische Unternehmen die Marktlage einschätzen, welche Herausforderungen sie sehen und in welchen Bereichen Verbesserungen notwendig wären, um das Investitionsklima zu stärken.
Die Ergebnisse der GBB-Umfrage für China 2025 zeigen, dass sich die Stimmung – trotz anhaltender Vorsicht – gegenüber dem historischen Tiefpunkt des Jahres 2024 leicht verbessert hat. Erwartet wird, dass sich die Lage 2026 weiter stabilisiert oder moderat erholt; insgesamt schneidet China weiterhin leicht über dem globalen Durchschnitt ab.
Zentrale Geschäftskennzahlen deuten auf eine gewisse Stabilisierung hin. Zwar sind Rückgänge bei Umsatz und Auftragsbestand weiterhin spürbar, doch hat sich die Differenz zwischen Unternehmen mit steigenden und fallenden Zahlen verkleinert; auch Beschäftigung und Investitionen liegen insgesamt auf ausgeglichenem Niveau.
Chinas Attraktivität als Wirtschaftsstandort bleibt laut Umfrage hoch – vor allem aufgrund seiner modernen Infrastruktur, der starken digitalen Leistungsfähigkeit und gut eingespielten Lieferantennetzwerke. Gleichzeitig bestehen weiterhin Herausforderungen, darunter enge Beschränkungen bei grenzüberschreitenden Kapitalflüssen, bürokratische Komplexität, steigende Arbeitskosten und zum Teil schwierige Zahlungspraktiken. Geopolitische Risiken wirken weiterhin belastend. Systemische Rivalität, protektionistische Maßnahmen, militärische Spannungen und wirtschaftliche Sanktionen zählen zu den größten Sorgen. Unter den 51 teilnehmenden Unternehmen zeigt sich zudem ein Trend: Während Produktionsaktivitäten tendenziell zunehmen, gehen reine Vertriebsfunktionen eher zurück – ein Hinweis auf stärkere Lokalisierung und Bemühungen um operative Diversifizierung.
Die detaillierten Ergebnisse stehen Ihnen in der englischen Zusammenfassung als Download zur Verfügung.

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