Ecuador: Weltbank unterstützt Vorbereitung von Stromprojekten mit 3,5 Mio. USD
Finanzierung im Rahmen des Global Facility for Project Preparation (GFPP)
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Ecuador EnergiewirtschaftDie ecuadorianische Regierung hat gemeinsam mit der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft CELEC EP und der Weltbank ein Abkommen über eine nicht rückzahlbare Förderung in Höhe von USD 3,5 Mio. unterzeichnet. Die Mittel dienen der technischen Vorbereitung strategischer Projekte im Bereich Stromerzeugung und Stromübertragung.
Die Finanzierung stammt aus dem Global Facility for Project Preparation (GFPP) der Weltbank und soll Ingenieurstudien, Nachfrageanalysen, Technologieevaluierungen sowie technische Beratung für prioritäre Energieprojekte ermöglichen. Das Programm ist auf 18 Monate angelegt und soll die Grundlage für die Strukturierung neuer Projekte im ecuadorianischen Stromsektor schaffen.
Zu den vorgesehenen Vorhaben zählt unter anderem die Erstellung detaillierter Ingenieurstudien für die geplante Übertragungsleitung San Gregorio–Palestina in den Provinzen El Oro und Guayas. Nach Angaben von CELEC soll das Projekt das nationale Übertragungsnetz stärken und die Stromversorgung in der Küstenregion verbessern.
Die Initiative erfolgt vor dem Hintergrund der Bestrebungen der Regierung, die Energieversorgung langfristig abzusichern und die Stromerzeugung stärker zu diversifizieren. Umwelt- und Energieminister Juan Carlos Blum betonte bei der Unterzeichnung, dass Ecuador künftig auf mehrere Energiequellen setzen müsse, um die Versorgungssicherheit und energetische Souveränität des Landes zu stärken.
Für österreichische Unternehmen aus den Bereichen Energietechnik, Stromübertragung, Netzinfrastruktur, erneuerbare Energien, Ingenieurwesen und technische Beratung könnten sich daraus mittelfristig Geschäftsmöglichkeiten ergeben. Die nun finanzierten Vorstudien gelten als wichtiger erster Schritt für spätere Investitions- und Ausschreibungsprojekte im ecuadorianischen Energiesektor.