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Global Business Barometer 2026: Asien und Ozeanien

Regionale Ergebnisse der Umfrage unter österreichischen Niederlassungen

Lesedauer: 1 Minute

16.01.2026

Asien und Ozeanien: Vielversprechende Perspektiven für 2026

Auch 2026 erwarten sich österreichische Niederlassungen in Asien und Ozeanien ein stabiles Wirtschaftsumfeld. Der Ausblick für das Jahr 2026 ist insgesamt positiv, insbesondere Südostasien und Indien werden weiterhin als besonders vielversprechend eingeschätzt. In einzelnen Märkten, allen voran China, sind die Erwartungen hingegen zurückhaltender. Das regional heterogene Stimmungsbild der vergangenen Jahre setzt sich damit fort.

Grafik Kennzahlen
© AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA

Im internationalen Vergleich stechen bei den Standortfaktoren in Asien und Ozeanien mehrere positive Aspekte hervor. Bei Bürokratie sowie Steuern, Abgaben und Zöllen halten sich positive und negative Einschätzungen die Waage. Auch bei den Rohstoffkosten, die global meist kritisch gesehen werden, vergab die Hälfte der befragten Niederlassungen eine positive Bewertung. Hervorzuheben sind die Themen Digitalisierung und Qualitätsbewusstsein: Hier überzeugt der asiatische Raum mit klaren Stärken, denn eine deutliche Mehrheit bewertet diese Faktoren als eher gut oder sehr gut.

Grafik marktbezogene/regulatorische Themen
© AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA


China: Anhaltende Unsicherheit 

Auch 2026 bleibt die wirtschaftliche Stimmung in China zurückhaltend. Viele österreichische Niederlassungen berichten von einem anspruchsvollen Marktumfeld, das sich nur langsam stabilisiert. Die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate sind überwiegend neutral: Bei zentralen Kennzahlen wie Gesamtumsatz, Auftragslage und Kapazitätsauslastung rechnet jeweils nur rund ein Viertel der Unternehmen mit steigenden Werten, während ein größerer Anteil mit Rückgängen rechnet. Besonders deutlich zeigt sich diese Zurückhaltung bei der Beschäftigtenzahl und beim Investitionsvolumen – die Mehrheit prognostiziert hier ein gleichbleibendes Niveau.

Im regionalen Vergleich hinkt der chinesische Markt damit hinterher. Zwar sehen einzelne Unternehmen weiterhin Wachstumspotenziale, doch die aktuelle Umfrage macht deutlich, dass kurzfristig kein breiter Aufwärtstrend zu erwarten ist. Die gemischten Einschätzungen spiegeln die seit mehreren Jahren anhaltende Unsicherheit wider, die sich aus strukturellen Herausforderungen, regulatorischen Veränderungen und insgesamt moderaten Wachstumsperspektiven ergibt.

Südostasien: Wachstumsdynamik setzt sich fort 

Die südostasiatischen Länder bleiben auch 2026 eine der dynamischsten und wachstumsstärksten Regionen für österreichische Unternehmen. Die wirtschaftliche Stimmung erscheint positiver als im restlichen Asien: Rund ein Drittel der befragten Unternehmen in Südostasien geht von einer vorteilhaften Entwicklung der Wirtschaftslage aus, lediglich 14 % stellen sich auf schlechtere Zeiten ein. Auf Unternehmensebene rechnet die Hälfte der Niederlassungen mit steigenden Umsätzen, mehr als 40 % gehen von einem Plus bei den Aufträgen und der Kapazitätsauslastung aus.

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